extrem hoher Verbrauch TR4 Bj 62'
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Re: extrem hoher Verbrauch TR4 Bj 62'
du hast H6 vergaser.
ziemlich gute vergaser.
die vergaser haben zwei schwachpunkte.
die düsenstockkonstruktion. es ist recht schwierig den düsenstock so zu zentrieren daß er ersten konzentrisch zur düsennadel läuft und zweitens, daß der düsenstock bei choke betätigung nicht klemmt.....denn als folge läuft der motor viel zu fett, wenn der düsenstock klemmt.
der zweite schwachpunkt ist die befestigung der schwimmerkammer unten am vergaser. die hutdichtungen verhärten nach einer weile, dann gibt es risse und irgendwann tröpfelt benzin auf den auspuff.
aber ansonsten sind die vergaser toll.
ziemlich gute vergaser.
die vergaser haben zwei schwachpunkte.
die düsenstockkonstruktion. es ist recht schwierig den düsenstock so zu zentrieren daß er ersten konzentrisch zur düsennadel läuft und zweitens, daß der düsenstock bei choke betätigung nicht klemmt.....denn als folge läuft der motor viel zu fett, wenn der düsenstock klemmt.
der zweite schwachpunkt ist die befestigung der schwimmerkammer unten am vergaser. die hutdichtungen verhärten nach einer weile, dann gibt es risse und irgendwann tröpfelt benzin auf den auspuff.
aber ansonsten sind die vergaser toll.
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Re: extrem hoher Verbrauch TR4 Bj 62'
Hallo,
ja das Problem, dass der Choke hängen bleibt hatte ich auch schon.
Ich würde jetzt 2 Dinge Checken. Erstens, ob die Düsenstöcke nach lösen des Chokes komplett in Ihre Ausgangsstellung zurückgehen. Zweitens würde ich nachsehen, ob alle vier oder nur 2 Zündkerzen verrußt sind. Sollten nur 2 betroffen sein würde ich die Vergaser mal ordentlich synchronisieren. Was m.E. oft der Grund für schlecht laufende Motoren ist.
Vor man grundsätzlich an den Vergasern rumschraubt sollten natürlich die Grundeinstellungen (Ventile, Zündung) passen. Der Austausch alter Zündkerzen schadet i.d.R., insbesondere wenn man nicht weis wann sie das da letzte Mal getauscht wurden, auch nicht.
Viel Erfolg
Walter
ja das Problem, dass der Choke hängen bleibt hatte ich auch schon.
Ich würde jetzt 2 Dinge Checken. Erstens, ob die Düsenstöcke nach lösen des Chokes komplett in Ihre Ausgangsstellung zurückgehen. Zweitens würde ich nachsehen, ob alle vier oder nur 2 Zündkerzen verrußt sind. Sollten nur 2 betroffen sein würde ich die Vergaser mal ordentlich synchronisieren. Was m.E. oft der Grund für schlecht laufende Motoren ist.
Vor man grundsätzlich an den Vergasern rumschraubt sollten natürlich die Grundeinstellungen (Ventile, Zündung) passen. Der Austausch alter Zündkerzen schadet i.d.R., insbesondere wenn man nicht weis wann sie das da letzte Mal getauscht wurden, auch nicht.
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Re: extrem hoher Verbrauch TR4 Bj 62'
Falls Du die Vergaser prüfst: Eine Sache wird oft vergessen - die Vergaserdome und die Kolben sind "matched", d.h. aufeinander abgestimmt.
John Twist zeigt das sehr anschaulich in einem seiner (durchweg sehenswerten) Videos:
Ist schnell geprüft...
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Happy Motoring!
Christian
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SU-Vergaser - hoher Verbrauch - HauptDüsen aufgeweitet
hallo Duderino,
20L ist schon sehr viel und kaum noch mit falscher Nadel, Droklawelle oder mangelhafter Einstellung erklärbar - und auch nicht mit defekter BenzinpumpenMembran (da würde dein Motoröl überlaufen). Möglich ist natürlich das alles in Kombination, aber irgendwie .......... Meist gibt es da doch noch irgendwo eine Leckage (Tank, Leitungsverbinder), aber das würdest Du riechen.
Wenn Du also eine Leckage mit Sicherheit ausschließen kannst und dein Choke ordentlich zurück geht, kommen für mich nur noch ausgeschlagene Düsen in Betracht. Schon bei geringer Querschnittserweiterung kommt das einer seehr fetten Nadel gleich. Wenn die Aufweitung/Ovalität weiter fortgeschritten ist, würde man das allerdings optisch sofort sehen. Nimm doch mal die Dome und Kolben ab und mach uns ein paar Fotos.
Hannes
Beispielfoto SU-Vergaser ohne Dom : Blick auf Hauptdüse
20L ist schon sehr viel und kaum noch mit falscher Nadel, Droklawelle oder mangelhafter Einstellung erklärbar - und auch nicht mit defekter BenzinpumpenMembran (da würde dein Motoröl überlaufen). Möglich ist natürlich das alles in Kombination, aber irgendwie .......... Meist gibt es da doch noch irgendwo eine Leckage (Tank, Leitungsverbinder), aber das würdest Du riechen.
Wenn Du also eine Leckage mit Sicherheit ausschließen kannst und dein Choke ordentlich zurück geht, kommen für mich nur noch ausgeschlagene Düsen in Betracht. Schon bei geringer Querschnittserweiterung kommt das einer seehr fetten Nadel gleich. Wenn die Aufweitung/Ovalität weiter fortgeschritten ist, würde man das allerdings optisch sofort sehen. Nimm doch mal die Dome und Kolben ab und mach uns ein paar Fotos.
Hannes
Beispielfoto SU-Vergaser ohne Dom : Blick auf Hauptdüse
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Re: extrem hoher Verbrauch TR4 Bj 62'
Hi!
Ich möchte Beitrag #16 von „Mad Marx“ nochmals hervorheben. Es ist wesentlich zu überprüfen, ob der Düsenstock richtig zentriert ist. Der Vergaser hat eine starre Nadel, die bei schlecht zentriertem Düsenstock on der Düse hängen bleiben. Dann ist hoher Spritverbrauch vorprogrammiert. Nadel und Düse werden abgeschliffen was das Problem weiter verschärft.
Ggf. müssen Düse und Nadel getauscht werden.
Gyula
Ich möchte Beitrag #16 von „Mad Marx“ nochmals hervorheben. Es ist wesentlich zu überprüfen, ob der Düsenstock richtig zentriert ist. Der Vergaser hat eine starre Nadel, die bei schlecht zentriertem Düsenstock on der Düse hängen bleiben. Dann ist hoher Spritverbrauch vorprogrammiert. Nadel und Düse werden abgeschliffen was das Problem weiter verschärft.
Ggf. müssen Düse und Nadel getauscht werden.
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Re: extrem hoher Verbrauch TR4 Bj 62'
Und noch eine 08/15-Überprüfung: Ist Dämpferöl drin? Arbeiten die Dämpfer? Sind die großen Federn, die gegen den Anstieg der Kolben drücken, in Ordnung?
Wenn die Kolben nicht gedämpft werden, gehen sie rasant nach oben, was dazu führt, daß die Nadel rasant mit ihrem dünneren Bereich in der Düse steigt, was dann zu einem rasant gestiegenem Benzinverbrauch führt.
Wenn die Kolben nicht gedämpft werden, gehen sie rasant nach oben, was dazu führt, daß die Nadel rasant mit ihrem dünneren Bereich in der Düse steigt, was dann zu einem rasant gestiegenem Benzinverbrauch führt.
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SU-Vergaser H6 - extremer Verbrauch - HauptDüse nicht zentriert ?
Freiburger hat geschrieben: ↑22.04.2026, 08:16 ........ Dämpferöl drin ...........wenn Kolben nicht gedämpft werden....
.......... Federn ...... in Ordnung?
Kennt Ihr die Regel ?
"thicker oil makes more fun"
Ein dickeres DämpferÖl bewirkt also eine bessere Beschleunigung - damit steigt dann aber der Verbrauch.
Um weniger zu verbrauchen (normal SAE20) nimmt man eine niedrigere Viskosität (SAE 5 oder 10).
Demnach macht sich das Öl vor allem bemerkbar beim Rückgang des Kolbens.
Eine Verdopplung des üblichen SpritVerbrauchs auf 20L wäre dadurch kaum vorstellbar.
Je härter die Feder desto zahmer wird das Fahrzeug. Wenn die Feder altert kann sie ermüden und schlapper werden.
Fzg wird dann spritziger und Vergaser überfetten im Übergangsbereich. Mehrverbrauch durchaus vorstellbar, aber soviel ?
eine stark aufgeriebene HauptDüse kann den DüsenQuerschnitt und damit den Benzinfluss durchaus verdoppeln.
Ein Verbrauch von 20L wäre damit durchaus vorstellbar.
Hannes
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Re: extrem hoher Verbrauch TR4 Bj 62'
Hallo,
es gibt viele Gründe für einen hohen Spritverbauch.
Wichtig wäre mal zu wissen, was denn alles schon kontrolliert und gemacht wurde.
Viele Grüße
Walter
es gibt viele Gründe für einen hohen Spritverbauch.
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Re: SU-Vergaser H6 - extremer Verbrauch - HauptDüse nicht zentriert ?
Hannes, öhm, bist Du sicher, daß sich diese Regel nicht auf das Stoßdämpferöl bezieht?
Ein dickeres Öl würde also bewirken, daß der Kolben schneller nach oben geht?Liberolix hat geschrieben: ↑23.04.2026, 09:16 Ein dickeres DämpferÖl bewirkt also eine bessere Beschleunigung - damit steigt dann aber der Verbrauch.
Um weniger zu verbrauchen (normal SAE20) nimmt man eine niedrigere Viskosität (SAE 5 oder 10).
Demnach macht sich das Öl vor allem bemerkbar beim Rückgang des Kolbens.
Wenn ich auffülle und dann den Dämpfer wieder einsetze, läßt der sich doch gegen den Widerstand des Dämpferöls einsetzen; und da soll dickeres Öl weniger Widerstand haben als dünneres?
Das erschließt sich mir nicht...
Aber da widersprichst Du Dir doch selbst: "härter" dämpfendes (also dickeres) Öl soll mehr Spaß machen und eine härter dämpfende Feder sorgt für ein zahmeres Fahrzeug?Liberolix hat geschrieben: ↑23.04.2026, 09:16 Eine Verdopplung des üblichen SpritVerbrauchs auf 20L wäre dadurch kaum vorstellbar.
Je härter die Feder desto zahmer wird das Fahrzeug. Wenn die Feder altert kann sie ermüden und schlapper werden.
Fzg wird dann spritziger und Vergaser überfetten im Übergangsbereich. Mehrverbrauch durchaus vorstellbar, aber soviel ?
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Nota bene: Ich hatte nicht geschrieben, daß das alleinige Ursache für den hohen Verbrauch ist.
Aber da der Fragensteller erwähnt hat, daß sein TR eigentlich seit Kauf noch nie richtig gut lief und da offenbar überhaupt nicht klar ist, in welchem (Verschleiß-)zustand die Vergaser sind und welche Düsen, Nadeln, Federn und Dämpfer verbaut sind und ob die beiden Vergaser zusammenpassen etc., dachte ich mir, man sollte - bevor man die Dinger ausbaut - erstmal leicht zu überprüfende Basics klären...
Happy Motoring!
Christian
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Re: SU-Vergaser H6 - extremer Verbrauch - HauptDüse nicht zentriert ?
sorry - Korrektur:
muss heißen nicht "Querschnitt" sondern "Kreisfläche" ....
Schon bei eine relativ geringfügige Querschnittvergrößerung der Hauptdüse (um ca.10%) kann sich die freiwerdende Ringfläche im Übergangsbereich (Beschleunigungsphase MB3-7) nahezu verdoppeln.
Zur Veranschaulichung hier mal ein Diagramm dazu - verglichen wurden zunächst die SU-HS6-Standartnadeln für TR
rot - SM (TR4),
gelb - TW (TR4a)
blau - SL (TR3a)
Beispielhaft wurde die Nadel TW in einer lediglich um 3% 6% und 9% aufgeweiteten Hauptdüse gerechnet.
Hannes
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Re: SU-Vergaser H6 - extremer Verbrauch - HauptDüse nicht zentriert ?
der kolben geht langsamer hoch = mehr anreicherung = fetteres gemisch beim beschleunigenFreiburger hat geschrieben: ↑23.04.2026, 15:47 Ein dickeres Öl würde also bewirken, daß der Kolben schneller nach oben geht?
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Re: extrem hoher Verbrauch TR4 Bj 62'
Aber dreht der Motor nicht schneller hoch, wenn z.B. gar kein Öl im Dämpferröhrchen ist, weil sich dann die Ringfläche schneller vergrößert? Das war zumindest bislang mein Eindruck.
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Re: extrem hoher Verbrauch TR4 Bj 62'
Hi!
duderino, was hast du bisher überprüfen, bzw. durchführen können ?
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Re: SU-Vergaser H6 - extremer Verbrauch - HauptDüse nicht zentriert ?
Beim abrupten Gasaufziehen bleibt der VergaserKolben wegen DämpferÖl kurz unten, wird durchs Öl also lediglich abgebremst - weil der Unterdruck vorübergehend höher bleibt, wird das Gemisch vorübergehend angereichert (fetter).
das Dämpferöl verzögert die Bewegung, so dass der Kolben nicht schlagartig ansteigen kann, sondern kontrollierter.
Es bestimmt die Geschwindigkeit der Kolbenbewegung (+Öffnen der Drosselklappe).
Je dicker das Öl, desto langsamer die Bewegung (dynamisch).
Die Kolbenfeder bestimmt den KolbenHub (Grundkraft) und wirkt der KolbenBewegung nach oben entgegen
gegen die der Unterdruck den Kolben anheben muss.
ein stärkerer Federdruck bewirkt, dass der Kolben bei gleichem Unterdruck weniger hoch steigt.
(statische Kraft)
Hannes
P.S. kurz zusammengefasst:
- Feder bestimmt Endlage des Kolbens (statisch)
- Öl bestimmt wie schnell Endlage erreicht wird (dynamisch).
- bei zu wenig Dämpferöl = schnelle Kolbenbewegung = > Ruckeln - schlechtes Übergangsverhalten bei Beschleunigung
@Christian: ging mir ähnlich und ich hab damals lange mit meinem Sohn diskutiert
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Re: SU-Vergaser H6 - extremer Verbrauch - HauptDüse nicht zentriert ?
Danke Dir für die ausführliche Erklärung!Liberolix hat geschrieben: ↑24.04.2026, 09:19 das Dämpferöl verzögert die Bewegung, so dass der Kolben nicht schlagartig ansteigen kann, sondern kontrollierter.
Es bestimmt die Geschwindigkeit der Kolbenbewegung (+Öffnen der Drosselklappe).
Je dicker das Öl, desto langsamer die Bewegung (dynamisch).
Die Kolbenfeder bestimmt den KolbenHub (Grundkraft) und wirkt der KolbenBewegung nach oben entgegen
gegen die der Unterdruck den Kolben anheben muss.
ein stärkerer Federdruck bewirkt, dass der Kolben bei gleichem Unterdruck weniger hoch steigt.
(statische Kraft)
Hannes
P.S. kurz zusammengefasst:
- Feder bestimmt Endlage des Kolbens (statisch)
- Öl bestimmt wie schnell Endlage erreicht wird (dynamisch).
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Happy Motoring!
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