Niedergang von Diesel & Otto ?

Hier gehören übergreifende Themen wie z. B. der Wartungsplan vor dem Winterschlaf hinein.
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Gyula
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Niedergang von Diesel & Otto ?

#1

Beitrag von Gyula » 14.08.2017, 21:20

HI!

Jetzt muss ich auch meinen Senf zu den Themen Diesel & Co dazu geben.
Ich mochte jedoch die Lösungsseite ansprechen.
Die Themen rund um den Diesel und in der Folge auch um den Ottomotor scheinen ja viele Gemüter zu erregen.
Und wozu die vielen E - Autos mit Batteriebetrieb und die diversen Derivate?
Das ist doch eine Schnapsidee! Rohstoffressourcen werden geplündert, Unmengen an Altbatterien fallen an, die Umwelt wird mächtig belastet!

Ich glaube, dass es einen sehr einfachen Weg gibt vom Diesel und vom Ottomotor weg zu kommen und alle kennen ihn.
Das ist das Auto mit Brennstoffzelle und Elektromotor. Heute lebt eine Brennstoffzelle schon an die 10.000 Betriebsstunden, was einen Laufleistung von etwa 500.000 km entspricht. Als "Treibstoff wird Wasserstoff aus einem Tank eingesetzt. Die Tankdauer beträgt ca. 3 Minuten. Der Wasserstoff wird in der Brennstoffzelle direkt in Strom umgewandelt und leistet bis zu 100 kW. Als "Abfall" gibt es nur Sauerstoff und Wasser.....
So weit, so gut.....
Um Wasserstoff herzustellen, muss Strom in "rauhen" Mengen zur Verfügung gestellt werden.
Dies könnte in der Nacht passieren, wenn der Stromverbrauch drastisch sinkt. Da kann dann Wasserstoff hergestellt werden (eigentlich zum Nulltarif?).
Genutzt werden müssen dann Strom aus Wasserkraft, Windkraft, Solar(dampf)kraft, Parabolspiegel in jeder Form, usw., nicht aber aus fossilen Quellen.
Auch muss ein vernünftiges Netz an Wasserstofftankstellen zur Verfügung gestellt werden.

In der Übergangszeit sollte die Neuentwicklung von Dieselfahrzeugen eingestellt und die Pipeline quasi aufgebraucht werden.
Das gleiche gilt für Ottomotoren, wobei für Ottomotoren auch eine Umrüstung auf Wasserstoffbetrieb denkbar wäre.
Damit wäre der Ottomotor noch nicht ganz frei von schädlichen Abgasen, aber immerhin um vieles sauberer.

Aber warum wird das nicht gemacht?
Denken wir an die Millionen von Arbeitsplätzen in der Automobilindustrie, die verloren gingen, denn die E-Mobilität mit Brennstoffzelle würde viiiiel weniger Arbeitsplätze sichern. Und dann kommen noch die vielen Service - und Reparaturwerkstätten dazu, die deutlich weniger Aufträge bekämen.

Ich meine also, dass die Nuss, die hier zu knacken wäre, eine sehr, sehr harte wäre..........

Schönen Abend!
Gyula
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Re: Niedergang von Diesel & Otto ?

#2

Beitrag von doktorschlosser » 15.08.2017, 05:44

Hallo Gyula,

die Idee ist schon nicht schlecht, aber.....

Nächtens zu tanken ist gut. Nur wenn alle auf Wasserstoff umstellen ist der Stromverbrauch zu dieser Tageszeit enorm hoch und die Solarzellen kommen auch nachts mit der Produktion von erneuerbaren Energie nicht nach. Da beißt sich die grüne Katze in den Schwanz.
Gruß aus BO-WAT

Gerhard (Doktorschlosser)

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Re: Niedergang von Diesel & Otto ?

#3

Beitrag von Ecktown » 15.08.2017, 07:33

Hallo,
Brennstoffzellentechnik ist schon toll.
Allerdings darf man nicht vergessen, das der Druck in den Lagerbehältern bei ca 600 bar !!!!! liegt.
Bei LPG sind das ca 15 bar und bei CNG etwa 230 bar.
Vorletztes Wochenende durfte ich als Tankstellentechniker gerade mal wieder zu einem Einsatz bei dem ein CNG-Auto auf einer unserer Tankstellen brannte.
Diesmal ging es noch gut.
Der Brand war gerade gelöscht, dann blies der Erdgastank ab. :weg

PS: Der TÜV und die Dekra haben keine Möglichkeit ein Jondruckprobe auf diesen Tanks durchzuführen. GAR NICHT GUT. Nur Sichtkontrolle von aussen.
Damit sind die Erdgasautos fahrende Zeitbomben.

Gruss Jörg

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Re: Niedergang von Diesel & Otto ?

#4

Beitrag von Garfield » 15.08.2017, 22:22

Es macht darüber hinaus wenig Sinn, elektrischen Strom zunächst wieder in chemische Energie umzuwandeln, um danach wieder elektrischen Strom daraus zu erzeugen. Die Umwaldlungsverluste sind nicht zu vernachlässigen.
Brennstoffzellen werden meines Wissens mit Ethylakohol betrieben, da H2 zu gefährlich ist (Jörg ging ja gerade darauf ein). Dieser kann Klimaneutral aus Pflanzen hergestellt werden. Um jedoch den gesamten Verkehr darauf umzustellen müsste die gesamte Ukraine dafür benutzt werden - dann wäre der deutsche Bedarf gedeckt.

Der derzeit effizienteste Motor ist der Diesel. Ja, er produziert Stickoxide - jedoch bei weitem nicht so viel wie oftmals kolportiert wird. Drei Zigaretten produzieren so viel NOx, dass für die selbe Menge ein Dieselmotor 30 min laufen müsste.... wollen wir uns also nicht besser mal über das Rauchen unterhalten?

Gruß, Peter
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Re: Niedergang von Diesel & Otto ?

#5

Beitrag von Willi » 15.08.2017, 23:04

Sicher gibt es noch eine Reihe von Problemen bei der Verwendung von Brennstoffzellen zu lösen. Aber es gibt schon Autos, die damit laufen. Sie sind also prinzipiell lösbar. Was ist die Alternative? Eigentlich ist es ein "no brainer". Es wurde schon erwähnt, daß fossile Brennstoffe endlich sind. Wenn durch Fracking auch der letzte Tropfen aus den Steinen gequetscht wurde: sehen wir uns dann verdutzt an und sterben aus? Mittelfristig wird die Brennstoffzelle die Welt antreiben. Langfristig wahrscheinlich der aktentaschengroße Fusiosreaktor.

Batterien sind völlig ungeeignet. Sie sind die Technik des vor- vorigen Jahrhunderts (wie auch der Verbrennungsmotor). Die chemischen Prozesse sind bis ins Detail bekannt: es gibt nichts mehr zu verbessern. Kleinere Fortschritte wird es noch geben, aber die Technologie ist ausgereizt. Man kann noch über die "economy of scale" die Technik für kurze Zeit wiederbeleben. Das versucht Herr Musk gerade. Wer da Aktien gekauft hat sollte rechtzeitig den Finger aus der Steckdose ziehen. Die Blase wird platzen.

Nein, ich bin überzeugt: der Brennstoffzelle gehört die Zukunft. Wenn der Wasserstoff noch unter Verwendung von erneuerbaren Energien gewonnen wird wäre die Welt den allergrößten Teil der schädlichen Emissionen los.

Willi
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Re: Niedergang von Diesel & Otto ?

#6

Beitrag von Kamphausen » 16.08.2017, 07:29

doktorschlosser hat geschrieben:
15.08.2017, 05:44
Da beißt sich die grüne Katze in den Schwanz.
Denke, das hat nix mit "grün", "öko", "bio" & Co zu tun sondern ist einfache Mathematik und Logisches Denken...

Wir können so lange alles anzünden, was Brennbar ist, bis nix mehr da ist...Öl, Gas, Holzvergaser....
Batterien sind schön, können aber ohne riesigste, öffentliche Investitionen in die Ladetechnik (Ich hab z.B. keine Garage um die Ecke) nur einen Teil der Mobilität antreiben...

Also sollten wir uns nen effektiven Weg suchen, wie wir die Sonnenenergie nutzen können, die ja mehr als genug zur Verfügung steht...

Und schon sind wir wieder bei den üblichen Delinquenten: Alle rund um den Äquator mit Platz und der nötigen Kohle für die Anfangsinvestitionen sind gefragt, Solarkraftwerke aufzubauen, Wasserstoff in Tankschiffe zu packen und auf der Welt zu verteilen...
Solang die Golfstaaten aber lieber noch Öl fördern, wird das mit den Brennstoffzellen (und erst recht mit den Fusionsreaktoren) noch dauern...Der Mensch ist halt träge und bequem und verschläft schon mal gern unbequeme/unvermeidbare Veränderungen....

Wie hat mal nen (kluger) Mann gesagt: Ich glaube an das Pferd. Das Automobil ist eine vorübergehende Erscheinung. Wilhelm II. (1859 - 1941), letzter deutscher Kaiser....

Peter
(Der keinen Bock auf Carsharing hat...)

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Re: Niedergang von Diesel & Otto ?

#7

Beitrag von hneuland » 16.08.2017, 08:50

Kamphausen hat geschrieben:
16.08.2017, 07:29
Wie hat mal nen (kluger) Mann gesagt: Ich glaube an das Pferd. Das Automobil ist eine vorübergehende Erscheinung. Wilhelm II. (1859 - 1941), letzter deutscher Kaiser....
Peter
.... wie Recht der hatte seh'n wir doch heute schon. Manchmal dauert "vorübergehend" eben nur etwas länger. In meiner weiteren Nachbarschaft gibt's 'ne Handvoll Reitställe - aber nur noch eine Autowerkstatt... :wave:

bis dann
Horst

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Re: Niedergang von Diesel & Otto ?

#8

Beitrag von doktorschlosser » 16.08.2017, 10:38

Auch wenn ich gleich gesteinigt werde:
Das mit dem Diesel, Super, Batterie, Brennstoffzelle u.ä. führt bei uns in D unweigerlich zu endlosen Diskussionen.
Warum halten wir es nicht wie die Dakota-Indianer sondern wie Deutsche?
Beispiel:
EINE WEISHEIT DER DAKOTA INDIANER LAUTET:
"WENN DU MERKST, DASS DU EIN TOTES PFERD REITEST, STEIG AB."

Bei uns:

• Es wird eine stärkere Peitsche besorgt
• Der Reiter wird ausgewechselt
• Es wird gesagt: „So haben wir das Pferd doch immer geritten.“
• Es wird ein Arbeitskreis gegründet, um das Pferd zu analysieren
• Es werden externe Berater von außerhalb eingekauft, die angeblich tote Pferde
• reiten können
• Es wird eine Studie gemacht, ob es billigere externe Berater gibt
• Es werden andere Orte besucht, um zu sehen, wie man dort tote Pferde reitet
• Es werden die Qualitätsstandards für den Beritt toter Pferde erhöht
• Es wird eine Task-Force gebildet, um das Pferd wiederzubeleben
• Es wird eine Trainingseinheit eingeschoben, um besser reiten zu lernen
• Es werden Vergleiche unterschiedlicher toter Pferde angestellt
• Es werden mehrere tote Pferde gemeinsam angeschirrt, damit wir schneller werden
• Es wird erklärt: „Kein Pferd kann so tot sein, dass man es nicht mehr reiten kann.“
• Es wird erklärt, dass unser totes Pferd besser, schneller und billiger ist als andere tote Pferde
• Es werden Qualitätszirkel gebildet, um eine Verwendung für tote Pferde zu finden
• Es wird eine unabhängige Kommission für tote Pferde eingerichtet
• Es werden die Kriterien geändert, die aussagen, wann ein Pferd tot ist
• Es wird ein Motivationsprogramm für tote Pferde entwickelt
• Es wird umstrukturiert, damit ein anderer Bereich das tote Pferd bekommt
• Es wird entschieden nur noch Wasserbüffel zu reiten (bewährt in entfernten
• Ländern)
• Darüber hinaus gibt es folgende Auswirkung: Pferde werden teurer.
Gruß aus BO-WAT

Gerhard (Doktorschlosser)

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Re: Niedergang von Diesel & Otto ?

#9

Beitrag von Garfield » 16.08.2017, 12:07

Der Westfale versteht nichts, guckt aber interessiert.

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Re: Niedergang von Diesel & Otto ?

#10

Beitrag von Triumphator » 16.08.2017, 12:18

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Triumph ist wenn man trotzdem lacht....

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Re: Niedergang von Diesel & Otto ?

#11

Beitrag von Schnippel » 16.08.2017, 12:49

Hallo

zur Info von vielen Themen empfehle ich immer gerne das hier:
https://www1.wdr.de/fernsehen/quarks/sen ... b-100.html

Munter bleiben
Ralf
Freundlichkeit ist wie ein Bumerang,sie kommt zurück.

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Re: Niedergang von Diesel & Otto ?

#12

Beitrag von gelpont19 » 16.08.2017, 15:02

@ Wolfgang - der Karikaturist ist doof - dat sind Kühltürme - aus denen kommt nur Wasserdampf...

win
Gedanken hüpfen wie Flöhe von einem Menschen auf den anderen. Aber sie beißen nicht alle

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Re: Niedergang von Diesel & Otto ?

#13

Beitrag von Uriah » 16.08.2017, 15:08

gelpont19 hat geschrieben:
16.08.2017, 15:02
... - dat sind Kühltürme - aus denen kommt nur Wasserdampf...

win
Das war einmal (wie im Märchen). Heute werden die Abgase mit dem Wasserdampf vermischt.

Vorteile: sieht man nicht mehr, wird weiter weg transportiert, riecht man nicht mehr, keine lokalen Protestaktionen, halt ganz im Sinne des Umweltschutzes

Grüße
Uwe

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Re: Niedergang von Diesel & Otto ?

#14

Beitrag von Gyula » 16.08.2017, 16:38

Hi!

Was spricht jetzt für und wider dem Elektroauto mit Brennstoffzelle?
Wie könnte der Weg dorthin aussehen?
Wie könnte der Bedarf an Wasserstoff gedeckt werden.
Würdet ihr ein solches Fahrzeug als nächstes Fahrzeug in Betracht ziehen?
Welche nachhaltigen Alternativen seht ihr?
Seht ihr das e - Fahrzeug mit Batterie als gleichwertige Alternative?
Sollten, und wie schnell sollten Otto und Diesel auslaufen?

Ich freue mich schon auf eure konstruktiven Beiträge....

Liebe Grüße
Gyula
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Re: Niedergang von Diesel & Otto ?

#15

Beitrag von Ecktown » 16.08.2017, 17:53

Hallo,
-erstmal: Das Pferd Kohle und Kernspaltung ist tot. PUNKT, da sind sich alle wohl einig.

Die Henne sagt zum Hahn: Solange der Bauer den Trekker nicht bezahlt, gehst Du auch zu Fuss und läßt den Hahn absteigen. Die Menschheit muss flexibler werden und das ganz schnell.

Ich denke, dass die Stromerzeugung und damit auch unsere Mobilität dezentral zumindest teilweise zu realiseren ist.
Dies aber nicht für Alle.
Schlagwort Hauskraftwerk und Photovoltaik
Beispiel: Eigenheimbesitzer mit Platz erzeugen Strom, speichern diesen und nutzen diesen um abends Ihr Auto aufzuladen.

Die Teslas können wir abends aber ganz sicher nicht schnell laden, aber langsam.
Bei dem einen, den ich mir rausgesucht habe, wäre die Leistungsaufnahme bei 55 kW. Da gehen bei uns dann abends die Lichter aus.

Gruss
Jörg

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