Ausruecklager tr6

Alles was mit der Kupplung zu tun hat.
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Ausruecklager tr6

#1

Beitrag von TR674 » 12.10.2014, 10:41

Hei!
Eine der 1000 Baustellen an meinem TR6 wird mal die Kupplung sein. Die jetzige ist hart und kuppelt ein da wo es am schwierigsten zu kontrollieren ist. Das Lager macht Geraeuusche.
Weil der Motor leckt, werde ich mal den hinteren Simmerring (+) wechseln muessen, denke der alte Ring wird wie andere Gummidichtungen an dem Auto, plastikhart sein.
Habe nun eine Laycock Federplatte + AP Scheibe + mit dabei ein Powertune Lager gekauft.
Der Verkaeufer/ Werkstattbesitzer aus GB meint er habe diese Lager jahrelang verbaut und hatte keine Probleme damit.
Powertune wird ein Vertreiber sein. Wo und wie das Lager hergestellt wurde steht in den Sternen. Waere ein LUK oder RHP Lager nicht eine bessere Alternative? Welche Abmessungen haben diese Lager?
Elring produziert keine Dichtungen fuer den TR6?
Gruesse, Marius

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#2

Beitrag von batcave » 13.10.2014, 08:11

..Das Ausrücklager ist ein wenig eigen und von den Industrieausrüstern gibt es nichts passendes. (fast passt wohl eins von Koyo, )
Die Nachbauteile sind scheinbar ziemlich genau das wenige Geld wert, was sie kosten.
Am besten sind Originallager (so man eins bekommt) oder das Gunst Lager, gibt es nicht mehr von Herrn Gunst, da leider verstorben, aber möglicherweise von jemand anders (...weiß leider aber nicht von wem)
Wenn das Originallager noch ok ist, in Öl einlegen, bis es durchtränkt ist, abtropfen lassen und wieder einbauen....

viel erfolg

Achim

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#3

Beitrag von Willi49 » 13.10.2014, 11:59

....guckst Du hier: https://www.racinggreen.de/
Willi
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#4

Beitrag von batcave » 13.10.2014, 13:39

Willi49 hat geschrieben:....guckst Du hier: https://www.racinggreen.de/
Willi
.das meinte Ich, ist (wie?) das von Gunst und vorbehaltlos zu empfehlen

Viel Erfolg

Achim

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Kupplung

#5

Beitrag von Willi49 » 18.10.2014, 10:26

Moinsen Leute,
habe gestern den Bo&Be Kupplungsautomaten nach nur wenigen TKm verdammt, der hatte die ekelige Angewohnheit derart ruckartig einzukuppeln, ist wohl darin begründet, dass die Lamellen eine leichte S-Form haben?
Nun der Sachsautomat tut das nicht mehr und benötigt deutlich weniger Kraftaufwand, das geänderte Ausrücklager mit Gabel und Gleitsteinen von Racing Green wirkt sehr überzeugend und muß sich natürlich noch beweisen. Das ausgebaute Ausrücklager von Limora macht auch keinen schlechten Eindruck (das mit der blauen Dichtung) ich frage mich aber warum die Gabelbolzen so unterschiedlich eingelaufen sind, hat jemand eine Erklärung dafür? Die Buchsen in der Getriebeglocke sind OK .
Bild
hier die unterschiedlichen Gabelbolzen mit dem Limolager.

Bild
hier die Rc.Gr. Teile nach dem Einbau.
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Re: Kupplung

#6

Beitrag von Eckhard » 18.10.2014, 10:46

[quote="Willi49"]g) ich frage mich aber warum die Gabelbolzen so unterschiedlich eingelaufen sind, hat jemand eine Erklärung dafür? Die Buchsen in der Getriebeglocke sind OK .
Bild

Da gibt es eine ganz einfache Erklärung

Die beiden Bolzen in der Gabel laufen nicht paralell zur Ausrückwelle

Eckhard

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#7

Beitrag von Willi49 » 18.10.2014, 11:07

Hallo Eckhard,
also auch wieder so`n Dreck! :boese:
Willi
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#8

Beitrag von TR674 » 18.10.2014, 14:28

Hallo Willi.
Hast du Erfahrungen mit dem Laycock Automaten? Wie ist er im Vergleich zu Sachs?
Warum nimmst du nicht das LUK Lager?
Gruesse, Marius

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#9

Beitrag von gelpont19 » 18.10.2014, 17:15

Sachs hat weniger Stellkraft notwendig - Vorteil in Staus - habt ihr in Vikersund wohl weniger...
Der Gunst (-nachbau) ist ein permanenter Läufer und wird durch eine Feder an den Automaten gezogen, auch wenn nicht gekuppelt wird. Durch das Fehlen von Beschleunigen bei Kontakt is die Abnutzung gegen null. Ausserdem werden rechteckige Gleitsteine anstatt der runden Bolzen genutzt. Die Führungskraft der Gabel erstreckt sich so auf eine größere Kontaktfläche, als die der Bolzen. Was Eckhard schreibt, glaub ich erst mal nich - viel mehr denk ich, dass es mit der Laufrichtung zu tun hat, die eine Seite der Gabel stärker belastet... kann es aber nicht technisch beweisen.

win
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#10

Beitrag von Eckhard » 18.10.2014, 18:07

gelpont19 hat geschrieben:Sachs hat weniger Stellkraft notwendig - Vorteil in Staus - habt ihr in Vikersund wohl weniger...
Was Eckhard schreibt, glaub ich erst mal nich - viel mehr denk ich, dass es mit der Laufrichtung zu tun hat, die eine Seite der Gabel stärker belastet... kann es aber nicht technisch beweisen.

win
Winfried das hat mit der Laufrichtung überhaupt nichts zu tun. Die Geometrie ist fehlerhaft. Wenn ich alles zur Verfügung hätte wäre der Beweis leicht zu führen und du wärst nachher überzeugt :D

Grüße

Eckhard

der jetzt zum Kegelabend geht bei dem das Kegeln NICHT die Hauptrolle spielt

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#11

Beitrag von sixpack » 18.10.2014, 18:32

Willi, das schaut aus als wenn die Ausrückwelle selbst einen Knick hat. Oder ist das nur vom Fotografieren her verzogen?

:D

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#12

Beitrag von tr_tom » 18.10.2014, 18:50

sixpack hat geschrieben:Willi, das schaut aus als wenn die Ausrückwelle selbst einen Knick hat. Oder ist das nur vom Fotografieren her verzogen?

:D
by the way:

Gerhard, umgestiegen auf Lotus?

:?
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#13

Beitrag von Willi49 » 18.10.2014, 21:06

sixpack hat geschrieben:Willi, das schaut aus als wenn die Ausrückwelle selbst einen Knick hat. Oder ist das nur vom Fotografieren her verzogen?

:D
Hi Gerhard,
die Welle ist gerade, der Eindruck kommt wohl von dem unterschiedlichen Lichteinfall.
Und jetzt ein seven?
L.G.
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#14

Beitrag von Willi49 » 19.10.2014, 09:44

TR674 hat geschrieben:Hallo Willi.
Hast du Erfahrungen mit dem Laycock Automaten? Wie ist er im Vergleich zu Sachs?
Warum nimmst du nicht das LUK Lager?
Moin Marius,
sorry erst spät aber jetzt:
wie schon geschrieben hatte ich die Teile im April neu eingebaut und jetzt wieder pfeifen und Krämpfe, hatte einfach die Schnautze voll, also habe ich dieses mal auf den Rat der Freun.de gehört. Keine Experimente, was gut ist kommt rein. Habe aber zum Spaß die Bo&Be Kraft auf dem Bohrständer getestet, in der Tat ist auf dem Weg der Lammellen eine plötzliche Veränderung des Druck spürbar. Das erklärt mir auch warum das Einkuppeln nur Ruckartig möglich war.
L.G.
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#15

Beitrag von Schnippel » 19.10.2014, 17:29

Hallo

das ruckartige einkuppeln hat nichts mit dem Automaten zu tun. Das Problem wird ausschließlich durch die Hülse und dem Führungsrohr verursacht. (Nicht zu verwechseln mit Kupplungsrubbeln !) Das Ausrücklager will sich auf der Lamellenfeder zentrieren, kann es das nicht kommt es zum klemmen. Außerdem nimmt der Verschleiß in diesem Fall Metallabrieb von der Membranfeder drastisch zu. Der Abrieb gelangt beim original Lager ins Innere,weil keine Abdichtung und Peng !!

Es scheint hier mittlerweile an der Tagesordnug zu sein die Kupplung öfters zu tauchen als das Öl.
Das müsste aber nicht sein ! :)

Gerade eben nochmal in meinem Fahrtenbuch nachgelesen
Laufleistung der Sachs Kupplung mit Koyo (Toyota) Ausrücker ca 75000 km
Lieferrant Ausrücker > Rimmer
VG
Ralf
Freundlichkeit ist wie ein Bumerang,sie kommt zurück.

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