Vorstellung und Restauration TR 4 BJ 62  ***

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Re: Vorstellung und Restauration TR 4 BJ 62

#316

Beitrag von crislor » 25.01.2018, 14:26

Trix-Tr4 hat geschrieben:
17.01.2018, 00:00
Hallo Thomas,
danke für den Tip.

"Hallo ihr Beiden,

bevor ihr eine andere Montage vorsieht, prüft bitte noch, ob man das Nummernschild nicht verkleinert neu drucken kann.
"

Unser Kennzeichen hat leider bereits 8 Zeichen (2xOrt, 2xBuchstaben 3xZiffern und natürlich das hist. H). Somit ist eine Änderung nicht möglich, wenn ich die aufgelisteten Vorschläge und Machbarkeiten richtig deute. Weiß allerdings auch von meinem Bruder der, an seinem 59er Edsel Villiger, vorn ein 280 x200 mm Kennzeichen wegen der US üblichen Kerben in der Stoßstange anbringen wollte, dicke Probleme mit einem sehr "freundlichen" Behördenmenschen hatte.
Wir werden wohl zunächst bei dem Provisorium bleiben dürfen.

Grüße
Klaus + Nico
Es gibt noch "Engschrift" und der Platz zwischen den Hörnern kann vom TÜV eingetragen werden. Dann sollte auch der freundliche Behördenmensch nichts mehr dagegen zu setzen haben.
Gruss CRISLOR Koenig der Fahrfreude

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Re: Vorstellung und Restauration TR 4 BJ 62

#317

Beitrag von S-TYP34 » 25.01.2018, 18:40

so habe mal aus einem orig.Regler,
der nur noch als Klemm/Anschlussleiste da ist,damit`s immer noch orig.ausschaut,ausgebaut.
die Messinganschlüsse abgeborht und mal gemessen.
Der Widerstand hat 66/68 Ohm.
Dateianhänge
DSCN3185.JPG
DSCN3184.JPG

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Re: Vorstellung und Restauration TR 4 BJ 62

#318

Beitrag von HansG » 25.01.2018, 20:56

Hallo,
wenn Ihr (irgendwann?) auf Drehstrom umrüsten wollt, wird der Regler in den meisten Fällen nicht mehr benötigt, da in die Drehstromlima integriert; allenfalls als Steckleiste.
Fahre im Frühjahr/Sommer in ein Tagesfahrlichtvorschriftland und werde deshalb demnächst umrüsten (Dynamator).
Eine neue Controlbox kostet bei Moss 25 PS.
Eine Neue muss allerdings vor Erstgebrauch eingestellt werden, wie mir Moss einmal auf Nachfrage mitteilte.
Hierzu gibt es hier irgendwo eine Anleitung von Marco.
Gruss aus dem Ländchen Hansgerd

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Re: Vorstellung und Restauration TR 4 BJ 62

#319

Beitrag von Trix-Tr4 » 26.01.2018, 01:57

Hallo liebe TR Gemeinde,
danke für die prompte und große Beteiligung an unserer Anfrage. Insbesondere die vielen Lösungsvorschläge mit entsprechenden Links und Fotos.
Harald, Dir habe ich eine PN geschickt.

Nochmal ein dickes Dankeschön an alle Beteiligten.

Gruß Klaus

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Re: Vorstellung und Restauration TR 4 BJ 62

#320

Beitrag von tr_tom » 26.01.2018, 05:45

Hallo Klaus,

du kannst Ersatzwiderstände auch einzeln nachkaufen; sie sehen heute nur anders aus, z.B. 68 Ohm - 50 Watt:

https://www.reichelt.de/?ARTICLE=212536 ... gKwwPD_BwE



Bild

Gruss
Thomas
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Re: Vorstellung und Restauration TR 4 BJ 62

#321

Beitrag von Trix-Tr4 » 03.02.2018, 02:02

Hallo liebe TR Gemeinde,
zunächst einmal Danke für die rege Beteiligung an unserem Thema. Wir haben entschieden, da ohnehin noch weiter Teile in "good old england" bei R. aus L. bestellt werden sollten, einen Lima Regler dort mit zu ordern. Den Vorschlag vom Bram fand ich sehr gelungen, aber in der Umsetzung auch sehr teuer und für mich zu , sagen wir "kompakt"? Bin kein Elektroniker. Vorschläge für alternativ-Produkte aus der Neuzeit hatten leider eine Grösse, die wir nicht im alten Gehäuse unterbringen konnten.
Leider habe ich keine Fotos von der nachfolgenden Montage da ich von dem Thema zu eingenommen war und damit das Fotografieren versäumt habe. Es geht ja schon seit Wochen um Feinarbeiten und aufgeschobene Justierungen, die leider nicht, wie gedacht, "mal eben" erledigt werden können.
Im Zuge des Karosserieaufbaus hatten wir uns bei den Türen zu sehr auf Spaltmasse und fließende Oberflächen konzentriert. Auch hier sind Fertigungstoleranzen zu akzeptieren, die in den 60ern beim TR gewöhnungsbedürftig, üblich waren.
Nachdem die Türdichtgummis, Türschlößer und Fanghaken eingebaut waren, konnten die Türen nur bis in die erste Einrastung geschloßen werden. Auf der Fahrerseite war durch verschieben der Schloßplatte das Problem schnell gelöst.
Auf der Beifahrerseite allerdings, mußten die Türscharniere umgesetzt werden, da durch das Dichtgummi das Türblatt an der A-Säule zu stark unter Druck stand. Gelöst habe ich das, indem von den drei Scharnierschrauben zwei ganz gelöst wurden und die Dritte nur ein wenig, so das ich mit leichtem Druck das Türblatt nach außen schieben konnte, bis die Spannung raus war. Aber auch danach war der Schließvorgang noch nicht wie er sein sollte. Erst nachdem wir den Fanghaken an der Außenseite ein Stück schlanker gefeilt hatten, erreichten wir unser Ziel.

Jetzt, wo die Türen richtig geschloßen werden können, kümmern wir uns um die Persenning.
Diese hatte ja nun ein entspanntes Leben über drei Jahre gefristet und damit war der Einbau auch recht widerspenstig. Der klassische Versuch, hinten im "Boot" einknöpfen und dann vorn an der Armaturenbrettverkleidung einclipsen, Reißverschluß ziehen und fertig, das war dann wohl gar Nichts. Die Clipse vorne waren die reinste Schweißarbeit, wenn überhaupt.
Zudem saßen die mittleren Clipunterseiten an den Türen zu weit vorn. Hier werden die Oberteile "lift the dot" neu eingesetzt.
Die gesamte starke Spannung ließ sich nur dadurch umgehen, daß wir die Persenning zuerst an der Vorderseite einknöpften und dann erst das "Boot" mit Lift the dot befestigten.
Zumindest hatte man dort ein wenig mehr Platz zum greifen und ziehen. Wir hoffen, daß sich das Material aufgespannt, noch ein Stück dehnt um sich künftig besser aufziehen zu lassen.
Wenn alle Stricke reißen , gibt es eine Ziernaht mit Keder o.ä., um die Persenning zu strecken. Warten wir es ab.
Bild Bild

Bild

So, das Wochenende naht und ich hoffe, daß unsere Lieferung aus UK morgen eintrifft, um weitere wichtige Schritte in Richtung Fertigstellung gehen zu können.
Damit verbleiben wir mit den besten Wünschen für das evtl.straßenglatte Wochenende, aus den Baumbergen
Klaus+i.V. Nico

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Re: Vorstellung und Restauration TR 4 BJ 62

#322

Beitrag von Trix-Tr4 » 15.02.2018, 02:32

Hallo liebe TR Gemeinde,
es sind die Tage an denen manches nicht gelingt, dann wiederum an denen gar nichts gelingt und die Sch....Tage an denen der Supergau klebt. Von selbigem möchte ich nun berichten. Ein Stück aus dem Tollhaus aber nicht unlösbar wie sich nach Tagen herausstellte.
Ende Januar war freundlicher Weise peterq erneut bei uns um Starthilfe zu leisten. Unsere Rahmenbedingungen waren erfüllt, wie neue Batterie, reklamiertes Vergasergestänge, Feststellung des OT und Markierung auf der Riemenscheibe etc.
So konnte er die Zündung mittels Stroboskoplicht bestens einstellen. Die Vergaser ließen sich nun auch in die richtige Dosierung bringen. Der Motorstart gelang, zunächst noch holperig, aber das Herz schlug wieder!! Mit dem nötigen Fingerspitzengefühl von peterq, beim betätigen an den richtigen Stellschrauben, lief der Motor wie Mutters Nähmaschine. Astrein!! Sogar die Abgaswerte waren nach dem Warmlaufen des Motors vorbildlich, was sie ja bei diesem Oldtimer nicht unbedingt müssen!
Somit konnte peterq seinen Heimweg antreten und hinterließ zwei sehr dankbar, und zufriedene Vater-Sohn-Schrauber.

Soweit , so gut. Es blieb leider immer noch die defekte Funktion der Ladekontrolle wie bereits oben beschrieben. Dazu bauten wir die Lima erneut aus um diese extern besser testen und überprüfen zu können.

Nun begann das Elend!
Die Lima war OK, also wurde diese wieder eingebaut. Nachdem wir die Vergaser mit Öl befüllt hatten und noch einmal die Kolben getestet hatten, erhofften wir mit einem erneuten Motorstart weitere Aufschlüße. Doch es kam ganz anders. Der so astrein eingestellte Motor, der so rund lief, wurde vom Anlasser gedreht, aber das war es dann auch. Keinen Muks gab das Ding von sich!!
Schnell hatten wir mich in Verdacht, beim Aus- und Einbau der Lima, irgendetwas versehentlich am Vergaser verstellt zu haben.
Erneut überprüften wir die Ölbefüllung der Dämpfer, das Gestänge, den Choke etc, nichts passierte, der Motor blieb still.
Nächste Lösungspunkt war dann doch noch einmal die Zündung. Hätte ja sein können, dass wir mit dem Nachziehen der Verschraubungen etwas verstellt hätten. Wieder nichts.

Danach folgten die Frustbeschäftigungen (klar mit der Suche nach Ersatz-Erfolgserlebnissen), als wir nicht weiterkamen.
So zum Beispiel die "Loch-oder Bohrungensuche im TR-Body". Natürlich auch eine wichtige Sache, denn den eventuellen Wassereintritt möchten wir natürlich vermeiden.
An dieser Stelle sind zwei Öffnungen vorhanden die nicht original waren. So habe ich diese mit Blindverschraubungen versehen (Schrauben und Scheiben in V4A) und eingedreht unter Verwendung von Kupferpaste zur Korrosionsvermeidung.
Bild

Nach einer Woche dann erneute Versuche den Motor zu starten, immer noch nichts.
Also Suche von vorn: Zündung gecheckt mit ausgedrehter Kerze. Funke war da , und auch zum richtigen Zeitpunkt, konnte also nicht die Ursache sein.
Spritzufuhr gestestet. Spritwege getestet. Schwimmerkammer und Kammer-Ventil kontrolliert. Auspuff riecht nach Sprit. Am Düsenstock Spritzufuhr kontrolliert.
Alles OK???????????????
Nach einem Kaffe und Rauchpause der Raucher mit unserem Hallennachbarn Norbert N., kam dieser auf die Idee mit Ersatzstartpilot (Bremsenreiniger) die Vergaser zu "beleben".

Wir glaubten es kaum, der Motor setzte sich in Gang, wenn auch recht holperig aber immerhin einige Umdrehungen schaffte er. Aber immer nach kurzer Zeit setzte er wieder aus.
Für uns völlig rätselhaft.
Hier kürze ich jetzt ab. Wir probierten alle drei Möglichkeiten ( Sprit Vergaser Zündung ) bis zum Excess durch. Der Motor drehte nur mit Einsprühen vom Startpilot.

Da stehst Du nur, staunst und zermarterst dir das Hirn, weil Alles irgendwie nicht passen kann. Der Sprit war ja auch ein neu gekaufter, erst mal 5 Liter für die allerersten Versuche.

Moment mal!! Neuer Sprit, Tank nicht voll, zu warmes Winterwetter, zu hohe Luftfeuchtigkeit, dann Kältewelle, in der Woche ausgkühlte Halle, an den WE aufgeheizt für warme Hände = sollte die Ursache Schwitzwasser im Tank sein, und den Sprit verderben??????

Gedacht, getan, noch mal neuen Sprit gekauft, den Tank und die E-Pumpe leergepumpt und neu befüllt. Jetzt kommt die einfache Lösung... Zündschlüssel umdrehen, Anlasser läuft, Motor danach auch!!! Puuh, das war der Punkt.
Es war mir eingefallen, dass das gleich Problem vor Jahren bei meinem Rasenmäher der Fall war. Ich hörte damals nur von dem Techniker die Frage:warum haste Wasser getankt??

Manchmal liegen die Lösungen vor einem und man bückt sich nicht. Nun ja "shit happens" sagt der Brite. War da nicht was?

In dem Sinne, wir sind happy, dass die Maschine läuft, allerdings noch nicht so super wie Anfangs, da wir ja einige Einstellungen auf der Fehlersuche ausprobiert hatten.

Ich hoffe nicht gelangweilt zu haben, aber an diesen Tagen haben wir keine Fotos gemacht, das hätte man nicht darstellen können.
Demnächst bestimmt wieder, denn jetzt kann die Haube eingebaut und die Scheinwerfer in die richtige Position gebracht werden.

Das waren die neuesten Nachrichten aus den frostigen Baumbergen

Klaus + i.V.Nico

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Re: Vorstellung und Restauration TR 4 BJ 62

#323

Beitrag von batcave » 15.02.2018, 09:35

Jaja, der liebe Sprit.

Am besten nur Super plus tanken, sollte kein Ethanol drin sein und somit auch keine Hydrophilie. Tank immer ganz voll machen, verhindert im Winter die Temperaturschwankungsbedingte "Tankatmung" und damit Austausch von Luft und Kondenswasser. Last not least ein Tröpfchen "Obenöl" zum Korrosionsschutz (Billiges 2Takt Öl 1:100-200, ist besonders für Einspritzer interessant).

Viel Erfolg

Achim

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Re: Vorstellung und Restauration TR 4 BJ 62

#324

Beitrag von Trix-Tr4 » 15.02.2018, 10:02

Hallo Achim,
danke für die Tips. Die Sache mit dem vollen Tank ist mir bekannt, hatten wir nicht, weil wir nicht wussten wann wir zur Tankstelle kommen würden und wann der Tank wieder eingebaut wird. Was mir nicht bekannt war, dass der Tank so schnell Wasser kondensiert. Die erste Teilbefüllung war ja Mitte Dezember!
Aber man lernt nie aus.

Danke aus den Baumbergen, heute sogar mit Schnee.

Klaus+i.V.Nico

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Re: Vorstellung und Restauration TR 4 BJ 62

#325

Beitrag von Triumphator » 16.02.2018, 09:19

...ihr könnt auch ein Behältnis mit Sprit füllen, einen Benzinschlauch anbringen und etwas oberhalb der Vergaser aufhängen. Braucht man keine Benzinpumpe. Da weiss man, was für Brühe ankommt....

Grüsse

Wolfgang
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Re: Vorstellung und Restauration TR 4 BJ 62

#326

Beitrag von Trix-Tr4 » 02.03.2018, 01:48

Hallo liebe TR-Gemeinde ( Register- und Forum Fans),

leider hat uns hier, wie in vielen Gebieten der Republik, das eiskalte Wetter ausgebremst. So mal eben Minus 7-10 Grad, plus Sturmböen, da schafft selbst der gute Tonnenofen keine erträglichen Temperaturen in der Halle. Und so dann Hobby-schrauben macht nicht wirklich Sinn.
Das Thema hatte ich in den 80ern, leider unumgänglich, weil der damalige Ford Granada am Folgetag dringend gebraucht wurde, in Form einer defekten Wasserpumpe mit festsitzenden Schrauben, die ausgetauscht werden mußte.
Die eiskalten Finger in nassen Lederhandschuhen unter einem zugigen Abdach einer Nachbarschmiede, werde ich nie vergessen.
Also haben wir uns das erspart, zumal die Grippewelle Nico voll getroffen hatte.
Aber nun zum Thema:
Ich hab mich mal bei Classic-Data nach den Kosten für das neue H-Gutachten :genau: erkundigt. Das ursprüngliche H-Gutachten (1991) ist ja durch unsere Off-Frame Restauration überholt und dürfte dem heutigen Wert und Zustand des Wagens nicht mehr entsprechen. :-?
Hier erfuhr ich, daß es zwei Varianten der Gutachten (das Große aufwändige und das Kleine für die Versicherung) gibt, wobei die erste Variante doppelt so teuer ist.
Was meint Ihr ist die zweckmäßige Ausführung?
Ich meine das für den Fall, wo man sich dann wirklich von dem liebgewonnenen TR 4 trennen muß, aus welchen Gründen auch immer.
Bin mal gespannt auf Eure Antworten.
Heute leider noch ohne Fotos, aber bestimmt demnächst wieder.

Grüße aus den eiskalten, aber noch schneefreien Baumbergen!

Klaus + i.V. Nico

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Re: Vorstellung und Restauration TR 4 BJ 62

#327

Beitrag von tr_tom » 02.03.2018, 05:44

Hallo,

wenn es nur um die Versicherung geht, kann man meist auch nur ein Kurzgutachten nutzen. Dieses ließe sich auch mit eigenen Fotos und eigenen Angaben sehr preiswert erstellen.

Bei einem "großen" Gutachten müsstet ihr halt auch den Gutachter bezahlen, der sich dann auch das Auto genauer anschaut.

Vielleicht startet ihr erst einmal mit der kleinen Lösung...

Gruss
Thomas
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Re: Vorstellung und Restauration TR 4 BJ 62

#328

Beitrag von batcave » 02.03.2018, 09:30

...bei mir hat die Versicherung einen eigenen Gutachter vorbeigeschickt, hat gar nix gekostet :). Allerdings hat die auch für mich eine eigenen Oldtimertarif gemacht, weil Sie das sonst gar nicht im Programm hatten.

Viel Erfolg

Achim

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Re: Vorstellung und Restauration TR 4 BJ 62

#329

Beitrag von Claudius » 02.03.2018, 10:02

Für die Versicherung reicht das Kurzgutachten i.d.R. aus. Die Langversion nützt euch aber auch nichts wenn ihr das Auto dann mal in 20 Jahren verkaufen wollt. Ich hab für mein feuerrotes Spielmobil auch nur die Kurzversion und lass die jetzt dieses Jahr mal erneuern und anpassen. Das macht m. E. mehr Sinn
Nichts auf der Welt ist so gerecht verteilt wie der Verstand. Denn jedermann ist überzeugt, daß er genug davon habe. (Rene Descartes, fr. Mathematiker u. Philosoph, 1596 - 1650)

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Re: Vorstellung und Restauration TR 4 BJ 62

#330

Beitrag von kawedo » 02.03.2018, 18:12

Hallo Klaus und Nico,

ich empfehle Euch die OCC-Versicherung.

Zu den Gutachten:

Für die Versicherung auf der Basis Markt- bzw. Wiederbeschaffungswert reicht bis 40.000 Euro Wert das einfache Kurzgutachten - ca. 150 Euro.

Bei mehr als 40.000 Euro Wert oder bei einer Wiederherstellungsversicherung benötigt ihr ein qualifiziertes Gutachten - ca. 350 Euro.

Nach einer so umfangreichen Instandsetzung würde ich ein ein qualifiziertes Gutachten erstellen lassen und danach bei jedem TÜV-Termin ein günstiges Folge-Gutachten.

Bitte bedenkt, es könnte auch eine gegnerische Versicherung, Anwälte oder Gerichte für einigen Ärger sorgen.

Allzeit gute Fahrt

CharlyW

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