Erfahrung(en) m. homokinetischen Wellen v. L... aus B... ???

Starachse, Aluschwingen, Antriebswellen, Fahrwerksbuchsen, Stoßdämpfer, Kreuzgelenke...
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sixpack
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#31

Beitrag von sixpack » 06.04.2012, 12:06

Wie ist das bei "normalen" Gelenkwellen...wird da unterschieden zwischen solchen Für Maschinentechnik und KFZ? Vielleicht taugen die teilweise angebotenen Wellen ja nicht für unsere TR`s ... mal so eine Vermutung in die Runde geworfen.
Hatte mich mal beim Gelenkwellenbau erkundigt ob man die Antriebswellen nicht doch wuchten könnte, wie bei einer Kardanwelle üblich. Aber weil zu kurz geht das nicht.
:?

:D

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#32

Beitrag von V8 » 06.04.2012, 12:24

sixpack hat geschrieben:Wie ist das bei "normalen" Gelenkwellen...wird da unterschieden zwischen solchen Für Maschinentechnik und KFZ? Vielleicht taugen die teilweise angebotenen Wellen ja nicht für unsere TR`s ... mal so eine Vermutung in die Runde geworfen.
Hatte mich mal beim Gelenkwellenbau erkundigt ob man die Antriebswellen nicht doch wuchten könnte, wie bei einer Kardanwelle üblich. Aber weil zu kurz geht das nicht.
:?

:D
Wenn Du die am Auto wuchtest wie von Dir geplant ist das schon gut.
Nur hat die Welle selber noch viele Makel,
die auch das wuchten nicht beseitigt.

Zum Beispiel wird das Weibchen größer
und die Verzahnung schlackert.
Je nach Lust und Laune hängt die Welle mal so und mal so
unter Last verbogen zusammen.
Da eiert es und nach einem Gaswechsel ist das evtl. wieder weg.

Die Joints halten nicht (dröhnt dann)
und die Welle kann unter Last nur schwer
einen Längenausgleich durchführen.

Alles für den Vergaser kaum relevant und für den Zweck, für den sie konstruiert wurden (TR4a IRS) eine brauchbare Lösung. Aber mit jedem zusätzlichen PS wachsen auch die Probleme.

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#33

Beitrag von fignon83 » 06.04.2012, 13:17

Ich habe die verstärkten Wellen drin, solange ich den Wagen fahre, d.h. seit über 50.000 zügigen km. Null probleme. Auch kein Klackern, kein Wummern, nix. DAs bisschen, was mal da war, war durch die Verabschiedung der schrottigen Dunlop-Speichenräder endgültig verschwunden. Sicher geht es immer besser aber bis jetzt kann ich nicht das geringste Bemängeln, welches einen Systemwechsel erfordert. Ggfs. würde ich bei einem nötigen Wechsel der Radlagereinheiten direkt Nägel mit Köpfen machen. Nötig ist es nicht.

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#34

Beitrag von sixpack » 06.04.2012, 17:53

Wurden hier nur die hinteren Radlagereinheiten gegen Good Parts getauscht, womit Vibrationen der Vergangenheit angehören?!

https://translate.google.de/translate?h ... pdf&anno=2

Grüße...Gerhard/sixpack :D

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#35

Beitrag von fignon83 » 06.04.2012, 18:43

so schreibt er.

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#36

Beitrag von sixpack » 06.04.2012, 20:52

Woran immer das bei den Hinterachslagern liegen möge, wenn es denn wirklich so ist. Die Augen für die Kreuzgelenkaufnahme ausgeleiert (bei der Montage der neuen Antriebswellen waren die aber absolut paßgenau und somit ok) Spiel in den Lagern (war sehr gering, haben wir gemessen). Soll mir mal einer erklären .... :?
Der inverse Achszapfen könnte z.B. einen Schlag bzw. sich verzogen haben, oder das Gehäuse...was weiß ich

Grüße... Gerhard/sixpack :D

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Re: Erfahrung(en) m. homokinetischen Wellen v. L... aus B... ???

#37

Beitrag von TR6US76 » 27.09.2015, 23:12

Hallo zusammen,

nach Dem, was ich heute erlebt habe möchte ich diesen Thread noch einmal beleben.

Vor einigen Jahren habe ich mich entschieden die originalen Antriebswellen gegen die homekinetischen von L. aus B. austauschen zu lassen.
Es müssen so ziemlich die Ersten gewesen sein, die L. auslieferte. Von Goodparts wußte ich noch nichts.
Bisher funktionierte die Sache auch problemlos - ich war zufrieden.
Auf meiner heutigen Tour durch den Nordschwarzwald wollte ich an einer Kreuzung links abbiegen.
Das Anfahren ging gerade noch, dann gab es hinten links einen Schlag gefolgt von einem schlackernden Geräusch.
Ich habe es gerade noch über die Kreuzung geschafft, dann war die Fahrt zu Ende.
So wie es aussieht ist die Antriebswelle auf der Seite der Radlagereinheit gebrochen. Ich hoffe nur, dass die Schwinge nicht allzu viel abbekommen hat.
Was letztendlich zu diesem Schaden geführt hat und was es wirklich "zerlegt" hat, muss ich noch herausfinden.

Jedenfalls hieß es "Heimfahrt hoch auf dem gelben Wagen" und bis der da war konnte ich den Sonnenuntergang am Kniebis (Schwarzwaldhochstraße) bis zum Einschalten der Straßenlaternen ausgiebig beobachten (ca. 4,5 Stunden). Scheinbar haben auch modernere Autos als unsere TR´s mal eine Panne.
Ein "Aufgeladener" aus Stuttgarter Produktion fuhr an mir vorbei, als ich wartete.

Viele Grüße und einen guten Start in die Woche,

Seraphin

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Re: Erfahrung(en) m. homokinetischen Wellen v. L... aus B... ???

#38

Beitrag von Schnippel » 28.09.2015, 06:47

Hallo,

hatten die Wellen noch den Aluflansch ?
Wenn ja, bist du leider nicht der Erste.
Wieviel km bist du damit gefahren ?
Und sei froh, das es beim Anfahren passiert ist ! Die Welle könnte (hätte) dir unter Umständen den halben TR zerschlagen.

VG
Ralf
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Re: Erfahrung(en) m. homokinetischen Wellen v. L... aus B... ???

#39

Beitrag von TR155PS » 28.09.2015, 06:53

Hallo Seraphin,

Danke für Deine , wenn auch unschöne, Erfahrung.
Es wäre natürlich interessant zu wissen, was der Verursacher war. Wäre es möglich Bilder der Bruchstelle hier zu posten?

Ich habe die von Good Parts verbaut und beanspruche mein Fahrwerk schon mal ganz ordentlich; bisher ohne Probleme.

Schöne Grüße

Stefan

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Re: Erfahrung(en) m. homokinetischen Wellen v. L... aus B... ???

#40

Beitrag von Eckhard » 28.09.2015, 15:09

Hallo Seraphin,
schau mal in dein Postfach

Eckhard

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Re: Erfahrung(en) m. homokinetischen Wellen v. L... aus B... ???

#41

Beitrag von TR6US76 » 28.09.2015, 18:44

Hallo zusammen,

die Wellen haben noch den Aluflansch. Wie schon geschrieben, müssen es die Ersten gewesen sein, die ausgeliefert wurden.

Hätte der gute Mann in HD, der mir die Wellen eingebaut hatte - aber inzwischen leider verstorben ist - von der Qualität dieser Wellen gewusst, dann hätte er mir die Dinger erst gar nicht eingebaut. Für so ehrlich halte ich ihn immer noch.

Die Laufleistung beträgt ca. 19000 Km, eingebaut wurden sie im Juli 2012. Haben also schon mal etwas länger wie eine Tankfüllung gehalten.

Wenn ich die defekte Welle denn mal ausgebaut habe,werde ich auch Fotos von dem Dilemma einstellen.

Viele Grüße aus Sölden,

Seraphin

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Re: Erfahrung(en) m. homokinetischen Wellen v. L... aus B... ???

#42

Beitrag von Schnippel » 28.09.2015, 19:17

Hallo Seraphin,

in diesem Fall kann ich dir nur dazu raten dich direkt an die Fa Dwinger zu wenden, da kommen die Wellen her.
Stell den Fall sachlich dar, Bilder usw. und versuche dafür Ersatz zu bekommen. Es darf auf keinen Fall sein das die nach 19000 km hinüber sind.
Dein großes Plus,die Wellen sind in einer sehr bekannten Werkstatt eingebaut worden und nicht von Dir.Sonst hättest du keinerlei Chancen .

LG
Ralf
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Re: Erfahrung(en) m. homokinetischen Wellen v. L... aus B... ???

#43

Beitrag von TR6US76 » 28.09.2015, 22:01

Hallo Ralf,

Danke für den Tip.
Aber wäre es nicht besser, wenn ich mich direkt an L. in B. wende? Zumal meine damalige Werkstatt dort nicht gerade unbekannt war.
Ist auf den Wellen irgendwo ein Firmenlogo oder so etwas Ähnliches eingeprägt?
Was du preisgegeben hast ist ja schon Insiderwissen.
Ich habe die Befürchtung, dass sowohl die Fa. Dwinger wie auch L. mauern werden.

Ehrlich gesagt, habe ich in die jetzigen Wellen kein so rechtes Vertrauen mehr. Wann ist dann die rechte Welle dran?
Bestimmt dann, wenn ich im hintersten Schwarzwaldtal herumkurve und keinen Handyempfang habe.
So viel Glück wie dieses Mal kann man eigentlich nur einmal haben.
Ich tendiere eher dazu auf Wellen von Goodparts umzurüsten, da diese auch einen größeren Längenausgleich haben.

Viele Grüße aus Sölden,

Seraphin

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Re: Erfahrung(en) m. homokinetischen Wellen v. L... aus B... ???

#44

Beitrag von TR155PS » 29.09.2015, 06:24

Du hast Recht, auf diese Wellen würde ich auch nicht vertrauen. Wer weiß wann die andere bricht und Dir Dein Leben versaut.

Den Hersteller und Lieferanten solltest Du aber damit konfrontieren, wie Ralf schreibt. - Du bist nicht im Fehler und brauchst kein schlechtes Gewissen zu haben.
Wenn hier einer die Backen aufblasen darf, dann Du.
Bitte poste die Bilder.

Schöne Grüße

Stefan

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Re: Erfahrung(en) m. homokinetischen Wellen v. L... aus B... ???

#45

Beitrag von Schnippel » 29.09.2015, 07:16

Hallo Seraphin,

es macht meiner Meinung überhaupt keinen Sinn sich mit der Fa. L. auseinander zusetzen.
Das wird eine reine Zeitverschwendung !
Und du ärgerst dich hinterher grün und blau.
Nimm direkt Kontakt mit Bruno Dwinger auf. Es ist meiner Meinung von der Logik auch in seinem Interesse, das dieser Fehler behoben wird.
Und natürlich muss man dann die andere Welle auch prüfen bzw.das Wellenteil mit der Verzahnung tauschen.
Die kompletten Wellen auf Goodparts umzubauen halte ich für überflüssig.


VG
Ralf
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