Erfahrung(en) m. homokinetischen Wellen v. L... aus B... ???

Starachse, Aluschwingen, Antriebswellen, Fahrwerksbuchsen, Stoßdämpfer, Kreuzgelenke...
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BramTR4
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Re: Erfahrung(en) m. homokinetischen Wellen v. L... aus B... ???

#46

Beitrag von BramTR4 » 29.09.2015, 11:23

Hallo Leute.
Seraphin schreibt
Ich tendiere eher dazu auf Wellen von Goodparts umzurüsten, da diese auch einen größeren Längenausgleich haben
Vielleicht interessant zu lesen der PDF-Beitrag: "Einbau Antriebswelle" . Ich habe die wichtige Maße gelb markiert.
Einbau Antriebswelle Limora.pdf
Grüße. Bram
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Sascha
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Re: Erfahrung(en) m. homokinetischen Wellen v. L... aus B... ???

#47

Beitrag von Sascha » 29.09.2015, 21:12

Hallo Bram, das ist doch die Limorawelle.... und der Einbau ist ja soweit gut beschrieben, wohl mehr von einem Kaufmann! Womit die Wellen ganz klasse laufen. Bis auf das irgendeiner entschieden hat die Mittelzapfen der Narben zu lackieren, das ist echt nicht lustig und gehört in „ No Go“ für den Handelsüblichen Schrauber kaum zu bewältigen. Das original Lager was bei mir 150 km gehalten hat, runter zubekommen. Vielleicht hat es auch mich nur erwischt wäre wünschenswert. Ich hab leider meine Kiste ohne Antriebswellen von der Bühne geschoben d.h. die Lager waren nicht vorgespannt was sie überhaupt nicht mögen…. Jetzt kommt der Knaller Limora schreibt was von 240 Nm Anzugdrehmoment, mag für No Name Lager etc. gehen.
Bosch ruft laut ESI tronic ohne Angabe des Herstellers schon mal 255 Nm auf.
SKF für das Lager 00577 aus dem Satz VKBA1358 locker 265 Nm.

Jetzt kommt VW mit dem gleichen Lager abmessungen, Hersteller wird nicht vorgeschrieben!

Außengelenk in die Verzahnung der Radnabe soweit wie möglich einführen.
Fahrzeug soweit absenken bis das Rad den Boden berührt.
Mutter mit 200 Nm anziehen und eine halbe Umdrehung lösen.
Mutter festziehen.
Anzugsdrehmoment:
50 Nm + 60° weiterdrehen
⧫ Zum Festziehen der Mutter empfiehlt sich der Drehwinkelschlüssel

Das sind drei Verschiedene Drehmomente und die Variante in °(mit Losbrechen etc. klärt uns vielleicht ein Ing. auf ?) für ein Lager und wer von den normalen Schraubern hat einen Drehmomentschlüssel der mehr als 200 Nm macht? :genau:

Ich hab damals mit Limora telefoniert und nicht nur mit dem der die Bestellung aufnimmt. Was ich eine Frechheit finde die Logistik weiß wer wann eine von den Wellen die „Problem“ behaftet sind gekauft hat und keiner Schert sich.... Wie im wahren Leben! :yes

Fröhlichen aus Lüchow
Sascha

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Re: Erfahrung(en) m. homokinetischen Wellen v. L... aus B... ???

#48

Beitrag von TR6US76 » 29.09.2015, 23:52

Hallo zusammen,

ich habe heute Abend bei meinem "englischen Patient" mal vorsichtig nach der linken Antriebswelle geschaut:

@ Ralf:
Das Gehäuse für den Längenausgleich beim Differential ist aus Stahl, die Welle selbst auch. Ob das Gehäuse der Radlagereinheit aus Alu oder Stahl ist kann ich noch nicht sagen. Hierzu werde ich noch die Bremstrommel abnehmen, dann müsste das zu erkennen sein.
Ich möchte also meine so "sichere" Aussage von gestern, dass die Wellen aus Alu sind, erst einmal zurücknehmen und Herrn Dwinger mal außen vorlassen, damit keine falschen Beschuldigungen entstehen.

@ Alle:
Wider Erwarten scheint Alles an seinem Platz zu sein, es hängen zumindest keine losen Fragmente einer Welle da, die es mal herumgeschlagen hatte.
Bei der Radlagereinheit sitzt die Welle so weit ich es erkennen konnte noch in der Mitte der Schwinge aber auf der Seite des Differentials
ist die Gummimanschette am Gehäuse für den Längenausgleich vollkommen verdreht - aber nicht gerissen.
Das linke Rad lässt sich zwar drehen, hat aber eine Stelle, an der es sich schwerer drehen lässt.
Daher wird es wahrscheinlich keine spektakulären Bilder geben.

Ich habe nun den Verdacht, dass sich am Längenausgleich etwas verkantet hat (dadurch die Verdrehung der Manschette) und dann das Differential auch noch in Mitleidenschaft gezogen wurde.
Daher werde ich als Nächstes die verdrehte Manschette öffnen und die Antriebswelle vom Differential lösen, um dann vielleicht mehr zu sehen oder beim Drehen des Flansches zu fühlen.
Ich werde dann wieder berichten.

Viele Grüße aus Sölden,

Seraphin

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Re: Erfahrung(en) m. homokinetischen Wellen v. L... aus B... ???

#49

Beitrag von Schnippel » 30.09.2015, 06:35

Hallo Seraphin,

zur vorab Identifizierung.
Die von Dwinger vertriebene Welle hatte einen aus Alu gefertigten Adapter am Differential,
der durch seine Farbgebung eindeutig zu erkennen ist.
Nimm das mal erst los und dann siehst du was wirklich passiert ist.

Und ich kann das von Sascha beschriebene nur Unterstreichen !
Auch sind bei den von Limora vertrieben Wellen Schrauben dabei,(Befestigung am Diff) die einem es unmöglich machen eine Nuss bzw.
Ringschlüssel aufzusetzen. Und mit einem Maulschlüssel bekommt man nicht das erforderliche Drehmoment hin.
Auf der Messe in Bremen habe ich das einem Mitarbeiter mitgeteilt und auch nochmals bei einem Gespräch diesen Sommer in der Zentrale.
Großes Erstaunen........... hat noch keiner was gesagt.

VG
Ralf
Freundlichkeit ist wie ein Bumerang,sie kommt garantiert zurück !

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Re: Erfahrung(en) m. homokinetischen Wellen v. L... aus B... ???

#50

Beitrag von TR6US76 » 30.09.2015, 19:46

Hallo Ralf,

Du hast eine PN.

Gruß,

Seraphin

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Re: Erfahrung(en) m. homokinetischen Wellen v. L... aus B... ???

#51

Beitrag von BramTR4 » 01.10.2015, 13:22

Hallo Sascha / Alle.
Kaum zu glauben Erfahrung(en) ... 8O 8O .
Glücklicherweise habe ich frühzeitig die Anleitung erworben und festgestellt: die Toleranz stimmt nicht mit meine TR4A.
Laut die Anleitung darf "Eine Toleranz von -2 bis +8 kann akzeptiert werden"
Der Unterschied bei meine TR ist am R.Seite +14mm! Vermütlich hängt das Diff. nicht in der Mitte. :giveup
Fahre momentan seit 5 Jahre mit verstärkte Antriebswellen. (Aber ich bleib interessiert in Goodparts Typ :yes:).

Grüße. Bram

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Re: Erfahrung(en) m. homokinetischen Wellen v. L... aus B... ???

#52

Beitrag von Eckhard » 03.10.2015, 19:08

Und Seraphin,
hast du etwas entdeckt heute ?

Eckhard

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Re: Erfahrung(en) m. homokinetischen Wellen v. L... aus B... ???

#53

Beitrag von TR6US76 » 03.10.2015, 21:11

Hallo Eckhard, hallo zusammen,

ja, ich habe mich heute mal der defekten Antriebswelle meines TR6 angenommen.
Ich konnte sie zwar lösen, aber nicht durch die Schwinge herausziehen, da das Gehäuse, in dem sich das Tripodegelenk für den Längenausgleich befindet,
nicht durch die Schwinge hindurchpasst.
Ich muß erst die Mutter lösen, mit der die Welle in der Radlagereinheit befestigt ist.
Also muss ich erst wieder Alles festmachen und mir einen Schlagschrauber besorgen.
Wie es auch sonst im Handbuch steht: Aus- bzw. Einbauen in umgekehrter Reihenfolge. :?

Wieder ein neues Werkzeug!

Ich konnte aber schon feststellen, wo die Welle nachgegeben hat:
Das Tripodegelenk für den Längenausgleich - also das Gelenk auf der Differentialseite hat sich verabschiedet.
Ich habe die Gelenkmanschette zurückgeschoben und mal mit den Fingern gefühlt.
Sehen konnte ich nichts, da ja alles voll Fett ist. Wenigstens war davon genug im Gelenk.
Die Kugeln sind jedenfalls nicht mehr an ihrem Platz - soviel konnte ich feststellen.
Was letztendlich zum Schaden geführt hat, kann ich erst sagen, wenn die Welle raus ist.
Dann gibt es auch Fotos.

Ich wünsche Euch noch ein schönes Wochenende.

Viele Grüße aus Sölden,

Seraphin

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Re: Erfahrung(en) m. homokinetischen Wellen v. L... aus B... ???

#54

Beitrag von Eckhard » 03.10.2015, 22:00

Hallo Seraphin,
eigentlich sollte die komplette Antriebswelle nach außen abnehmbar sein. Wenigstens ist das so bei den "normalen" Wellen. Da ich noch keine Anderen aus/bzw. eingebaut habe kenne ich das Problem nicht. Vermutungen helfen da nicht weiter. Nur wundern darf ich mich schon :(
Bin froh dass ich die neunen HOMO-Wellen damals nicht eingebaut habe. Sie wurden umgehend an die Lieferfirma zurück gesandt. Nichts entsprach meinen Vorstellungen

Ruf mich morgen mal an

Trotz Allem eine gute Nacht

Eckhard

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Re: Erfahrung(en) m. homokinetischen Wellen v. L... aus B... ???

#55

Beitrag von Sascha » 05.10.2015, 14:56

Hey Seraphin, :? in der Montageanleitung steht nichts von Schlagschrauber und das hat seinen Grund, damit bekommst du so ziemlich alles kurz und klein geprügelt, ich meine für einen TR braucht man dieses Werkzeug nicht.
Da macht ein vernünftiger Gelenkgriff mehr Sinn z.b. Stahlwille 1/2" 610 lang.
Denke bitte daran bevor du die Verzahnung aus dem Lager ziehst vorher die Position zu markieren.

Fröhlichen Gruss
Sascha

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Re: Erfahrung(en) m. homokinetischen Wellen v. L... aus B... ???

#56

Beitrag von Eckhard » 08.10.2015, 13:19

Hi Seraphin,

hast du neue Erkenntnisse ?

Eckhard

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Re: Erfahrung(en) m. homokinetischen Wellen v. L... aus B... ???

#57

Beitrag von TR6US76 » 08.10.2015, 20:05

Hallo Eckhard,

ja es gibt neue Erkenntnisse:

Die Welle ist jetzt ausgebaut und das Gelenk im Längenausgleich zerlegt und vom Fett befreit. War eine riesige Sauerei.
An Fettmangel kann das Gelenk nicht "gestorben" sein.
Nichts ist gebrochen oder abgeschert.
Die Führungsnuten im Längenausgleich sind im hinteren Drittel eingelaufen.
Zwei von sechs Kugeln haben massive Fressspuren, bzw. Materialverklebungen.
Von den Kugelführungen im Lagerkäfig haben einige Druckstellen in der Kugellauffläche.

Hier nun einige Fotos (leider nur Handyfotos):
thumb_DSC00626_1024.jpg
thumb_DSC00627_1024.jpg
thumb_DSC00630_1024.jpg
Warum sich das Gelenk nun verabschiedet hat, kann ich momentan noch nicht sagen.
Ich werde auf jeden Fall die vorgeschriebenen Einbaumaße mit denen an meinem TR vergleichen.
Habe da so eine Vermutung.

Viele Grüße aus Sölden,

Seraphin
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Re: Erfahrung(en) m. homokinetischen Wellen v. L... aus B... ???

#58

Beitrag von TR6US76 » 08.10.2015, 20:12

Hallo Eckhard,

noch ein Nachtrag:

Die Nuten des Gelenkteiles, das mit einer Verzahnung auf der Antriebswelle sitzt haben ebenfalls
massive Fressspuren.
thumb_DSC00632_1024.jpg
Es war jedenfalls so, dass die Welle samt vier Kugeln aus dem Kugelkäfig herausgedrückt waren,
zwei Kugeln musste ich mit leichten Hammerschlägen aus dem Käfig austreiben.

Gruß,

Seraphin
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Re: Erfahrung(en) m. homokinetischen Wellen v. L... aus B... ???

#59

Beitrag von Eckhard » 08.10.2015, 20:21

Hi Seraphin,
So wie ich die Sache einschätze gibt es wohl Längenausgleich-Probleme ??
Die Laufflächen, also die nichtbeschädigten Stellen sehen nicht gerade vertauenerweckend aus

Lass uns mal morgen mal am Telefon plaudern

Gruß
Eckhard

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Re: Erfahrung(en) m. homokinetischen Wellen v. L... aus B... ???

#60

Beitrag von hneuland » 09.10.2015, 18:09

n'abend Jungs,

passt vielleicht nicht zu den aktuellen Beiträgen, aber doch zum Thema.
Ich hab' die homos von L.B. im letzten Frühjahr eingebaut. Seitdem mehr als 8.000 km über Paßstraßen in den Alpen, miese Straßen in Polen und viel Landstraßen gefahren. Das ist zwar noch keine Langzeiterfahrung, aber bis jetzt bin ich sehr zufrieden mit dem erheblich besseren Fahrverhalten meines 6er Pi.

Gruß
Horst

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