Es ging weiter. Riemenscheibe und Stirndeckel sind runter und erst mal die Altteile begutachtet.
Der Schwingungsdämpfer ist noch völlig OK. Es hat wohl schon mal jemand den Gummi-Überstand bearbeitet aber der Gummi selbst ist unauffällig. Keine Risse, Quellungen und die ZZP Markierungen sind auch noch da wo sie sein sollten.


Der wird noch sauber gemacht, frisch lackiert und dann kommt er wieder rein.
In dem Zusammenhang fand ich übrigens dieses Video sehr hilfreich:
Dann die erste Überraschung. Ich war gedanklich schon bei einem kaputten Simmerring als Hauptölquelle. Aber nix da, der sieht noch einwandfrei aus.

Wenn ich sehe wie er eingesetzt ist, weiß ich auch wer's gemacht hat.
Den Läufer würde ich auch als Ursache ausschließen. Die Laufspuren sehen auf dem Bild schlimmer aus als in echt. Mit dem Finger ist da keine Riefe spürbar.

Aber kommt ja eh neu. Gleiches gilt für den Kettenspanner (mit Gruß an Peter
A propos Kette, die habe ich natürlich auch begutachtet und wollte das Kettenspiel messen. Angeblich wird das im WHB in Kapitel 12.44. behandelt. Das habe ich aber weder in der deutschen noch in der englischen Ausgabe. Im triumphexp Forum habe ich das dazu gefunden:
Kann vielleicht jemand bestätigen, dass das die richtige Methode ist. Bisschen blöd dran zu kommen, solange die Motorhaube dran ist, aber >10 mm habe ich auf keinen Fall.
Auch wenn die bisherigen Befunde grundsätzlich eher breuhigend sind, weiß ich immer noch nicht, wo der massive Ölverlust herkommt. An der Stirndeckeldichtung war eine Stelle, die vielleicht verdächtig aussieht. Will aber auch nicht ausschließen, dass die feuchten Spuren vom Ausbau kommen.

Als nächstes kommt der sealing block raus, vielleicht gibt es ja da das Aha-Erlebnis.
Grüße
Achim









