ein Fußbad...

Kühler, Wasserpumpe, Kühlflüssigkeit, Schläuche, Thermostat, Heizung...
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Re: ein Fußbad...

#16

Beitrag von cpt. upsidedown » 19.01.2020, 11:08

Heizung.jpg
...kurzes update, das ist der Übeltäter, der jetzt ersetzt wird.
Die Heizung selbst konnte ich auch ohne den Ausbau des Holzarmaturenbrett hinkriegen. Durch entfernen des DZM und Aschenbechers waren die Befestigungsschrauben einigermaßen zugänglich. Das Gebläse lief bisher auch nur auf der 1. Stufe, der Gebläseschalter war wohl nach WHB richtig angeschlossen, die 2. Stufe aber ohne Funktion. Nach umstecken bläst es jetzt 2-stufig, so wie es sein soll.... :-D
Klaus
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...if you can`t fix it with a hammer, you have an electrical problem!

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Re: ein Fußbad...

#17

Beitrag von PerseusDO » 04.02.2020, 13:18

Hi Gents*innen,

ich hänge mich mit meiner "mystischen" Erfahrung von Inkontinenz an gleicher Baugruppe mal dran:

Phänomen: beifahrerseitig feuchter Teppich auf dem Tunnel und im Fußraum (kein wirklicher "Wasserstand"). Konsistenz "schmierig". Keine erkennbaren Laufspuren, die auf eine undichte Stelle verwiesen.
Kollateralschaden: über die Zeit versprödete/zerbröselnde Gummischutzflächen am Tunnel- und Bodenteppich.

Stammtischdiagnosen: undichter Anschluß des Öldruckinstruments oder Kühlwasserleck im Heizungskreislauf.
Undichter Öldruckanschluß durch Abtasten des Schlauches ausgeschlossen (trocken).
Also: Kühlwasser - aber woher? Ein Abtasten blieb ohne "schmieriges" Ergebnis. Sowohl Gebläsekasten als auch die beiden kurzen Anschlußschläuche waren unauffällig (soweit im eingebauten Zustand bei demontierter Nierenverkleidung erreichbar).

Trotzdem: 2 neue Schläuche bestellt (gibt's nur als schwarze Gewebeschlauchqualität).
Nach Demontage des Handschuhfachs und der Nierenverkleidung noch immer keine undichte Stelle auszumachen. Auch die schwarzen Gewebeschläuche waren tadellos (über 20 Jahre alt).
Dennoch wurden die neuen montiert.
:genau: DABEI WURDE SICHTBAR, daß sich an einem der Stutzen der Spritzwanddurchführung massiv "Schmodder" (eingedampftes Frostschutzmittel) abgesetzt hatte:
Symptomatik: der Schlauch war über die Zeit anscheinend minimal geschrumpft. Bei kaltem (und "normal" betriebswarmem - ?) Kühlwasser hielt das System dicht. Erst bei (über)warmem Wasser drückte es zwischen Stutzen und Schlauch etwas durch, lief dann -Droppche vor Droppche- an der Spritzwand herab und tränkte so die Teppiche. Das Wasser verdunstete, übrig blieb nur das schmierige Frostschutzmittel (anscheinend gummiaggressiv - fahre seitdem ohne Schutz(gummis) ...)
:-? Da muß man erstmal drauf kommen! :-?
Die über 20 Jahre alten Schläuche waren NICHT versprödet (kommt ja auch keine UV-Strahlung hin). Ebenso waren die Stellen wo die Schlauchschellen saßen elastisch und blieben (auch nach Walken) rißfrei.
:idea: TIP: wenn Ihr in der Ecke rumschraubt, prüft einfach auch den (festen) Sitz der Schlauchschellen.

Grüße, Klaus
Vorsitzender des Vereins gegen den inflationären Gebrauch des Reflexivum.

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Re: ein Fußbad...

#18

Beitrag von altana » 04.02.2020, 15:00

Noch ein Tip: Die Spritzwanddurchführung mit ihren 4 Stutzen gibt es bei mir nicht mehr! Ich habe die beiden Schläuche direkt durch die Spritzwand geführt bis zum Anschluss an den Wärmetauscher. Damit entfallen 4 Schlauchanschlüsse/Schellen und das Gefummele im Fußraum bei einer Reparatur/Demontage. Natürlich müssen die Blechkanten der Spritzwand hier mit Gummiprofilen ausgestattet werden, damit die Schläuche nicht "geschlitzt" werden. Funktioniert schon ewig. Viele Grüße Rainer

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