H-Zulassung und Fahrverbote

... das Wetter z.B. :-)
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Re: H-Zulassung und Fahrverbote

#46

Beitrag von Triumphator » 28.01.2019, 13:32

...Priorität ist: „ die Frisur hält“...
Triumph ist wenn man trotzdem lacht....

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Re: H-Zulassung und Fahrverbote

#47

Beitrag von Kamphausen » 28.01.2019, 13:37

@Horst: Da gehören immer zwei zu....

Einer, der sich provozieren läßt...und ein Idiot, der meint, er müsse immer provozieren...

Peter

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Re: H-Zulassung und Fahrverbote

#48

Beitrag von hneuland » 28.01.2019, 17:30

@ Peter - Erhabenheit ist dann wohl die Fähigkeit, beide voneinander zu unterscheiden, Diplomatie sie zu einem für beide akzeptablen Ergebnis zu führen...

Horst

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Re: H-Zulassung und Fahrverbote

#49

Beitrag von POW40 » 28.01.2019, 17:39

Kamphausen hat geschrieben:
28.01.2019, 08:08

...Viel wichtiger als Eitelkeiten und H-Kennzeichen sehe ich momenten (als bekennender Selberschrauber) in Anbetracht des anstehenden No-Deal-Brexit die Folgen für uns bezüglich Ersatzteile....
Meine Einschätzung zum Brexit ist recht klar, da wird bis zur letzten Minute ge-pokert werden.
Notausgang ist eine Verschiebung. Wer vorher zuckt hat verloren....

Die britische Regierung wird gar nicht anders können und Autoteile sind das geringste Problem. Wenn die das durchziehen, kriegen die einen Volksaufstand, denn es gibt bis dato keinerlei Zollprozesse und noch viel schlimmer Systeme, die dies abwickeln können :kopfklatsch Die werden also Arzneimittel- und Lebensmitteltechnisch nach spätestens zwei Wochen einen Notstand erreichen, weil alles auf irgendwelchen Sammelparkplätzes vergammelt. Das hält keine Regierung durch....

Gruss
Oliver

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Re: H-Zulassung und Fahrverbote

#50

Beitrag von hneuland » 29.01.2019, 10:40

POW40 hat geschrieben:
28.01.2019, 17:39

Meine Einschätzung zum Brexit ist recht klar, da wird bis zur letzten Minute ge-pokert werden.
Notausgang ist eine Verschiebung. Wer vorher zuckt hat verloren....
Die britische Regierung wird gar nicht anders können und Autoteile sind das geringste Problem. Wenn die das durchziehen, kriegen die einen Volksaufstand, denn es gibt bis dato keinerlei Zollprozesse und noch viel schlimmer Systeme, die dies abwickeln können :kopfklatsch Die werden also Arzneimittel- und Lebensmitteltechnisch nach spätestens zwei Wochen einen Notstand erreichen, weil alles auf irgendwelchen Sammelparkplätzes vergammelt. Das hält keine Regierung durch....

Gruss
Oliver
moijn,
...schon wieder vom Thema weg, aber durchaus diskussionswürdig.
Ja, die lieben Briten, sympathische Leute eigentlich. Angenehm trockener Humor, haben auch mal schöne Autos gebaut. Nu verlassen sie uns, schade. Gründen vl. mit Grönland und den Faröern eine Gegen-EU? Ach geht ja nich, die gehören ja zu Dänemark und somit auch zur EU, Sch.... Was bleibt? Freundschaft mit Trump! Oder die Liebe mit den alten Kolonien aufwärmen - Indien etwa hat ja ohnehin den größten Teil der britischen Wirtschaft übernommen.
Es ist ein Trauerspiel. Und meine Tochter studiert grad in Leeds, ob ich sie je wiedersehe? :wave:

Gruß
Horst

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Re: H-Zulassung und Fahrverbote

#51

Beitrag von TR7Heinz » 30.01.2019, 07:35

POW40 hat geschrieben:
28.01.2019, 17:39
Kamphausen hat geschrieben:
28.01.2019, 08:08

...Viel wichtiger als Eitelkeiten und H-Kennzeichen sehe ich momenten (als bekennender Selberschrauber) in Anbetracht des anstehenden No-Deal-Brexit die Folgen für uns bezüglich Ersatzteile....
Meine Einschätzung zum Brexit ist recht klar, da wird bis zur letzten Minute ge-pokert werden.
Notausgang ist eine Verschiebung. Wer vorher zuckt hat verloren....

Die britische Regierung wird gar nicht anders können und Autoteile sind das geringste Problem. Wenn die das durchziehen, kriegen die einen Volksaufstand, denn es gibt bis dato keinerlei Zollprozesse und noch viel schlimmer Systeme, die dies abwickeln können :kopfklatsch Die werden also Arzneimittel- und Lebensmitteltechnisch nach spätestens zwei Wochen einen Notstand erreichen, weil alles auf irgendwelchen Sammelparkplätzes vergammelt. Das hält keine Regierung durch....

Gruss
Oliver
Siehst Du Oliver das alles hab ich mich auch gefragt. Ausserdem wer hat denn auf der Insel für den Brexit gestimmt wenn man an allen Ecken und Enden nur immer hört "wir wollen keinen Brexit"? Und da bin ich wieder bei Horst und seine Ansage man muss sich einmischen in die Politik und seine Stimme rechtzeitig erheben um gewisse "Fehleinschätzungen" zu verhindern.
Grüße
Heinz

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Re: H-Zulassung und Fahrverbote

#52

Beitrag von Freiburger » 30.01.2019, 08:52

Kamphausen hat geschrieben:
28.01.2019, 08:08
Ihr habt Probleme....
Viel wichtiger als Eitelkeiten und H-Kennzeichen sehe ich momenten (als bekennender Selberschrauber) in Anbetracht des anstehenden No-Deal-Brexit die Folgen für uns bezüglich Ersatzteile....
(...)
Bin mal gespannt....ich werd jedenfalls zügigst noch nen paar größere Bestellungen los treten...wer weiß, wie teuer und langwierig das ab April wird....egal, wo man bestellt....
Ich sehe das exakt so wie Peter: Warten auf einen halbwegs günstigen Pfundkurs (was die Währungsbroker wohl geraucht haben, daß das Pfund in den letzten Tagen so hochgeschossen ist - davon hätte ich auch gerne ein paar Gramm, äh, Unzen) und dann bei den Händlern das bestellen, was ich gesichert brauchen werde für meine Restaurierung (mit Schwerpunkt auf den Teilen, die GB-Händler jeweils exklusiv anbieten).
Moss wird vielleicht die geringsten Probleme haben: Was die sich wohl zu dem Entschluß gratulieren, einen kleinen französischen Händler zu übernehmen und daraus ihre Paris-Dependance zu machen.
Und die gebrauchten Originalteile gibt's eh' am häufigsten in den Staaten.

Aber eines ist klar, ganz egal wie dieses Brexit-Schauspiel ausgeht: Es wird für Otto Normalverbraucher in jedem Falle teurer... :P:baeh:

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Re: H-Zulassung und Fahrverbote

#53

Beitrag von Garfield » 03.02.2019, 10:44

Ich möchte an dieser Stelle mal eines festhalten: Auch ein Moderator genießt hier volle Meinungsfreiheit und darf seine Meinung auch veröffentlichen und sich positionieren. Was er nicht darf ist seine Instrumente hier dazu zu benutzen, seine Meinung durchzusetzen. Deshalb geschieht die Auswahl der Moderatoren hier auch sehr sorgfältig. Horst ist hier, Sonderheft ich, über jeden Zweifel erhaben. Mutmaßungen in diese Richtung empfinde ich schon als ein starkes Stück.
Und auch die Admins hier haben ihre Meinung und dürfen und werden diese auch vertreten.

Ansonsten bitte ich beim Thema zu bleiben und für den Brexit u.U. Einen neuen Thread zu eröffnen.

Gruß, Peter
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Re: H-Zulassung und Fahrverbote

#54

Beitrag von yxc » 03.02.2019, 14:03

...zurück zum h kennzeichnen:
Auch oder grade bei anderen schützenswerten kulturgütern gibt es neben dem absoluten alter auch andere qualitätsmassstäbe um das zeug in ein museum zu räumen oder schilder aufzustellen.
Das automobil ist nur rund 120 Jahre alt und ich halte es für falsch und einigermaßen ignorant, nur das alter und die fahrtüchtigkeit des einzeltyps zur Aufnahme in den schützenswerten kreis als kriterium heranzuziehen.
Wie steht das in relation zu anderen sammelaktivitäten?
In der kunst ist es schwierig, wenn nicht ein beltracci dazwischen kommt, einen museumsplatz zu ergattern ansonsten kann man sich zuhause alles hinhängen.
Wieso sollte also ein golf2 1,6l mit h Kennzeichen einer euro6dtemp kiste gleichgestellt sein und auch als alltagsfahrzeug uneingeschränkt benutzt werden können?
Ich hätte auch einen hals, wenn mein machbar aktiver sammler von nachkriegsölheizungsbrennern wäre, die er dann Wochenende feintunt...
...wenn wir nachwievor relativ unbeschränkt fahren wollen, müssen neue qualitätskriterien bei. Nur alter und vier räder mit motor reichen nicht mehr.

Mal so als denkanstoss

Vg Juergen

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Re: H-Zulassung und Fahrverbote

#55

Beitrag von hneuland » 03.02.2019, 20:53

yxc hat geschrieben:
03.02.2019, 14:03
...zurück zum h kennzeichnen:
...wenn wir nachwievor relativ unbeschränkt fahren wollen, müssen neue qualitätskriterien bei. Nur alter und vier räder mit motor reichen nicht mehr.
Vg Juergen
Jürgen,

ziemlich grenzenlose Zustimmung! Es geht ja gar nicht darum, hier in diesem Forum Ausschlusskriterien zu verhandeln. Dazu haben wir schlussendlich weder ein demokratisches Mandat noch eine wo auch immer angesiedelte Kompetenz. Doch uns als - zugegeben - Interessenvertreter zu positionieren sollten wir uns schon zutrauen oder zumuten...

Liebe Grüße
Horst

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Re: H-Zulassung und Fahrverbote

#56

Beitrag von Garfield » 10.02.2019, 10:13

Es gibt weder in Berlin noch in Brüssel (war gerade diese Woche dort in der Historic Vehicle Group) Pläne irgendetwas für Oldtimer zu ändern. In Brüssel kannten die meisten nicht einmal Herrn Körper und seinen unsinnigen Vorschlag. Bei meinen Gesprächen mit ADAC, AvD, FIVA und IKM am Abend zuvor galt ebenfalls die einhellige Meinung dass Körpers „Denkanstoß“ eigentlich undenkbar ist und der gesamten Szene geschadet hat.

Die Diskussion darüber ist auch meines Erachtens so überflüssig wie eine Karre Mist.

Gruß, Peter
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Re: H-Zulassung und Fahrverbote

#57

Beitrag von hneuland » 10.02.2019, 14:40

danke Peter für die Information. Dann sparen wir uns besser die Zeit, darüber weiter zu diskutieren. Meinungsbildung kann aber dennoch nicht verkehrt sein - man weiß ja nie was noch kommt...

Gruß
Horst

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Re: H-Zulassung und Fahrverbote

#58

Beitrag von tr_tom » 10.02.2019, 17:55

Ich hoffe, dass Peter Recht behält.
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Re: H-Zulassung und Fahrverbote

#59

Beitrag von yxc » 10.02.2019, 18:02

...kann Horst da nur beipflichten: Sich keine Gedanken machen,weil es gerade noch geht, ist der strategisch denkbar schlechteste Ansatz.
Mir ist irgendein Artikel von irgendeinem Hr. Körper eher egal.
Aber noch vor 36 Monaten galten Fahrverbote für zugelassene Kfz auch für völlig undenkbar. Und nun sind wir schon in der Eingewöhnungsphase...

Das H Kennzeichen schliddert definitiv in ein Mengenproblem und irgendwann kommt der tag,an dem dann der co2 und nox footprint der H Armada sowohl bei Herstellern ,als auch bei den umwelthilfen dieses landes als potential ausgemacht wird....
Wäre natürlich schön,wenns anders wäre...

Vg Juergen

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Re: H-Zulassung und Fahrverbote

#60

Beitrag von Garfield » 10.02.2019, 18:23

Die Zulassungszahlen zeigen zwar einen Zuwachs an H-Kennzeichen, wie auch bei den normalenFahrzeugen, jedoch nicht wie erwartet bei den 30-40 Jahren alten Fahrzeugen, sondern vor allem bei den 40-50 Jahre alten Fahrzeugen. Vor allem durch Importe kommen diese Zahlen zustande.

Fahrzeuge der 90er lohnen sich kaum, da abgasgereinigt und mit mind. Euro.1 billiger in der Steuer.

Gruß Peter
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