Metering Unit Druckanpassung

Einspritzventile, Einspritzpumpe, mechanisch, elektronisch...

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Kamphausen
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Re: Metering Unit Druckanpassung

#31

Beitrag von Kamphausen »

Lest euch mal den ersten Beitrag dieses Threads durch: Hier geht´s ja nicht um die pragmatischste Lösung sondern generell um mögliche Lösungen....

Also bitte wieder abregen...

Peter
Casar
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Re: Metering Unit Druckanpassung

#32

Beitrag von Casar »

Regt sich niemand auf. Es wurden nur die beiden einfachsten (und am besten funktionierenden) angeführt, die fehlten hier im Expertenkreis noch.
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Fuzzy
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Re: Metering Unit Druckanpassung

#33

Beitrag von Fuzzy »

Schnippel hat geschrieben: 30.12.2025, 07:00
Es ist natürlich möglich das ganze auch ohne Aussteigen zu bewerkstelligen.
Dazu muss man einen Bypass in die Unterdruckleitung Ansaugstutzen/Dosierverteiler installieren.
Dieser Bypass muss eine Drosselung haben der dem Regelweg der ca ¾ Verstellung der Regelschrauben entspricht. Ausprobieren !
Drosselungen zum Einstellen gibt es im Industriebedarf oder selbst anfertigen.
Und eine Absperrung für auf--zu dto.
Das ganze kann man elektrisch mit einem kleinen Festo Ventil vom Fahrersitz aus schalten.

Bypass ist im Normalbetrieb auf, Maschine bekommt dann die IST Gemisch Einstellung Wohnort.
Bypassventil ist zu, wenn es hoch geht. Unterdruck ist dann an der Steuer-Membrane höher, Gemisch magert ab.

Kann man machen muss man aber nicht machen. Nur ein kleiner Denkanstoß

Munter Bleiben
Ralf
Hallo Ralf,
guter Denkanstoß 👍🏻😎
>>> Warum kompliziert, wenn es auch einfach gehen kann?

Vom Aufwand her wäre das natürlich eine sehr einfache und günstige Lösung. Teile dafür bekommt man bestimmt günstig aus dem Festo-Pneumatik-Sortiment.
Ein Drosselventil, ein Schalter, einT-Stück, ein Stückchen Schlauch und das wäre es dann auch schon.
Dann noch für den Schlauch einen Weg in den Innenraum und ein Plätzchen für den Kippschalter suchen. Das würde alles ohne Elektrik funktionieren. Und diese Drosselventile lassen sich sehr feinfühlig einstellen.
Mit installierter Lambdaanzeige müsste man dann eigentlich alles haben was man braucht.

Das gefällt mir,
>>>sehr wenig Aufwand und sehr wenig €€€.
Zumindest weeeeeeit weg von >2000€.
Und nen kleinen Schalter umlegen, das schafft jeder.

Ach ja,
wer es braucht und unterwegs unbedingt schrauben will, der kann natürlich auch mittels Werkzeug am Dosi rumfummeln.
Gruß,
Jörg
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Re: Metering Unit Druckanpassung

#34

Beitrag von crisu »

hallo jungs
könnte es nicht auch über den „unterdruck/druck“ anschluss am malpassi benzindruckregler gehen.
dieser hat angeblich ein 1:1 verhältnis. also einfach eine minivakuumpumpe an den unterdruckanschluss des pvr anschliessen und denn unterdruck mit einem T stück über ein regelventil vom fahrgastraum einstellen……..
oder so ähnlich….
lg
chris
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Re: Metering Unit Druckanpassung

#35

Beitrag von Kamphausen »

@Crisu: Es geht um nen System mit 8 Bar Benzindruck....Deine Idee ist zwar die einfachste Variante, aber mir ist kein Benzindruckregler mit Leerlaufabsenkung bekannt, der 8 Bar schafft....Hatte ich auch schon nach gesucht....

@Fuzzy:Bau mal die Lösung von Ralf....ich schreib Dir dann per PN, warum das physikalisch nicht geht....kleiner Tipp: Wieviel Unterdruck herrscht bei Vollgas und wie wird bei der Lucas PI dort die Spritmenge eingestellt?

Peter
Schnippel
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Re: Metering Unit Druckanpassung

#36

Beitrag von Schnippel »

Hallo,
bitte nicht Begrifflichkeiten durch einander würfeln.
Die Volllastschraube ist nicht gleich Vollgasschraube.
Sie dient dazu den unteren Wert für den Regelweg von 13,72 mm zu definieren.
Wenn die Maschine läuft, in diesem Fall angenommen Vollgas muss das ganze System dynamisch betrachtet werden.
Drehzahl,Belastung,Drosselklappenstellung,Temperatur usw.
Unter Vollgas liegt die Membrane somit nie am unteren Anschlag auf, es ist immer ein minimaler Unterdruck vorhanden.
Der TR Freund Gunku Gunter hat das in einem Diagramm mal dargestellt. Die Daten vom Unterdruck hat er während der Fahrt aufgezeichent. Mir ist es bis jetzt leider noch nicht gelungen das bei einer Lucas Anlage auf zu zeichnen, da ich nur Analoge Messungen machen kann.

Und ich denke das PI Fahrer, die diese einfache Verstellung sowie Carsten es beschreibt, regelmäßig durchführen (weil sie es verstehen) sich das nicht einbilden und der TR somit über den Berg kommt.

Munter Bleiben
Ralf
JA...wir haben ein echtes Problem: Es gibt kein Personal mehr, es gibt keine Menschen mehr, die irgendwas gelernt haben. Die neuen Helden der nächsten Zeit werden die Handwerker sein.
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Fuzzy
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Re: Metering Unit Druckanpassung

#37

Beitrag von Fuzzy »

Hallo zusammen,
keine Frage, dass man das mittels Verstellen des ganzen Schraubenturms gemacht werden kann wurde ja schon mehrfach beschrieben.
Würde mal behaupten, dass so eine Vorgehensweise in die Anfänge um 1900 zurück gehen. Aber schon in der Vorkriegszeit hätte man das einem Autokäufer nicht mehr zumuten können.
Aber um das abzuhaken:
Es ist relativ einfach und funktioniert. 👍🏻😎

Am anderen Ende der Skala ist die EFI-Lösung.
Lassen wir diese mal außenvor und bleiben beim PI, dann ist die letzte und komfortabelste Evolutionsstufe die Lösung mittels Dosi mit der Höhenausgleichsapparatur. >>>Edel, aber 🐷-teuer

Jetzt zu dem Mittelweg >>>Verstellung manuell, aber vom Innenraum aus.
Ich fasse mal die Ideen kurz zusammen:
- Eckard hat da mal was gebastel, da konnte die Verstellung vom Schraubenturm aus dem Innenraum gemacht werden.
- Magere Abstimmung und mittels Choke und Lambdaanzeige je nach Höhe das Gemisch anpassen.
- Magere Abstimmung und mittels verstellbarer, exzentrischer Lagerung des Steuerlineals und Lambdaanzeige je nach Höhe das Gemisch anpassen.
- Nachbau der Lösung, die in der Rally-2,5Pi-Limo verwendet wurde.
- Regelung des Unterdrucks mittels fein regulierbarem Bypass in der Unterdruckleitung. Auch mittels Lambdaanzeige das Gemisch je nach Höhe anpassen. Zum Testen erscheint mir das eine sehr einfache Lösung zu sein.

@Peter, deine Bedenken sind mir noch nicht klar?


Weitere Möglichkeiten?
Gruß,
Jörg
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Re: Metering Unit Druckanpassung

#38

Beitrag von TR6-72 »

Die Lösung mit dem Bypass ist insoweit nicht ganz einfach da der PI CP Unterdruck im Leerlauf bei 280 Millibar liegt und im Betrieb entsprechend geringer.
Der Kniehebel beginnt sich je nach Einstellung des Schraubenturms so bei 10 bis 20 Millibar zu bewegen.
Da man die Spritmenge reduzieren möchte muss man den Druck erhöhen.
Aber ein interessanter Ansatz.

Grüße aus Westfalen
Dieter
Amelia
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Re: Metering Unit Druckanpassung

#39

Beitrag von Fuzzy »

Aaarrrgggghhhh,
ja klar, ist ja peinlich 🤦🏻‍♂️
ein ganz "dezenter" Denkfehler... 😂😂😂
>>>Der Unterdruck müsste ja erhöht werden.

Ich schreibe das mal dem zu, dass auf Grund von exzessiver Nahrungsaufnahme über die Feiertage und der entsprechenden Verdauungaktivität, die Blutzfuhr für das Gehirn nicht sichergestellt werden konnte .....

Wäre auch zu einfach gewesen.
Wobei.....
so eine 12V Vakuumpumpe wäre ja jetzt auch kein Hexenwerk und dann könnte das mit dem Bypass wieder funktionieren.
Gruß,
Jörg
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Re: Metering Unit Druckanpassung

#40

Beitrag von V8 »

Nur mal so am Rande:

Nach meinen Messungen liegt der Kniehebel bei Vollgas über den ganzen Bereich unten am Boden.

Zum Einen bleibt meistens ein leichter Druck von der kleinen Feder, wenn der Kniehebel unten liegt. Merkt man, wenn man den oberen Deckel ab hatte und wieder montieren will.

Zum Anderen hat der ganze Hebel mit der angeschraubten Membrane ein erhebliches Gewicht, was auch durch Unterduck kompensiert werden muß, bevor der Hebel aufsteigt.

Interessant, daß dies die EFI Spezis nicht auch so kommentiert haben. Hat man wirklich mal eine Volllastkurve beim EFI mitgeloggt, um gescheit abstimmen zu können, sieht man daß bei 100 für Maximum der Unterdruck maximal auf 98 zurück geht (bei mir zumindest)

Diese Geschichte mit dem sich drehenden Volllastanschlag hat übrigens auch einen ganz pfiffigen Hintergrund.
Wenn im Gebirge, sagen wir 20% zu viel Sprit zugemessen wird, bedeutet das doch sagen wir bei Shuttlestroke von 2mm, daß wir 0,4mm weniger Hub brauchen könnten. Bei Vollgas u vielleicht 10mm Stroke wären das aber 2mm
Der Anschlag darf also nicht einfach nach vorne verschoben werden, sondern muss sich um den richtigen Drehpunkt drehen, damit er oben 0,4mm kommt und unten 2mm (wobei die Zahlen nur der Erklärung dienen, ich weiß die richtigen Werte nicht).

Mit dem Gedanken an den Stroke wird man vielleicht auch darauf kommen, daß man mit dem Benzindruck nicht das Gemisch beeinflusst. Wenn genug druck da ist schiebt das Benzin den Shuttle und die Menge vom Stroke geht an das Einspritzventil.
Also mit zu wenig Druck geht nix, wenn etwas mehr Druck da ist feuern die Düsen, aber bei hoher Drehzahl schafft der Shuttle das nicht in der kurzen Zeit und es braucht hohen Druck.
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Re: Metering Unit Druckanpassung

#41

Beitrag von arnoldPI »

Martin Giles professioneller Nachbau (Fred Millburn Parts) ist eben schon vielversprechend. Wie ich es verstanden habe, wird beim werkseitigen, äusserst seltenen High Altitude MU die Spritmenge einfach linear zur barometrischen Höhe verringert, bei seiner optimierten Nachfertigung geschieht dies aufgrund einer ausgeklügelten Mechanik dynamisch, d.h. die Spritmenge wird entsprechend der Luftdruckverringerung reduziert und ist unter Vollast stärker als gegen den Leerlauf hin. Also wie geschaffen um in alpinen Höhen herumzuturnen ...

Herzliche Neujahrsgrüsse an alle vom Zürichsee, Arold

Zur Info hier noch Bilder eines originalen High Altitude Dosiergerätes, wie es 2020 in der Bucht angeboten wurde.
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One Triumph leads to another.
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Re: Metering Unit Druckanpassung

#42

Beitrag von re-hiker »

Guten Morgen
Nachtrag Ich habe noch zwei Dinge zum Thema, Das Problem der Originalversion war, dass die Betätigung mittels eines Kunststoff Verbinders erfolgte. Die Kunststoffe aus der Zeit sind so gealtert dass sie brechen. Neil hat bereits mehrere von Kunden rund um den Globus repariert, wobei bei den Ersatz Teilen auch die Feder der Barometerdose und der Biegewiderstand der Membrane stimmen müssen. Kein leichtes Unterfangen.

Gedanken aus meiner zeit als A&P Mechaniker, für eine mechanische Verstellung des Chockehebels würde ich einen Bowdenzug (Gaskabel) aus dem Flugzeugbau benützen. Die Drosselklappenbetätigung für die Kolbenmotoren erfolgt bei grösseren Flugzeugen über einen Quadrant und Hebel via Bowdenzug oder Gestänge, bei kleineren Flugzeugen direkt über einen Bowdenzug mit feiner Rasterung oder stufenlos mittels Gewinde, durch verdrehen des Knopf mit integrierter Schnell Nullstellung.
Da müsste es ja möglich sein das entsprechend einzustellen und am Knopf zu markieren.

Noch einen schönen Sonntag aus dem sonnigen Buchs, Robert
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Re: Metering Unit Druckanpassung

#43

Beitrag von TR3B la wantzenau »

Hallo Zusammen,
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Mfg
Philippe
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Re: Metering Unit Druckanpassung

#44

Beitrag von TR6-72 »

Wenn ich mir die Technik eines TR6 so ansehe und es z. B. keine Kaltlaufregelung gibt und man das manuell mit dem Choke regeln muß ist die Lösung das vergleichbar auch mit der Abmagerung zu tun gar nicht so "vorsintflutig".

Kann da jemand eine konkrete praktische Umsetzung präsentieren?
In einem der Posts wird ein TR Freund Eckard genannt.

Grüße aus Westfalen
Dieter
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Re: Metering Unit Druckanpassung

#45

Beitrag von Fuzzy »

TR3B la wantzenau hat geschrieben: 04.01.2026, 12:09 Hallo Zusammen,
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Mfg
Philippe
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