ich musste heute den Wagen in der Garage umsetzen und habe dazu den Motor gestartet. Vorher alle Kerzen rausgedreht, gereinigt und wieder rein. Motor ein paar Umdrehungen von Hand gedreht! Motor sprang auch direkt an und lief nach ein paar Minuten rund. Beim wieder reinfahren lief der Motor plötzlich sehr unruhig und lief nicht mehr auf allen Zylindern. Zusätzlich war ein leises Klappern zu hören! Also Motor direkt ausgemacht und erst mal unter den Ventildeckel geschaut. Das Einlassventil auf dem 4. Zylinder war auf max. geöffnet und klemmt dort fest. Die Stößelstange hatte sich in der Folge vom Kipphebel gelöst und verursachte die Klappergeräusche. Zum Glück ist nichts weiter passiert aber das Einlassventil klemmt immer noch fest! Hat jemand eine Idee, wie man an das Problem am besten rangeht? Kopf runter? Oder löst sich das Ventil vielleicht wieder beim Abkühlen?
Gruß
Gregor
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auf jeden Fall Kopf runternehmen und Ursache ermitteln
Anhand des Bildes wird der Rat auch noch verstärkt.
Ich kann sehen, das Ventilfedern verbaut sind die dort eigentlich nicht für passen weil der Durchmesser zum Federteller zu groß ist.
Was ist das für eine Beschriftung ? Wo kommen die her. Vielleicht viel zu hart ?
Auch in der Vergrößerung sehe ich das Ventilschaft Dichtungen verbaut sind (z.B.Ventil daneben). S.h. da war schon mal jemand dran !
Folgerung sind die Ventilführungen vielleicht zu eng ?
Also Kopf runter nehmen.
Vielleicht hast du Glück und es sind nur Verbrennungs Rückstände oder auch nur Rost, die das Ventil zum Klemmen gebracht haben.
Munter bleiben
Ralf
JA...wir haben ein echtes Problem: Es gibt kein Personal mehr, es gibt keine Menschen mehr, die irgendwas gelernt haben. Die neuen Helden der nächsten Zeit werden die Handwerker sein.
schade, ich hatte schon befürchtet, dass der Kopf runter muss! Ja, Du hast recht, der Kopf ist vor ca. einem Jahr in Heinsberg überarbeitet worden. Dabei ist eine Kent Nockenwelle mit passenden Ventilfedern eingebaut worden und zusätzlich noch die Schaftdichtungen. Werde wohl mal mit der Werkstatt Kontakt aufnehmen.
Dabei ist eine Kent Nockenwelle mit passenden Ventilfedern eingebaut worden und zusätzlich noch die Schaftdichtungen.
Kent 280 und Ventilfedern gibt es seeeehhhrr viele Infos hier.
Jedenfalls ist die Kombination nicht empfehlenswert, aber das kannst du dann diskutieren wenn ZK runter ist, Führungen gemessen wurden und alles wieder zusammengebaut wird.
Dein Werkstatt ist jedenfalls nicht hier unterwegs, ansonsten hätte er dir das nicht empfohlen.
Fliegender Holländer am Bodensee fuhr:
TR6 - 1973 - 56/11 - CF1xxxxUO - 2,7L mit Kent 290° - LT77 5-Gang - Phoenix - EFI EMU Black - 205/60 auf 7x16
zur Firma in Heinsberg fällt mir ein: Das ist ja nicht deren erster TR. Soweit ich weiß, wurden dort schon einige TR-Motoren bearbeitet und auch komplett neu aufgebaut – auch in deiner 280er-Vergaser-Variante. Erfahrung sollte also definitiv vorhanden sein (es sei denn, der entscheidende Monteur ist mittlerweile im Ruhestand und hat sein Wissen mitgenommen).
Ich würde dir auf jeden Fall empfehlen, erst einmal Rücksprache zu halten, bevor du (oder jemand anderes) den Motor zerlegst. Die Ventilfedern sehen nämlich echt nicht passend aus; ich bin gespannt, was die dazu sagen. Ich bin mir sicher, dass sich eine vernünftige Lösung finden lässt. Vielleicht ist es wirklich nur eine Kleinigkeit – selbst die Ventilfedern lassen sich ja ohne Weiteres tauschen. Ärgerlich wäre es nur, wenn eine Ventilführung 'abgeraucht' ist.
vielleicht lohnt auch ein blick in den kanal, bevor man alles zerlegt.
vielleicht ist ein fremdkörper in den kanal gelangt und blockiert das ventil?
einlassventile klemmen selten, weil sie nicht so heiß werden.
aus meiner erfahrung von der rennstrecke behaupte ich, gußmotoren mit buntmetallführungen neigen sehr oft zum klemmen von ventilen.
falls also hier welche eingebaut wurden, könnte man überlegen wieder normale gußführungen einzubauen.