Ich habe mich jetzt mal dran gemacht, die Ursachen der Ölleckage an meinem Motor zu beseitigen.
Rein soll ein neuer Stirndeckel mit Kurbelwellensimmering und Sealing Block (beides von goodparts).
Da das sicher keine vergnügungssteuerpflichtige Veranstaltung wird, und ich da auch noch nie dran war, komme ich sicher mit der ein oder anderen Frage. Die Nummer will ich nämlich nach Möglichkeit nur einmal machen.
Inzwischen ist das Öl raus und die Ölwanne ab und wieder sauber. Wanne ist auch plan (musste nur an einer Stelle etwas nacharbeiten) und kann so wieder eingebaut werden.


Laut WHB sollten die letzten 4 Schrauben an der Ölwanne (die durch die Verstärkungsbleche gehen, länger sein als die anderen. Das war bei mir nicht der Fall, dafür hatte ich vorne 2 kürzere.
Bei sämtlichen Teilehändlern sind rundrum nur 5/16 x 3/4 abgebildet. Weiß jemand die Maße der 4 längeren oder ist das Wumpe?
Gewundert hat mich, dass nach Ablassen des Öls doch noch rund ein ¼ L in der Ölwanne bleibt (Ölwanne mit Ablauf vorne mittig). Da waren zum Glück keine Späne, Schlamm oder sonst irgendwas drin, was nicht reingehört. Was mich allerdings etwas beunruhigt hat, waren ein paar feine Schlieren, die leicht messingfarben geschimmert haben, sofern mich die Garagenbeleuchtung nicht in die Irre geführt hat. Daher habe ich mal die Ölfilterpatrone aufgesägt und das Filterpapier untersucht.

Das sah aber zum Glück so aus, wie ich es mir nach rund 8000 km vorstelle, Null Partikel, auch nichts, was irgendwie golden geschimmert hätte.
Nachdem ich heute den halben Tag damit zugebracht habe, die Ölsauerei unten zu beseitigen, konnte ich mich dann mal dran machen das Axialspiel der KW zu messen. Bei der Laufleistung des Motors hatte ich mich da schon auf Ungemach eingestellt. Ergebnis: 0,2 mm, also Obergrenze.

Was würdet Ihr sagen, neue Anlaufscheiben?
Gibt es sonst noch etwas, was ratsam ist, wenn die Wanne schon mal runter ist? Ölpumpe ausbauen und auf Verschleiß prüfen?
Danke schon mal.
Viele Grüße
Achim








