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Entlacken von Felgen

Verfasst: 16.02.2009, 20:39
von Bibo
Hallo,

erledigt.

Gruß
Bibo

Felgen

Verfasst: 17.02.2009, 06:27
von Marschall
Hallo Johannes,
Du weißt vermutlich, dass manche Besitzer von Magnesiumfelgen schon recht unschön herausgefunden haben, aus welchem Werkstoff ihre Felgen sind: Ein Schweißfunke genügte zum Abfackeln des Magnesiums.
Ähnliches ist meiner Frau mit einem Teelicht (vermutlich aus Fernost) passiert: Nachdem die Flamme heruntergebrannt war, fing plötzlich das Metall Feuer - sozusagen der Nachbrenner.
Viele Grüße,
Dieter.

Verfasst: 17.02.2009, 07:19
von fignon83
Magnesium-Felgen sind höchst bruchgefährdet durch Korrosion. Die im "natur"-Zustand zu fahren, ist ausgeschlossen, Ausnahme höchstens bei Rennen (da tuts i.d.R. weniger weh und der Sturzraum ist größer). Aber wer schon mal einfach zerbröselnde Mags gesehen hat, tut sich das nur ungern an. Wenn dann die Felgen schon so alt sind kann/darf man die guten Gewissens nicht nutzen.
Neuerdings hat man Verfahren zur Oberflächenbehandlung gefunden (seit ein paar Jahren), so dass Mag-Felgen (oder andere Bauteile) zunehmend in den Serienbau einfließen. Man kann so Felgen mit TÜV erwerben. Die sind aber neu und eben modern konstruiert und behandelt.
Alte, bzw. ganz alte Felgen müssen zumindest lackiert werden, pulvern scheidet aus, da die Temperaturen bei der Verbeitung zu hoch sind. Aber ich würde die echt nicht mehr fahren.

Verfasst: 18.02.2009, 15:35
von Willi49
Sehr Interessant und ich habe wieder dazu gelernt. Toll ist auch die Teelichtnummer. Dieter kannst Du mir den Lieferanten geben? ( Man weiß ja nie ob man das braucht).
Der Mercedes SLR aus den 50ern für die Pan America soll eine Karosse aus Magnesium gehabt haben. Ob die Fahrer wußten daß sie auf ( in )einem Pulverfass sitzen?
Das Entlacken geht also schneller als erwartet. :idea:
V.G.
Willi

Magnesium

Verfasst: 18.02.2009, 16:04
von Marschall
Hallo Willi,
ich kann Dir zwar keine Lieferadresse nennen, aber noch eine Geschichte in verschärfter Form erzählen: Bekannte von mir aus Mannheim sind gleich nach der "Wende" zum Silvesterfeiern nach Ostberlin gefahren. Dort haben sie sich bei Privatleuten "eingemietet" - nicht ganz legal, aber praktisch für beide Teile. Nach Mitternacht gingen alle auf die Straße zum Feiern. Als sie zurück in ihre Zimmer wollten, waren diese ausgebrannt, weil sie die Teelichter (auch Billigimport) brennen gelassen hatten.
Nachdem die Mietgeschichte nicht offiziell war, war auch niemand versichert.
Seitdem beäuge ich die Teelichter, die meine Frau so gerne aufstellt, immer mit Argwohn und schaue, dass immer ein Tellerchen datunter steht. Wie war das mit der Mutter und der Porzellankiste...?
Dann doch lieber einen Kabelbrand beim TR. Der ist wenigstens versichert - hoffentlich. Stimmt's Walter?
Viele Grüße,
Dieter.

Verfasst: 18.02.2009, 23:59
von tr-six
ältere unter uns tr-freunden müsste richard von frankenberg noch ein begriff sein. der rennfahrer, gründer und chefredakteur von porsches hauszeitschrift christohorus, verbrannte in der nähe von stuttgart, nachdem sein porsche von einem lkw abgedrängt wurde, ein reifen luft verlor und die magnesiumfelge beim starken bremsen feuer fing.....da wird´s einem doch richtig warm.

Verfasst: 19.02.2009, 07:32
von fignon83
Früher sind Flugzeuge auch viel häufiger abgestürzt.
Nein, die Brandgefahr ist heutzutage zuvernachlässigen. Immer sachgemäße Verarbeitung vorausgesetzt. Heute wird Magnesium in vielen Bauteilen der Neuwagen eingesetzt, mit zunehmenden Anteil.
Carsten

Verfasst: 20.02.2009, 10:20
von bold
Guten Tag,
ich habe dieses Forum schon eine geraume Zeit als stiller Genießer verfolgt, muss jetzt aber mal was sagen.
Ich habe heute einen 3er als meinen Traumwagen.
Von 1970 bis 1992 hatte ich einen 4A, den ich ungefähr 270.000 km gefahren habe und der - man höre und staune - in den Ursprungspapieren Minilitefelgen und eine Abarth-Auspuffanlage (wunderbar) eingetragen hatte.
Die Minilites waren mit Zentralverschluss und mit Sicherheit aus Magnesium. Das Einzige, was ich getan habe, war, stets für eine geschlossene lackierte Oberfläche zu sorgen, früher waren die Muttern mit Ohren strengst verboten, man musste sich mit einem improvisierten Schlüssel und dem Beleihammer behelfen, so dass gern mal ein Schlag auf die Felge daneben ging: dann aber schnell ausgetupft.
Ich glaube, der jetzige Besitzer fährt noch immer auf diesen Felgen rum, zumindest in meiner Zeit kann von Zerbröseln nicht die Rede sein.
Die Feuergefahr ist natürlich gegeben (Aus dem Chemieunterricht: Magnesium brennt mit heller, gleißender Flamme), aber ein Automobil ist eh kein Gegenstand, bei dem man mit offenem Feuer leichtfertig umgeht.
Viele Grüße
Dieter

Verfasst: 21.02.2009, 08:53
von Bibo
Hallo,

erledigt

Gruß
Bibo