Metering Unit Druckanpassung

Einspritzventile, Einspritzpumpe, mechanisch, elektronisch...

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re-hiker
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Re: Metering Unit Druckanpassung

#16

Beitrag von re-hiker »

Fehler beim einfügen, bin leider kein PC Spezialist
High Altitude Metering Unit.docx
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Fuzzy
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Re: Metering Unit Druckanpassung

#17

Beitrag von Fuzzy »

Erstmal vielen Dank für die Detailinfos.

Das Ding ist tatsächlich relativ aufwendig und ein Nachbau wahrscheinlich möglich, aber mit viiiieeelen Stunden an der Fräs- und Drehmaschine verbunden. Hätte man nur ein Fahrzeug und sonst nichts zu tun ......, wäre das vielleicht durchaus denkbar .....

Das man das mittels magerer Abstimmung, Lambdaanzeige (gab es ja damals nicht) und Choke manuell während der Fahrt einstellen könnte, wäre natürlich deutlich einfacher.
Aber was mich da stört, ist, dass das Lineal durch den Choke verdreht wird. Somit würde sich meines Erachtens auch die Abstimmung verändern.
Ich gehe mal davon aus, dass das auch aus diesem Grund bei dem Werks-Rally-Saloon die manuelle Verstellung mittels Hebel anders gelöst wurde. Da geht ein zusätzlicher Zug auch an eine andere Stelle am Dosi.
Für den kommerziellen gebraucht konnte man diese Vorkriegslösung Ende der 60er- Anfang der 70er-Jahre keinem mehr zumuten.
Aber heute mit Lambda-Anzeige ...., warum nicht.

Ich muss meine PI-Brocken mal raussuchen und dann schau ich mir das mal genauer an.
Meines Erachtens könnte man z.B. auch die Welle des Chokes mit einer drehbaren Exzenterbuchse lagern. Beim Verdrehen der Buchse würde sich das Lineal nicht verdrehen, sondern parallel verschieben. Somit müsste die Grundabstimmung erhalten bleiben.

Keine Ahnung, vielleicht habe ich auch einen Denkfehler, aber schau mir das auf jeden Fall mal an.
Gruß,
Jörg
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Re: Metering Unit Druckanpassung

#18

Beitrag von TR6-72 »

Der Chock bewirkt, dass das Datum Track im unteren Bereich (also wenig Unterdruck) mehr bewegt wird als im oberen Bereich (viel Unterdruck).
D.h. mit fallendem Unterdruck wird das Gemisch Stück für Stück stärker angefettet.

Grüße aus Westfalen
Dieter
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Re: Metering Unit Druckanpassung

#19

Beitrag von Fuzzy »

Yepp,
genau so ist es und wie schon geschrieben hat das meines Erachtens einen Einfluss auf die Abstimmung.

Weil sich bei geändertem atmosphärischen Druck sowohl das Gemisch im Leerlauf als auch bei Last verändert.

Würde das Lineal parallel versetzt werden bleibt die eigentliche Einstellung erhalten und das gesamte Niveau wird versetzt, bzw. magerer oder fetter
Gruß,
Jörg
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Re: Metering Unit Druckanpassung

#20

Beitrag von Kamphausen »

Bevor ich da ne aufwändige, mechanische Lösung für den DV ersinne, würd ich einfach den Druck der Pumpe reduzieren....

mit ner elektronischen Druckregelung - wie sie heute üblich ist - gar kein Problem....

Peter
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Fuzzy
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Re: Metering Unit Druckanpassung

#21

Beitrag von Fuzzy »

Ja stimmt natürlich.
Bei den frühen Motronicen konnte wohl durch das Ändern des Benzindrucks der optimale Lambda/AFR-Wert "eingestellt" werden.

Keine Ahnung ob das beim PI auch funktioniert und wie viel % angepasst werden kann.
Aber stimmt, wäre wahrscheinlich der geringste Aufwand und wäre ein Versuch wert.

Wobei das fast zu einfach klingt.
Warum haben die das in den 60er/70ern nicht gemacht?
Muss ja nicht zwingend elektronisch sein.
Gruß,
Jörg
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Re: Metering Unit Druckanpassung

#22

Beitrag von altana »

Kamphausen hat geschrieben: 26.12.2025, 18:02 Bevor ich da ne aufwändige, mechanische Lösung für den DV ersinne, würd ich einfach den Druck der Pumpe reduzieren....

mit ner elektronischen Druckregelung - wie sie heute üblich ist - gar kein Problem....

Peter
Gibt es dazu ein Tipp von Dir, Marke, Fabrikat Hersteller? Gruß Rainer
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Re: Metering Unit Druckanpassung

#23

Beitrag von TR6-72 »

Gibt es beim Chinesen für 10-20 €. Lediglich die Amper Zahl muß beachtet werden, damit es nicht abbrennt.
Mal bei ebay nach pwm suchen.

Grüße aus Westfalen
Dieter
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Re: Metering Unit Druckanpassung

#24

Beitrag von Fuzzy »

Voraussetzung ist natürlich eine Pumpe, die den Druck bei Volllast ausreichend hoch halten kann. >>>7,7bar???
Und unter diesem maximalem Druck müsste der Motor abgestimmt werden.
Dann wäre im Bedarfsfall ein geregeltes Absenken auf den minimalen Wert möglich. >>>7bar???
Für wie viel Höhenmeter die 0,7bar Druckabfall ausreichend sind, müsste jetzt noch jemand austüffteln.
Oder es hat schon jemand Infos wie viel Einfluss beim PI-System z.B. 0,1bar auf den AFR-Wert hat.

Bei der eventuellen mechanischen Lösung sieht es aus meiner Sicht wie folgt aus:
Je nach dem ob CP/CR wird der Steuerkolben max. ca. 0,8-1mm von Leerlauf bis Volllast verstellt.
0-3000m wird die Dichte der Luft ca. 25% reduziert.
Dann müsste das Lineal auch nur 0,25mm linear verstellt werden.

Bitte korrigiert mich, wenn meine Milchmädchenrechnung nicht stimmt.
Gruß,
Jörg
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Re: Metering Unit Druckanpassung

#25

Beitrag von TR6-72 »

Nicht die Dichte der Luft sondern der Sauerstoffanteil reduziert sich entsprechend.
Im Prinzip ist das erstmal der richtige Ansatz.
Im Leerlauf kann man den Benzindruck auf 6,5 Bar runtergehen ohne dass die Maschine schlechter läuft (selbst getestet).
Leider habe ich das im Fahrbetrieb nie probiert. Müsste die PWM Regelung mal wieder einbauen und ausprobieren. Wenn es wieder wärmer wird oder hat jemand eine Pumpensteuerung aktiv mit der er/sie das ausprobieren kann.

Grüße aus Westfalen
Dieter
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Re: Metering Unit Druckanpassung

#26

Beitrag von Fuzzy »

Ja gut,
der Sauerstoffanteil liegt wohl bei um die 21%, egal ob auf Meereshöhe oder auf 3000m Höhe.
Durch die niedrigere Dichte in der Höhe wird somit auch die Sauerstoffmenge niedriger.

Wie auch immer, auf jeden Fall steht in der Höhe weniger Sauerstoff zur Verbrennung zur Verfügung.

Mmmmhhhh, wenn der PI-Motor auch noch mit 6,5bar ordentlich läuft und als Maximalwert vielleicht auch 8bar gehen, dann hätte man zur "Verstellung" sogar 1,5bar zur Verfügung.
Wenn das für eine Anpassung von 0 - 3000m (ca. 25%) ausreichend ist, dann wäre diese Methode natürlich schon recht pfiffig.
Gruß,
Jörg
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Re: Metering Unit Druckanpassung

#27

Beitrag von Kamphausen »

PWM reduziert die Literleistung der Pumpe und spart so Wärmeeintrag in´s Benzin unter Beibehaltung des Drucks....hilft gegen Gasblasenbildung....nicht gegen zu fettes Gemisch in der Höhe...

Was hier benötigt wird ist eine einfache Reduktion der Spannung an der Pumpe, um den Druck zu reduzieren...

Lucas hat das in den 60er Jahren schon (fast) gemacht: Die hatten ja ursprünglich eine Benzinpumpe, die durch nen Keilriemen vom Motor angetrieben wurde und somit Drehzahlabhängig war....
Eine elektrischen Benzinpumpe wurde nur zum Start benötigt...

https://www.lucasinjection.com/bosch_an ... _pumps.htm

Meine Idee von oben geht eher in die Richtung "bedarfsgereltes, Rücklauffreies Kraftstoffsystem" wie hier erwähnt:
https://www.motor-talk.de/forum/aktion/ ... tId=768387

Einfachste Variante: Vorschaltbarer Widerstand in der 12V Leitung der Pumpe....

Da ich mit meiner EFI aber zufrieden bin, darf sich jemand anderes mit der Idee beschäftigen (oder nicht)

Peter
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Re: Metering Unit Druckanpassung

#28

Beitrag von Kamphausen »

Kamphausen hat geschrieben: 29.12.2025, 13:12 Einfachste Variante: Vorschaltbarer Widerstand in der 12V Leitung der Pumpe....

Da ich mit meiner EFI aber zufrieden bin, darf sich jemand anderes mit der Idee beschäftigen (oder nicht)

Peter
Oder besser nen remote einstellbarer Druckregler.....
Da hab ich aber nix für 7-8Bar Sollwert gefunden...
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Re: Metering Unit Druckanpassung

#29

Beitrag von Casar »

Oder, wenn man reibungslos über 2000m will ( solange funktioniert die Standardeinstellung problemlos), eben rechts ranfahren, Motorhaube öffnen, den Schraubenturm am DV eine 3/4 Umdrehung zurück drehen, Motorhaube wieder schließen. Dann das Stilfserjoch nehmen und ab Gardasee abwärts eben wieder die alte Einstellung herstellen. Es hat seinen Grund, warum man das Brimborium nicht serienmässig verbaut hat.
Schnippel
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Re: Metering Unit Druckanpassung

#30

Beitrag von Schnippel »

Hallo,
Danke Carsten.!!!!!!
Endlich jemand der aus der Fahr-Praxis berichtet wie es geht.
Der PI Fahrer der noch nie mit einer Lucas Anlage über die Alpen gefahren ist……. weiß das nicht ?
In unserer damaligen Alpen-Wander-Pässe blasen Gruppe war auch ein Original PI Fahrer dabei. Er hatte einen Höhenmesser an der Uhr !
Sobald wir oberhalb von 1500 Höhenmeter waren, kurze Pause Dosierverteiler ca ¾ Richtung mager und weiter ging es. Richtung Tal das ganze umgekehrt.

Es ist natürlich möglich das ganze auch ohne Aussteigen zu bewerkstelligen.
Dazu muss man einen Bypass in die Unterdruckleitung Ansaugstutzen/Dosierverteiler installieren.
Dieser Bypass muss eine Drosselung haben der dem Regelweg der ca ¾ Verstellung der Regelschrauben entspricht. Ausprobieren !
Drosselungen zum Einstellen gibt es im Industriebedarf oder selbst anfertigen.
Und eine Absperrung für auf--zu dto.
Das ganze kann man elektrisch mit einem kleinen Festo Ventil vom Fahrersitz aus schalten.

Bypass ist im Normalbetrieb auf, Maschine bekommt dann die IST Gemisch Einstellung Wohnort.
Bypassventil ist zu, wenn es hoch geht. Unterdruck ist dann an der Steuer-Membrane höher, Gemisch magert ab.

Kann man machen muss man aber nicht machen. Nur ein kleiner Denkanstoß

Munter Bleiben
Ralf
JA...wir haben ein echtes Problem: Es gibt kein Personal mehr, es gibt keine Menschen mehr, die irgendwas gelernt haben. Die neuen Helden der nächsten Zeit werden die Handwerker sein.
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