Motul MoCOOL

... das Wetter z.B. :-)
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batcave
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Re: Motul MoCOOL

#16

Beitrag von batcave » 20.03.2018, 09:55

Hallo Marc,

Mein PI ist Kühlungstechnisch Normalzustand ohne E Lüfter. Kühlungsprobleme hatte der Motor auch an Superheißen Sommertagen noch nie. Ich würde mal schauen, ob der Kühlerdeckel richtig funktioniert. Da gab es welche, die ganz etwas zu kurz waren und deshalb kein Überdruck im System entstand, sondern das ganze mehr oder weniger "offen" mit dem Überlaufbehälter kommunizierte.
Kannst Du einfach zb mit einem Kaugummi prüfen (...nicht klebend): zwischen Deckel und Dichtkragen vom Stutzen legen und zudrehen, wenn der nicht ganz platt oder abgeschnitten ist ist der Deckel nicht dicht, auch der Ablassdruck sollte stimmen (Weiß ich jetzt nicht auswendig). Kaugummireste ggfs wieder entfernen. Profis nehmen Plastigauge :)

Viel Erfolg

Achim

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Re: Motul MoCOOL

#17

Beitrag von pi_power » 20.03.2018, 10:10

Danke für den Tipp, Achim. Ich mag pragmatische Tricks und werde das so wie Du es beschreibst mit Kaugummi prüfen.

Marc
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Re: Motul MoCOOL

#18

Beitrag von hneuland » 20.03.2018, 11:58

tach,

gibt manch' schnuckelige Tricks, selbst noch zu Zeiten wo selbstausgezogene Damenstrümpfe nicht mehr als Keilriemenersatz dienen können :)

Zurück zu den Kühlerzusätzen - hab in meinem Pi noch im letzten Jahrtausend mal einen Zusatz ausprobiert als die Temperatur oft zu hoch war. War wohl ein Mittel von Holts, denke die tun sich alle nichts. Schlussendlich hat's nix gebracht, der Kühler war zu.
Nach Kühleraustausch (mit richtigem Deckel!), neuem Thermostat und Wasserpumpe war alles wieder gut. Ich bin da eher bei Schnippel, wenn das Kühlsystem ok ist braucht man keine Zusätze. Und wenn irgendwas marode ist, wird das durch Kühlmittelzusätze nicht wieder gut.

Gruß
Horst

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Re: Motul MoCOOL

#19

Beitrag von pi_power » 20.03.2018, 15:36

Welches Thermostat und welcher Kühlerverschluss mit wieviel PSI sind denn für einen frühen pi zu empfehlen?

Marc
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Re: Motul MoCOOL

#20

Beitrag von Schnippel » 20.03.2018, 16:55

pi_power hat geschrieben:
19.03.2018, 09:24
Hallo Freunde,

ich gehe davon aus, dass das Zeug weder schadet, noch einen großen Nutzen hat.

Von einem echten thermischen Problem will ich bei meiner "gemachten" Maschine auch nicht reden. Es sind halt solch seltenen Situationen, wie 30min Stau bei 30 Grad, oder Stau in der Innenstadt im Hochsommer, wenn die Nadel kurz vor Rot steht. Das ist beim pi besonders blöd, wegen der Startprobleme durch Dampfblasen im Sprit bei solchen Temperaturen. Also einfach 15min auf dem Standstreifen abkühlen und weiter ist nicht. Da braucht es schon min. 'ne halbe Stunde, bis der wieder startet. Und da gibt es meist kein Cafe, wo man die Zeit gemütlich aussitzen könnte. Dampfblasen also nicht nur im Sprit, sondern auch im Kühlwasser?

Nach Möglichkeit möchte ich auf E-Lüfter verzichten und erst mal alles versuchen, die Thermik so in den Griff zu bekommen. Wie gesagt, die Maschine ist 2015/16 komplett gemacht, der Kühler von einem Kühlerbauer revidiert und auf korrekte Füllung, ohne Luft im System habe, ich geachtet.

Ein Kollege hier im Forum schrieb, dass reines Wasser schon hervorragende Hitzeleiteigenschaften hat. Der Artikel in der OM sagt, dass zu viel Kühlflüssigkeit (z.B. G48) im Wasser, das Gegenteil bewirkt, weil es in erster Linie nicht so gut leitet, sondern Hauptsächlich vor Frost und Korrosion schützen soll. Deshalb sei das Mischverhältnis wichtig. Diese zugegebener Maßen auch mir etwas suspekten Kühladditive, sollen laut OM durch Wasserweichmacher (Waterwetter) den Siedepunkt im Küglwasser reduzieren. Im Grunde ist das Zeug nix anderes als Spüli, nur ohne Schaumbildung. Ich kann mir nicht vorstellen, dass das der Maschine schadet, eher bezweifel ich den Effekt.

Eine Überlegung ist noch, eine Verkleidung um den Ventilator anzubringen, um den Saugeffekt zu verstärken. Oder den Fächerkümmer mit Band zu isolieren.

Vielleicht habt Ihr ja noch Tipps, wie ich die Hitze ohne E-Lüfter in den Griff bekomme.

Marc
Hallo Marc,

vielleicht ist doch noch eine Luftblase im Zylinderkopf !
Wenn ich mich recht erinnere tritt das nur bei dir im Leerlauf auf, sobald die Maschine dreht geht die Temp runter ?
Bis denn
Ralf
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Re: Motul MoCOOL

#21

Beitrag von Eckhard » 20.03.2018, 17:13

pi_power hat geschrieben:
20.03.2018, 15:36
Welches Thermostat und welcher Kühlerverschluss mit wieviel PSI sind denn für einen frühen pi zu empfehlen?

Marc
@Marc
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Re: Motul MoCOOL

#22

Beitrag von hneuland » 20.03.2018, 17:23

@Ralf - Luftblase im Zylinderkopf, daran hab' ich auch schon herummanipuliert. Das Auto abwechselnd vorn und hinten hochgebockt, Heizungsschlauch abgenommen, hat immer noch geblubbert...
Gibt's denn ein sicheres Rezept, die Luft völlig herauszudrücken?

Gruß
Horst

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Re: Motul MoCOOL

#23

Beitrag von pi_power » 20.03.2018, 17:24

Schnippel hat geschrieben:
20.03.2018, 16:55
Hallo Marc,

vielleicht ist doch noch eine Luftblase im Zylinderkopf !
Wenn ich mich recht erinnere tritt das nur bei dir im Leerlauf auf, sobald die Maschine dreht geht die Temp runter ?
Bis denn
Ralf
Ja genau! Leerlauf und Stau, dann kurz vorm Kollaps raus und nur kurz über den Standstreifen gefahren. Sofort war die Temperatur wieder ok. Ist das ein Indiz für Luft im System und wie bekommt man die da raus? Befüllt habe ich über das obere Ende des Schlauches zur Wapu und dabei den Wagen vorne höher gestellt. Heitzung geöffnet. Was geht noch?

@Eckhard, danke für den Tipp!

Marc
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Re: Motul MoCOOL

#24

Beitrag von pi_power » 20.03.2018, 18:55

Und welches Thermostat, 74, 82 oder 88 Grad?

Marc
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Re: Motul MoCOOL

#25

Beitrag von Schnippel » 20.03.2018, 19:33

Hallo Marc,
82 Grad ist auch neu drin.

Maschine ganz normal über den Kühler befüllen. Deckel drauf.
Ausgleichsflasche halb voll machen.
Kühlerschlauch vom Thermostaten so abziehen das man von oben langsam Wasser einfüllen kann bis er voll ist.
Wieder draufstecken festziehen
Maschine starten (Heizung auf) und mit erhöhter Drehzahl 3000 laufen lassen bis der Thermostat öffnet.
Beobachten ob das Wasser in den Ausgleichsbehälter drückt wenn der Thermostat öffnet.
Komplett abkühlen lassen ,nachschauen ob der Wassserstand im Ausgleichsbehälter wieder gesunken ist.
Jetzt nochmal den oberen Kühlerschlauch öffnen und wieder langsam Wasser nachgießen bis er voll ist.
Und wieder aufstecken.
Den Kühlerverschluss NICHT öffnen !
Jetzt sollte die Luft aus dem System sein.
Evtl mehrfach wiederholen.
Ich habe was das Entlüften bei den 6 Zylindern angeht schon alles erlebt.
Ist halt eine scheiß Konstruktion. :(

Bis denn
Ralf
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Re: Motul MoCOOL

#26

Beitrag von pi_power » 20.03.2018, 21:52

Super Beschreibung Ralf, so werde ich das machen. Danke!

Marc
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Re: Motul MoCOOL

#27

Beitrag von crislor » 22.03.2018, 16:52

In der "street mag" hatten sie dieses Teil von Limora getestet und für sehr gut befunden:

https://www.limora.com/de/trichter-1-332217.html
Gruss CRISLOR Koenig der Fahrfreude

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Re: Motul MoCOOL

#28

Beitrag von gelpont19 » 22.03.2018, 17:20

Moin Marc,

...eleganter als den Kühlerschlauch abzuziehen ist dieser Fordverschluss für das Thermostatgehäuse... is eigentlich schon tausend mal hier gepostet worden. Mit ner Knarre is die grosse Verschlussschraube in sec. runter - die Öffnung ist gross genug zum Nachschütten.
Thermostatgehause.jpg
win
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Re: Motul MoCOOL

#29

Beitrag von pi_power » 22.03.2018, 17:51

@Chris - interessant, was es nicht alles gibt. Nehme an, dass nach dem Entlüften der Deckel mit dem Ventil wieder gegen den Originaldeckel getauscht wird. Ralf schreibt, dass der Deckel nach dem Entlüften nicht wieder geöffnet werden sollte, wenn ich das richtig verstehe.

@Win - welches Thermosthatgehäuse ist das, bzw. von welchem Ford?

Marc
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Re: Motul MoCOOL

#30

Beitrag von MadMarx » 22.03.2018, 18:08

wenn was blubbert.....schon gepürft, ob abgase im kühlwasser sind?
dafür hab ich immer einen tester dabei.

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