PI Einspritzventile prüfen und warten

Einspritzventile, Einspritzpumpe, mechanisch, elektronisch...

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gunku
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PI Einspritzventile prüfen und warten

#1

Beitrag von gunku »

Liebe TR-Freunde
Mein TR6 PI lief immer mal wieder sporadisch nur auf 5 Zylinder.

Ursache war die Einspritzdüse von Zylinder 2. War mit Fingerprobe auch leicht zu finden. Im Leerlauf pulsierte die Einspritzleitung 2 nur sehr schwach. Nach dem Entlüften war wieder alles für eine gewisse Zeit OK.

Ich hab mir also die passenden Werkzeuge zum Prüfen und Einstellen der Düsen und neue Viton Dichtringe bestellt und eine kleine Halterung für Düse und Druckmanometer gebastelt.

Das WHB beschreibt ja das Testen der Einspritzdüsen unter Verwendung eines "Test Rig". Details siehe Repair Manual 1987, 2nd Edition, Abschnitt 19.60.01.

Zum Prüfen / Einstellen der Einspritzdüsen muss immer Benzin verwendet werden. Mit Druckluft funktioniert das überhaupt nicht.
  • Einspritzdüse mit einer Spritze mit einer kleinen Menge Benzin (ca. 2-3 cm3) füllen.
  • Einen handelsüblichen G1/4 Zoll Druckluftanschluss unter Verwendung einer passenden Dichtscheibe auf das Einspritzventil aufschrauben.
  • Das Ventil in einen offenen leeren Behälter halten.
  • Den Luftschlauch vom Druckminderer Ausgang eines Kompressors zunächst ohne Druck anstecken.
  • Jetzt den Druck über den Druckminderer langsam auf 2,75 Bar erhöhen und prüfen, ob die Einspritzdüse bei diesem Druck noch dicht ist. Erlaubt ist ein Tropfen Benzin pro Minute.
  • Dann den Druck erhöhen bis die Einspritzdüse anfängt den Sprühkegel zu erzeugen. Der Druck sollte nach WHB zwischen 3,10 und 3,79 Bar liegen.
Die Prozedur ist natürlich etwas umständlich. Bei den hier gemessenen Düsen lag der Auslöse-Druck zumeist über 3,8 Bar (3,8 - 4,3 Bar). Da die meisten Düsen nur geringfügig darüber lagen, habe ich auf das Einstellen verzichtet (zumal mein PI sehr zufriedenstellend läuft).

Zum Zerlegen der Düse:
Wenn der Sprengring an der Spitze der Düse entfernt wird, kann das Innenteil mit einem passende Messing- oder Kunststoff-Rohr vorsichtig nach hinten hinausgedrückt werden. Je nach Typ und Alter der Düse sollte man dann das passende Werkzeug zum Einstellen der Düsen bereit halten. Bei Düsen, die neu eingestellt wurden, habe ich dann immer auch den Viton Dichtring getauscht. Beim Einsetzen immer mit etwas Fett schmieren.

Benötigt wird:
  • Messingrohr 6 mm
  • Innensechskant Schlüssel 1,5 mm
  • Ringschlüssel 1/4 Zoll (je nach Typ der Düse)
  • Dichtringe 4,47x1,78-FPM80 VITON-O-RING. Zu beziehen bei Robara Industries: Visserskreek 53 Nederland. Produktcode 10855 O-ringe 4.47X1.78 FPM 80 Shore (Viton)
Bitte natürlich nur im Freien und alle notwendigen Vorsichtsmaßnahmen beim Arbeiten mit Benzin treffen, da die Einspritzdüsen recht plötzlich auslösen können eine Benzin-Luft-Wolke entsteht.

Wie sind da denn eure Erfahrungen zu diesem Thema?

Grüße Gunter
Einspritzventile einstellen Messergebnisse.jpg
Einspritzventile einstellen Haltevorrichtung.jpg
Einspritzventile einstellen Auffanggefäß.jpg
Einspritzventile einstellen Manometer mit Entlüftung.jpg
Einspritzventile einstellen Werkzeuge.jpg
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Re: PI Einspritzventile prüfen und warten

#2

Beitrag von peterq »

Hallo Gunter,

Anstatt Benzin habe ich Petroleum verwendet.

Ich habe den Druck am niedrigeren Wert eingestellt, alle so nah wie möglich zusammen (hat theoretisch Einfluss auf Einspritzzeitpunkt).

Einstellung mit Luftdruck geht auch, dann 0,2 Bar niedriger einstellen. Mit Flüssigkeit öffnet das Ventil später, hängt wahrscheinlich mit der Viskosität zusammen.

Gruß Peter.
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Re: PI Einspritzventile prüfen und warten

#3

Beitrag von gunku »

Hallo Peter
Vielleicht kommt Petroleum an das im WHB beschriebene "Calibration Fuel --> Fawley white spirit '100' plus 50 parts per
million Santo1ene 'c' or Shell calibrating fluid'" nahe. Mit Luft ging der Dichtigkeitstest leider überhaupt nicht und der Öffungsdruck war zu unspezifisch.

Grüße Gunter
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Re: PI Einspritzventile prüfen und warten

#4

Beitrag von Kamphausen »

gunku hat geschrieben: 14.08.2026, 11:09 Wie sind da denn eure Erfahrungen zu diesem Thema?

Grüße Gunter
Mir war das zu Aufwändig, da selber zu fummeln...hab die seiner Zeit bei Neil Ferguson überholen lassen....

https://www.ebay.co.uk/sch/i.html?_ssn=k_raven_smith

er nimmt inzwischen auch 130€ für´s überholen (incl. Versand)...aber dann hat man 6 "neue" Ventile von nem gelernte Lucas Techniker überholt...

Peter
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Re: PI Einspritzventile prüfen und warten

#5

Beitrag von TRKojak »

Hallo Gunku,

ich hab mich mit ähnlichem Aufbau auch schon an den Einspritzdüsen versucht.

Aktuell fahre ich die Boschdüsen (diese waren bei Kauf des Wagens installiert). Hatte zunächst einen sehr hohen Spritverbrauch (> 18l/100km).
Hab dann aber erst mal die Basics abgearbeitet und das Thema Einspritzdüsen nach hinten geschoben.

Bei meinen Tests mit den Düsen, hatte ich Probleme reproduzierbare Ergebnisse zu erzielen. Dies lag sicher auch an meinem Aufbau (hatte den Abspritzdruck mit Luft ermittelt, nur billiges Manometer). Für das Spritzbild hab ich wie Du einfach etwas Sprit in die Düse eingefüllt.

Zur Einstellung der Düsen hab ich mir ein Werkzeug gebastelt (sorry für die stümperhafte Ausführung):
IMG_6071-1.JPG
Hab einfach einen billigen 6er Inbus (wg. weichem Material) genommen und ein Loch durchgebohrt (mit dem Accuschrauber frei Hand :-D )
Dann mit der "Nagelfeile" auf Maß gefeilt. Damit musste ich zum Einstellen die Düsen nicht zerlegen.

Das Ganze war mir dann doch zu mühselig mit dem Aufbau und ich hatte andere Baustellen an der Einspritzanlage die erst mal abgearbeitet werden mussten.
Mittlerweile läuft mein Wagen aber gut (habe mit Lambda-Sonde abgestimmt und brauch aktuell zw. 11,5 - 12 l/100km) und ich bin mit den Boschdüsen zunächst mal zufrieden. Werde aber die Original-Düsen wieder in Angriff nehmen, um diese auch mal zu testen. Dazu werde ich meinen Testaufbau dann aber noch optimieren.

Danke an der Stelle für die Infos zu den Viton-O-Ringen.

Bei meinen Tests an der Einspritzanlage, hatte ich mal versucht die gleichmäßige Einspritzmengenverteilung zu ermitteln.
Hatte dazu bei lauwarmen Motor nacheinander an allen Zylindern einen Kompressionstest durchgeführt.
Die Einspritzdüsen habe ich dabei alle ausgebaut und in Reagenzgläser gesteckt:

IMG_5981-1.JPG
Dann habe ich nacheinander an allen Zylindern den Kompressionstest durchgeführt.
Anschließend habe ich den Füllstand in den Reagenzgläsern gemessen.


Kompressionswerte Einspritzmenge
Zylinder [bar] [mm]
1------------------13,1 11,0
2------------------13,2 12,0
3------------------12,8 13,0
4------------------13,2 15,0
5------------------12,5 15,0
6------------------12,5 15,0

Mittelwert-------12,9 13,5

Min---------------12,5 11,0
Max--------------13,2 15,0
Range-------------0,7 4,0
Streuung--------5,43% 29,63%

Die Streuung der Einspritzmenge ist hier sehr hoch, fast 30%.
Mögliche Ursachen:
  • an Zylinder 1,2,3 Rückschlagventile undicht
  • Einspritzdüsen undicht oder ?
  • auf Grund der längeren Einspritzleitungen zu Zyl. 1,2,3 und dem Einsatz der Stahlummantelten Leitungen geringerer Durchsatz ?
  • stümperhafte Messung ? Wegen 6 mal Startverhalten mitgemessen
Wenn ich mir das Kerzenbild ansehe ist Zylinder 4, 3, 1 in absteigender Rangfolge etwas dunkler (von dunkel zu heller)
Ist aber nur marginal.

Hast Du (oder sonst jemand) schon mal versucht die gleichmäßige Einspritzmenge zu ermitteln?
Wenn ja wie sah der Testaufbau / Vorgehensweise aus.

Mein Motor läuft im Stand (950 u/min) etwas unruhig. Hört sich so an als ob ab und zu ein Zylinder fehlt. (Aber keine Fehlzündung)
Das ist unabhängig von der Einstellung der Zündung, bzw. damit nicht zu beseitigen.

Grüße Theo
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Grüße Theo von der Alb
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Re: PI Einspritzventile prüfen und warten

#6

Beitrag von Kamphausen »

Ich hab in letzter Zeit öfters diese Stahlflex Einspritzleitungen gesehen: Damit hab ich nie einen vernünftigen Motorlauf in allen Bereichen hinbekommen...

Wie auch? Die Spritmenge in der Leitung ist im Vergleich zu den Kunststoffleitungen auch viel größer (größerer Innendurchmesser)...

Massenträgheit und so...

Peter
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Re: PI Einspritzventile prüfen und warten

#7

Beitrag von gunku »

Hallo Theo
eine sehr interessante Messung...... vielleicht besorge ich mir auch mal solche Messröhrchen.

Die Abweichungen in der Einspritzmenge von 11 bis 15 mm ist ja doch recht hoch.
Zylinder 1 sehr mager mit 11mm,
Zylinder 2,3 nahe Mitte mit 12 und 13mm
Zylinder 4,5,6 eher fett mit 15mm

enspricht ja ca. +- 15% Abweichung von Mitte (13)

Ein Dosierverteiler hat ja in der Grundeinstellung auf dem Prüfstand nur eine Abweichung von maximal +- 5% (siehe Tabelle).

Das müsste eigentlich im Kerzenbild zu sehen sein.

Ich könnte mir eigentlich, wie du auch vermutest, bei Zylinder 1+2 undichte Rückschlagventile vorstellen. Da du ja bei Anlasserdrehzahl prüfst, würde sich der Druckabfall in der Einspritzleitung zwischen den einzelnen Einspritzimpulsen doch bemerkbar machen.

Hast du schon mal den Restdruck der Einspritzventile nach dem Abstellen des Motors geprüft?


Grüße Gunter
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Re: PI Einspritzventile prüfen und warten

#8

Beitrag von TRKojak »

Hallo Peter,
im Kern geht es doch darum alle Zylinder mit der gleichen Spritmenge zu versorgen.
Falls die Ursache der ungleichen Spritmengenverteilung aus der Massenträgheit resultiert, müsste man doch einfach alle Leitungen gleich lang machen.
Dann wäre es im Prinzip ja egal ob man Stahlflex mit höherem Querschnitt einsetzt oder die Kunststoffleitungen.
Bei den Kunststoffleitungen ist der Effekt durch die unterschiedliche Länge eben nur kleiner (ob vernachlässigbar kann ich nicht beurteilen)
Auf Grund des großen von mir gemessenen Unterschiedes in der Spritmenge (fast 30%), ist das nicht egal (vorausgesetzt die Länge der Leitung ist die alleinige Ursache)
Hat das schon mal jemand getestet?
Grüße Theo
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Re: PI Einspritzventile prüfen und warten

#9

Beitrag von Kamphausen »

das eine sind unterschiedliche Längen, das andere der Benzindruck, der die Spritsäule in den Leitungen beschleunigt im verhältnis zur Benzinmenge/ Durchmesser+Gewicht des "Schiffchens", welches im DV seinen Dienst tut...

ist aber auch egal: wollte nur meine Erfahrung teilen...soll jeder selber basteln, wie er will...

ich bin zum Ende meiner "Lucas-Phase" zu sehr guten Ergebnissen mit dem originalen setup gekommen

Super Motorlauf in jeder Lebenslage und <10L/100km

Bin ja nur aus Bastelwut auf EFI umgestiegen...

Peter
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Re: PI Einspritzventile prüfen und warten

#10

Beitrag von peterq »

Hallo Theo,

wenn man deine Mengenmessung betrachtet besteht einen Zusammenhang zwischen Kolbenseite (Schiffchen) im MU und Fördermenge. Im Mengenverteiler bewegt der Kolben hin und her, Reihenfolge 1-5-3-6-2-4. In einer Richtung wird 11-13-12 gefördert, in der andere immer 15. Das deutet darauf hin dass der Kolben in einer Richtung Verschleiß hat. Schau dir mal eine Schnittzeichnung vom MU an, dann wird das schon klar.

Die kleineren Abweichungen lassen sich mit dem Rückschlagventil erklären. Es lohnt sich immer diese zu überholen. Die Plättchen sind meistens eingelaufen und knochenhart, ich habe mir neue Plättchen gedreht. Bei 2 und 5 (Banjo) ist der Aufwand größer, bei den anderen muss nur vorsichtig der Feder entfernt werden.

Bei den Leitungen benutze ich immer PA12, ist als Meterware bei Ebay zu kaufen. Vorteil ist dass man an der Leitung fühlen kann, ob die Düse mitläuft. Um die Nippel zu befestigen das Werkzeug laut Handbuch fertigen und üben, das funktioniert ohne Erhitzen der Leitung. Je dünner der Innendurchmesser der Leitung, umso besser. Unterschiedliche Längen gab es schon ab Werk, die haben damals mit Sicherheit getestet ob das einen Einfluss hat.

Wichtig wäre noch den Benzindruck vor dem MU zu messen. Das jedoch beim laufenden Motor, weil die Betriebsspannung durch die Lichtmaschine bei ca. 13,5V liegt.

Gruß Peter.
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Re: PI Einspritzventile prüfen und warten

#11

Beitrag von gunku »

Hallo Theo,
hab mir auch mal Messröhrchen mit 1,6 Durchmesser bestellt. Die haben ca. 2 ccm3 pro cm Höhe. Eine Einspritzdüse liefert bei offenen Drosselklappen (0 Bar Unterdruck) und Anlasserdrehzahl geschätzt ja nur ca. 4 ccm3/Minute. Um auf ein vernünftiges Messergebnis in den Messröhrchen zu kommen muss man ja dann recht lange orgeln. Schätze mal 2 Min. bei herausgedrehten Zündkerzen.

Werde berichten ....

LG Gunter
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Re: PI Einspritzventile prüfen und warten

#12

Beitrag von TRKojak »

Hallo Gunku,

ja wenn Du nicht parallel einen Kompressionstest machen willst, um das Ergebniss nicht durch Druckabfall in der Pause zu verfälschen, brauchst Du eine gute Batterie und leistungsstarken Anlasser. Vielleicht gönnst Du dem Anlasser nach einer Minute mal eine Pause zum Abkühlen.
Bin auf Dein Ergebniss gespannt.
wenn man deine Mengenmessung betrachtet besteht einen Zusammenhang zwischen Kolbenseite (Schiffchen) im MU und Fördermenge. Im Mengenverteiler bewegt der Kolben hin und her, Reihenfolge 1-5-3-6-2-4. In einer Richtung wird 11-13-12 gefördert, in der andere immer 15. Das deutet darauf hin dass der Kolben in einer Richtung Verschleiß hat. Schau dir mal eine Schnittzeichnung vom MU an, dann wird das schon klar.
Hallo Peterq,
danke für Deinen Hinweis. Hatte ich auch schon dran gedacht, aber auf Grund des doch recht gleichmäßigen Kerzenbildes wieder verworfen.
Das würde bedeuten, dass das geförderte Volumen Richtung "fixed Stop" zu gering ist. (ca. 20%).
Denke wirklich ausmessen kann man das nur auf einer Testbench.
Werde jetzt erst mal alle anderen möglichen Ursachen ausschließen und mir mal überlegen wie ich das genauer messen kann.
Wenn sich das bestätigt geht der Verteiler über Winter zu Neil.
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Hallo Peter, jetzt setzt Du aber Maßstäbe 8O

Grüße Theo
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Re: PI Einspritzventile prüfen und warten

#13

Beitrag von eb »

hab mir auch mal Messröhrchen mit 1,6 Durchmesser bestellt. Die haben ca. 2 ccm3 pro cm Höhe. Eine Einspritzdüse liefert bei offenen Drosselklappen (0 Bar Unterdruck) und Anlasserdrehzahl geschätzt ja nur ca. 4 ccm3/Minute. Um auf ein vernünftiges Messergebnis in den Messröhrchen zu kommen muss man ja dann recht lange orgeln. Schätze mal 2 Min. bei herausgedrehten Zündkerzen.
Hallo Gunter,

mit Choke könnte man die Zeit erheblich verkürzen, ohne das Messergebnis zu verfälschen.

Grüße Eberhard
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Re: PI Einspritzventile prüfen und warten

#14

Beitrag von Schnippel »

Hallo,

vielleicht könnte ihr mal folgendes machen.
Lasst die Maschine laufen und zwar als 4 Zylinder.
Düsen 1-6 2-5 3-4 jeweils in einen Messzylinder stecken.
Bohrungen in den Ansaugstutzen verschließen.
Maschine starten, was sich sehr wahrscheinlich nicht so einfach rausstellt,
aber sie wird laufen.
Drehzahl z.B. auf 2000 U/min mit Luftventil einstellen.
Dann könnte man zumindest für die Düsenpaare Werte ermitteln.
Ihr seid ja kreativ.

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Re: PI Einspritzventile prüfen und warten

#15

Beitrag von TRKojak »

Hallo Zusammen,

das Thema mit der unsymetrischen Einspritzung von Zyl. 1/2/3 zu 4/5/6 lässt mir keine Ruhe.
Wie kann denn ein Verschleis in der MU zu so einem Effekt führen. Kann mir das nicht wirklich vorstellen.
Das Schiffchen macht ja immer den gleichen Weg von links nach rechts. Selbst wenn die Anschläge an einer Seite "abgenutzt/eingelaufen" sind verlängert sich ja der Weg sowohl nach links aber auch anschließend wieder nach rechts. Sonst würde das mit Control-stop der den Weg des Schiffchens und somit der Spritmenge steuert ja gar nicht funktionieren.
Also muss die fehlende Spritmenge an anderer Stelle "verloren" gehen. In meinem Fall am fixed Stop vorbei in den Rücklauf?
Vielleicht kann mir einer der Experten mal auf die Sprünge helfen.

Grüße Theo
Grüße Theo von der Alb
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