Welche Speichenräder?  ***

Felgen, Reifen, Distanzscheiben...
Klauswö
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Re: Welche Speichenräder?

#31

Beitrag von Klauswö » 28.02.2019, 21:34

ich hatte zu diesem Thema im TR-Register Forum meine KFZ-Schein-Eintragung mit Grutachten eingestellt:
http://live-forum.tr-register.de/viewto ... t=10#p5347

Viele Grüße
Klaus

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Re: Welche Speichenräder?

#32

Beitrag von Willi49 » 01.03.2019, 05:41

Moin zusammen,
bei folgenden FZ habe ich unterschiedliche Speichenfelgen gefahren TR4 AIRS, TR3, TR6. Zuletzt die schlauchlosen Dayton. Auch nach dynamischer Wuchtung war immmer im Bereich 90- 100 Kmh keine echte Ruhe dauerhaft an der VA zu erreichen. Nu fahre ich wieder die org. Stahlfelgen und alles ist OK. Hauptverdächtiger sind für mich dabei die Adapter, Zitat Schnippel: "Taumelscheiben"
Grüße
Willi
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Re: Welche Speichenräder?

#33

Beitrag von TR6US76 » 01.03.2019, 07:08

Beim letzten "Speichenaustausch" war auch bei mir die Silikonschicht beschädigt. Ich habe dann das Loch sauber ausgeschnitten und die Stelle mit Silikonentferner gereinigt. Zum Einsatz kam dann ein Montagesilikon, das ich auch schon verwendet hatte, als ich das Silikonbett komplett erneuert hatte. Ich habe das Silikon zur besseren Abdichtung etwas über den Rand der Schadstelle aufgetragen. Wichtig ist sauberes Arbeiten und den "Flicken" nicht zu dicke machen, sonst braucht der Mann an der Wuchtmaschine ein paar Gewichte mehr.
Ich denke es ist für die Haltbarkeit wichtig, dass immer das gleiche Material verwendet wird.
Zum Glätten des Silikon habe ich auch Silikonentferner verwendet.
Meine Erfahrungen mit dieser Methode sind bis jetzt gut.

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Re: Welche Speichenräder?

#34

Beitrag von hneuland » 01.03.2019, 09:45

Klauswö hat geschrieben:
28.02.2019, 21:34
ich hatte zu diesem Thema im TR-Register Forum meine KFZ-Schein-Eintragung mit Grutachten eingestellt:
http://live-forum.tr-register.de/viewto ... t=10#p5347
Viele Grüße
Klaus
für die TÜV-Abnahmen gibt es meines Wissens zwei Abnahmekriterien:

1. für die "Original"-Speichenfelgen besteht keinerlei Eintragungspflicht und entsprechend ist auch kein Gutachten notwendig. Ein TÜV-Mann sagte mir dazu vor Jahren, dass es wohl keine betriebsfähigen Speichenfelgen aus den 60er und 70er Jahren mehr gäbe. Die Nachfertigungen, i.d.R. Dunlop-Felgen, werden als Original-Ersatzteile angesehen und brauchen auch kein Gutachten. Entsprechendes gilt für meine Dunlop-Chromspeichenräder Bj. 1991, dafür habe ich auch eine Originalitätsbescheinigung die ich aber noch nie vorlegen musste.

2. für alle anderen Speichenräder, also auch die moderneren Schlauchlos-Felgen mit Doppelwulst, ist ein Gutachten vorzulegen damit diese Räder - wie von Klaus geschrieben - in den Kfz-Schein eingetragen werden können (müssen). Ansonsten gilt das für Nachrüstungen Übliche: das Auto verliert seine ABE und ist nicht mehr zulassungsfähig.

In der Praxis gehen die TÜV-Prüfer damit durchaus unterschiedlich um. Manchmal wird bei Oldtimern mit Speichenrädern gar nicht weiter nachgefragt. Andere suchen akribisch auf der Innenseite nach der Stanzung, die wohl die Originalität ausdrückt. Einmal verlangte ein TÜV-Prüfer, dass ich die Felgeninnenseite reinige, damit er die Stanzung finden kann.
Im Fall der Fälle gilt jedoch, dass eintragungspflichtige Speichenfelgen auch eingetragen sein müssen.

Grüße
Horst

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Re: Welche Speichenräder?

#35

Beitrag von TRDAS1966 » 01.03.2019, 10:04

Hallo an alle,
nun möchte ich auch meinen Senf dazugeben:
1989 den TR4A gekauft (kam aus Kalifornien), hatte die Serienspeichenräder 4 ½ Zoll lackiert.
Neukauf 1990 Speichenräder Chrom bei Heuten, gefertigt in Indien. Der TÜV-Mann war schon irritiert
wegen Indien, hat sie aber eingetragen.
Seitdem fahre ich diese Räder 30 Jahre. Wie geschrieben, trotz mehrfachen Auswuchtens immer
wieder Unwucht bei ca. 90 km/h. Ist lästig, wobei ich mich manchmal frage, ob nicht auch an der
Vorderachse etwas wackelt. Müsste tatsächlich mal andere Räder zum Test montieren.
Chrom bis auf eine Stelle (leicht Rost an einer Nabe, Felge immer vorne) gut, kommt vielleicht vom Bremsenstaub.
Im Winter Reifen immer abgenommen und mit Balistrol eingesprüht.
Im Sommer Kaltreiniger und viel Wasser. Sonst nichts.
Reifen immer mit Schlauch und Felgenband.
Gewichte immer normal.
Bis auf die Pflege alles gut, würde ich wieder machen.

Auffällig war jetzt, dass beim Lastwechsel etwas hinten schlug.
Mit Helmut P. alles geprüft, Verdacht war das Diff.
Sind aber die Radaufnahmen mit der Verzahnung und die war nicht mehr gut.
Die Verzahnung in der Felge war gut.
Mit neuen Aufnahmen sitzt alles wieder stramm und ich freue mich
auf die neue Saison.
Gruß
Norbert R.

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Re: Welche Speichenräder?

#36

Beitrag von hneuland » 01.03.2019, 10:25

TRDAS1966 hat geschrieben:
01.03.2019, 10:04

Seitdem fahre ich diese Räder 30 Jahre. Wie geschrieben, trotz mehrfachen Auswuchtens immer
wieder Unwucht bei ca. 90 km/h. Ist lästig, wobei ich mich manchmal frage, ob nicht auch an der
Vorderachse etwas wackelt. Müsste tatsächlich mal andere Räder zum Test montieren.

Gruß
Norbert R.
hallo Norbert,

zum Felgenthema. Es reicht bei Speichenrädern nicht aus, sie nur auszuwuchten. Sie müssen auch alle paar Jahre von einer Radspannerei zentriert werden.
Wenn die Speichen unterschiedlich gespannt sind, hilft auch das beste Auswuchten nicht!

Wenn beim Lastwechsel Schlaggeräusche von der HA kommen, wäre mein erster Verdacht eine gerissene Diff-Aufhängung. Besonders sensibel ist dabei die Aufhängung vorn rechts. Aber auch die beiden hinteren Gummilager brechen schonmal. Prüfe das zunächst mal, bevor Du Dich mit der Achse auseinandersetzt.

Viele Grüße
Horst

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Re: Welche Speichenräder?

#37

Beitrag von V8 » 01.03.2019, 13:59

1.) Einfach Speichenräder tauschen und hoffen, weil sie gleich aussehen sind sie zulässig, könnte bei einem Unfall fatal werden. Sicher rühmt sich MWS der legitime Nachfolger der Dunlop Räder zu sein, aber die Inder haben damit eigentlich gar nix zu tun und hatten auch schon erhebliche Qualitätsprobleme, so dass die stellenweise nicht eintragungsfähig waren. Ist wie Minilite, da gibt es auch viele Anbieter und noch lange nicht ist alles Qualität, was wie Minilite aussieht.

2.) Auf den Adaptern haben die Räder trotz Konus und Markierung der Position immer etwas Freiheit und da kann locker eine Unwucht von bis zu 30 Gramm reinkommen, nur durchs abnehmen vom Rad, 15 sind fast die Regel. Haben die Räder eine statische Unwucht, kann man die am Auto nachwuchten. Das ist eigentlich Pflicht bei Speichenrädern. Haben die Dinger eine dynamische Unwucht, also ein seitliches schlackern, muss man die erst mal neu spannen. Wuchten machen noch alteingesessne Betriebe, Eurodings z.B. Sieht dann so aus:
wuxhten1.jpg
Du hast keine ausreichende Berechtigung, um die Dateianhänge dieses Beitrags anzusehen.

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Re: Welche Speichenräder?

#38

Beitrag von V8 » 01.03.2019, 14:03

TR6US76 hat geschrieben:
01.03.2019, 07:08
Beim letzten "Speichenaustausch" war auch bei mir die Silikonschicht beschädigt. Ich habe dann das Loch sauber ausgeschnitten und die Stelle mit Silikonentferner gereinigt. Zum Einsatz kam dann ein Montagesilikon, das ich auch schon verwendet hatte, als ich das Silikonbett komplett erneuert hatte. Ich habe das Silikon zur besseren Abdichtung etwas über den Rand der Schadstelle aufgetragen.
Sillikon auf Silikon hält nicht!
Zum Glück drückt die Fliehkraft den Stoppen in die richtige Richtung,
aber ich würde dringend raten, das mal zu überdenken.
Es ist eine doofe Arbeit, die Felge komplett vom Sili zu reinigen aber
nach meiner Erfahrung dringend anzuraten.

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Re: Welche Speichenräder?

#39

Beitrag von Sinan » 14.03.2019, 20:02

Oje,oje ich habe hier einen TR6 mit uralten Dunlop Chromspeichenrädern. Made in India mit Dunlop Lizenz.
Eine ewig lange Nummer ist eingeschlagen Die Felgen sehen super aus, aber der Wagen steht seit den 1980ern.
Reifen sind genauso alt, da habe ich einfach neue bei MOR bestellt. (Vredestein)
Ich habe keine hohen Ansprüche an das Gummi, weil der Schwachpunkt sowieso die Felgen sind. Ich dachte einfach bei einem fachkundigem Reifendienst, die eine Pelle runter die andere Pelle drauf.... mit Schlauch natürlich. Wenn ich das hier so lese, muss ich da die Felgen wegwerfen? Eigentlich würde ich gerne, die Felgen beibehalten. Bin eher ein defensiver Fahrer.

Gruß Sinan

PS: Hat jemand unbeschädigte Stahlfelgen und die Ringe dafür anzubieten?

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Re: Welche Speichenräder?

#40

Beitrag von Triumphator » 14.03.2019, 20:59

...die Reifen vor der Montage innen glatt schleifen. Schlauchmontage mit VIEL Talkum...

Grüße

Wolfgang
Triumph ist wenn man trotzdem lacht....

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Re: Welche Speichenräder?

#41

Beitrag von Sinan » 15.03.2019, 21:40

Die Vredestein innen glatt schleifen???????
Das ist wahrscheinlich zur Erfolglosigkeit verdammt. Aber warum den? Ich denke mal,
wenn die Reifen prall sind, drückt sich der Schlauch fest an den Reifen. Da sollte doch nichts mehr reiben...
Falls doch müsste die Luft langsam entweichen und nicht schlagartig. Naja, wahrscheinlich springt der Reifen ab, wenn zu schnell geht.
Kann man gute Stahlringe noch in Neu kaufen?

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Re: Welche Speichenräder?

#42

Beitrag von Triumphator » 16.03.2019, 08:16

Auch ein prall befüllter Schlauch bewegt sich in der Karkasse. Das passiert beim Walken. Aber wenn das Auto mehr ein Stehzeug ist, brauchst du das nicht machen. Dieser Tipp gilt für Fahrzeuge.

Schlauchlose Grüße


Wolfgang


ps: auch Luft, die langsam entweicht führt zu einem platten Reifen. Beim Stehzeug dann auch egal....

Nachtrag: Auch alle Aufkleber in der Karkasse entfernen
Zuletzt geändert von Triumphator am 16.03.2019, 09:57, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Welche Speichenräder?

#43

Beitrag von POW40 » 16.03.2019, 09:33

Interessante Diskussion hier :-D

Es gibt doch sehr simple, zugelassene & sichere Lösungen für die beiden hier diskutierten Probleme:
a) Reifen: es gibt mittlerweile hinreichend viele zugelassen Reifen für Schläuche im Handel. Und ja, die Dinger sind teurer als die ohne Schläuche....aber für eine Anschaffung alle 10 Jahre....
b) Felgen: Warum sich mit dem Indien-Gelump herumschlagen? Es gibt mit Dayton eine Felge, die weder vor Erstgebrauch noch im Rahmen der normalen Nutzung nachgespannt werden muss! Damit ist das Thema Silikon weg und ....... hurra ich kann einen normalen schlauchlosen Reifen fahren.....

Ich hatte mich ich ja recht umfassend mit dem Thema befasst, als ich neue Felgen für meinen brauchte. Kann man hier im Forum auch nachlesen. Zwei Dinge sind mir besonders in Erinnnerung geblieben:
a) als ich mich nach Daytons erkundigt habe, bin ich im Morgan Umfeld fragen gegangen, denn beinahe alle Morgan in Deutschland fahren auf Daytons. Nachzentrieren über die Jahre........was ist das?
b) als mir ein Händler von den indischen Dunlop Repro/MVS Felgen sagte, dass sie die Felgen regelmässig vor Erstmontage nachzentrieren müssen, sie deshalb prophylaktisch Schläuche einbauen (weil Silikon Schicht dann defekt) und eigenlich beim nächsten Reifenwechsel man fast immer nachzentrieren müsste (und damit immer Schläuche reinmüssen) :kopfklatsch

Ganz ehrlich, ich glaube manch einer hat hier zu viel Zeit :-D
Warum herumdocktern, wenn es solide Lösoungen gibt :-?

Gruss
Oliver

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Re: Welche Speichenräder?

#44

Beitrag von Triumphator » 16.03.2019, 09:47

Hi Oliver,

kannst du bitte mal die Reifen (Hersteller) nennen, die noch „Tube Type“ sind?

Ich finde da - außer für Landrover - nichts....


Grüße


Wolfgang
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Re: Welche Speichenräder?

#45

Beitrag von hneuland » 16.03.2019, 10:12

@ Sinan - es ist schon richtig, wie Wolfgang beschreibt. Die Schlauchmontage setzt innen glatte Reifen voraus! Ansonsten bewegt sich der Schlauch durch die Walkarbeit des Reifens beim Beschleunigen oder Bremsen. Irgendwann reißt dann das Ventil ab (ist mir vor paar Jahren schon passiert). Wird der Schlauch mit viel Talkum in den Reifen montiert, minimiert sich das Problem. In jedem Fall sollten jedwede Aufkleber im Reifen entfernt und Pressnähte weggeschliffen werden.

@ Oliver - auch mir sind keine aktuellen Reifen bekannt, die ohne weiteres für Schlauchmontage geeignet sind. Selbst bei den sog. Oldtimertypen von Dunlop, Michelin oder Pirelli gibt es spezielle Montageanweisungen und Betriebshinweise.
Das Thema "Dayton-Felgen" wurde hier auch schon gründlich behandelt. Ob das eine Option für den TR ist, hängt davon ab ob die Felge zulassungskonform (ABE, H-Kennzeichen) ist. Wenn ja, ist das wohl eine bessere Option als die Dunlop-Nachbauten aus Indien. Bei diesen stellt sich ja auch die Frage, ob sie noch als Originalersatzteile für die klassischen Speichenräder durchgehen. Andererseits kann ich mir nicht vorstellen, dass eine Speichenfelge grundsätzlich kein Nachzentrieren braucht. Was sind da für Speichen drin, Panzerstahl?
Wenn man versucht, das Thema "Speichenräder" beim TÜV zu klären, gibt's keine klaren Antworten. Selbst wenn ein Gutachten vorliegt, entfällt die Originalitätsvoraussetzung für das H-Kennzeichen. Sicher ist man (rechtlich) nur mit den originalen Speichenrädern aus der Erstausrüstung, aber wer hat die noch? Und ob man damit auch auf der Straße sicher ist, ist noch eine andere Frage.... ;D

Grüße
Horst

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