crislor hat geschrieben: ↑21.01.2026, 13:58
bzgl. Messen der Einbaumaße Getriebeflansch/Kupplungslamellen habe ich vor Kurzem ein interessantes Werkzeug gesehen.
Der Link bezieht sich auf ein Werkzeug zur Bestimmung der Einbaumaße an einem BKV/HBZ. Aber genau so ein Werkzeug, nur etwas größer wurde gezeigt um die Masse an Kupplung/Getriebe zu nehmen. Leider habe ich den Link dazu nicht mehr.
Ich habe das bei mir mit Stahllineal und Meßschieber gemessen - aber dieses Werkzeug ist ganz interessant.
Ich habe das bisher für meine Zwecke immer mit einer "Brücke" gemessen,
die ich über dem fertig montierten Automaten in 100 mm Abstand zum Motorflansch montiert habe.
Von dort habe ich auf die Finger der Membranfeder z.B. 30 mm gemessen,
also ragen die Federenden 100 - 30 = 70 mm tief in die Getriebeglocke.
Dann wird mit Hilfe einer Richtlatte in die Getriebeglocke hinein auf das Ausrücklager gemessen.
Für hebel- oder gabelbetätigtes Ausrücklager muss das Maß in diesem Beispiel mehr als 70 mm betragen,
damit das Lager ganz frei kommt und noch Platz hat, um mit fortschreitendem Verschleiß weiter nach hinten zu wandern.
Beträgt das Maß weniger als 70 mm, dann ist die Kupplung immer leicht gedrückt und die Kupplung kann rutschen.
Für einen Zentralausrücker verhält sich das identisch, es muss nur beachtet werden,
dass der Zentralausrücker nie ganz ausfahren darf und daher entsprechend den hydraulsichen Flächen
komprimiert werden muss.
Der hydraulische Ausrücker auf dem Foto ist federbelastet, während z.B. Tilton keine Feder besitzt.
Grüße, Marco
edit:
man muss natürlich immer darauf achten von wechler Kante man aus misst
und nicht versehentlich z.B. die Stärke einer Wasserwaage oder die Blechstärke einer Installationsschiene mitmessen.
Ich würde das nicht schreiben, wenn es deswegen nicht schon große Missverständnisse gegeben hätte.....