elektrische Benzinpumpe

SU, SZ oder Tuningvergaser, Kraftstoffversorgung, Luftfilter, Bedüsung, Saugrohr, Gasgestänge...
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Ronald
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#1

Beitrag von Ronald » 13.09.2004, 19:49

Ich wollte mal nachfragen, ob von Euch jemand eine elektrische Benzinpumpe eingebaut hat und wenn ja, warum und vor allem wo und was habt ihr mit dem Original-Anschluss am Motor gemacht?

Bei mir gehts da zwar grad um nen Spitfire aber da sind ja in diesem Falle eigentlich nicht sooooo große Unterschiede. Hab letztens ne elektrische Pumpe bestellt, bin mir nur grad nicht sicher, ob ich die auch wirklich behalten möchte....

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#2

Beitrag von MadMarx » 13.09.2004, 21:25

ein paar tipps:



1. wenn die pumpe es erlaubt, dann am besten im motortraum einbauen, da ist sie bei wartung am besten zugänglich



2. immer die pumpe mit guten silentblöcken an der karosse anschrauben sonst nervt das tackern gewaltig



3. die originale öffnung am block kann man ganz simpel mit einer passenden aluplatte verschließen. zum anfertigen der platte einfach die dichtung als vorlage nehmen.





gruß

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Ronald
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#3

Beitrag von Ronald » 13.09.2004, 22:00

Ich hatte schon überlegt, ob die Aluplatte für den Motor gleichzeit die Aufnahme für die neue Pumpe wird, mal gucken, ob das machbar ist. So ne "Sicherheitsabschaltung" bräucht ich da sicher auch noch.... Is denn die elektrische Pumpe so vorteilhaft? Oder lass ich den Aufwand lieber, spar mir das Geld und hol mir ne neue mechanische!? *grübel*

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#4

Beitrag von Ronald » 14.09.2004, 15:43

hm, ich könnte mir vorstellen, dass ne elektrische Pumpe schon den einen oder anderen Vorteil bringt. Vielleicht hält die länger als das mechanische Teil, weil weniger verschleissanfällig, Sprit hat man doch auch schon ab Zündung und nicht erst, wenn der Motor durchdreht.... möglich, dass es noch andere Vorteile gibt, an die ich jetzt nicht denke. Und der Punkt ist eben, ob diese Vorteile wirklich so wichtig sind....

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#5

Beitrag von Josa » 24.02.2005, 17:12

Hi,



Ich würde in deinem Fall die mech. Pumpe beibehalten.

1. kostet weniger (Crash-Relais entfällt z.B.)

2. kann unterwegs einfach repariert werden (Ersatzmembran ist billig)

3. der Spritbedarf des kleinen 1500er benötigt keine größere Fördermenge

4. die Vergaser haben einen Spritvorrat in den Kammern, die Pumpe muss hier keinen Druck für eine Einsprizung aufbauen



Da solltest die el. Benzinpumpe keinesfalls so dicht an den heissen Motorblock montieren, das bekommt ihr nicht so gut.

Vorteil einer el. Pumpe währe eine Vermeidung der Dampfblasenbildung, allerdings benötigst du dann auch eine Rücklaufleitung sowie eine einfache Druckregelung.



Fazit: es gibt keine Vorteile für eine el. Benzinpumpe in deinem Fall.



Gruss

Jochen

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#6

Beitrag von Ronald » 01.03.2005, 22:04

danke für die Tipps, aber die kamen etwas spät.

Ich habe mich bereits für die elektrische Pumpe entschieden. Grund war aber der, dass ich mir mehrere mechanische hab zuschicken lassen, leider war die Qualität in allen Fällen inakzeptabel. Meist lags am Hebel, viel zu lang, recht starker Gegendruck, bei gleichzeitigem Grad von unten, dass einem übel wird. Wäre nur eine Frage der Zeit gewesen, bis sich das eingearbeitet hätte.

Von daher hab ich einfach ne elektrische genommen, auch wenn man nen bisschen mehr zu tun hat dafür. Nun gibts neben dem Sicherheitsrelais auch noch nen versteckten Kippschalter



Gruß

Ronald

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#7

Beitrag von M_Keydel » 03.03.2005, 22:16

Mechanische Pumpe: einfach, billig, fördert bei hohen Motordrehzahlen mehr - passt sich also an. Nachteil: bei Membranriss fließt Sprit in den Motorsumpf.



Elektrische Membranpumpe (z.B. SU, bei Engländern Standard): Schwimmerkammer wird nach längerer Standzeit ohne Anlasserquälen gefüllt. Spritdruck konstant, bei höherem Durchsatz hörbar durch häufigeres Klacken. Keine Rückleitung erforderlich, weil systembedingt eine Druckbegrenzung stattfindet. Kann mal trockenlaufen. Einfach zu reparieren (neue Membran, neue Kontakte).



Elektrische Kreiselpumpe (z.B. Pierburg): Auch hier starten mit vollen Vergasern. Wegen höheren Drucks Druckminderer empfehlenswert, oder besser Rücklaufventil mit überdruckventil in der Rückleitung. Z.B. bei Webervergaser laufen die Schwimmerkammern sonst leicht über. Sollte nicht trockenlaufen.



Elektrische Pumpen würde ich möglichst tief und möglichst nah am Tank montieren. Dann bleiben sie kühl, trocknen nicht aus bei längerer Standzeit. Dort sammeln sie aber den ganzen Dreck der Straße auf, die Kontakte korrodieren und man kommt für den Service vorzugsweise nur auf der Grube dran. Crash-Schalter sinnvoll. Für Zuverlässigkeitsfans: zwei Stück parallel, wie von Pierburg für Rallyes vorgeschlagen.



Immer guten Druck

M. Keydel

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