TR6: "Leistung wird im Kopf gemacht" Teil III --> Kent 280° NW und EFI Umbau

Zylinderkopf, Nockenwelle, Ventile, Kipphebel, Motorblock, Pleuel, Kolben, Kurbelwelle, Auspuff, Krümmer...
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V8
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Re: TR6: "Leistung wird im Kopf gemacht" Teil III --> Kent 280° NW und EFI Umbau

#16

Beitrag von V8 » 08.02.2019, 15:13

AndreasP hat geschrieben:
08.02.2019, 14:48

Da auch du mit dem Motor auf dem Prüfstand warst, würde mich das Diagramm interessieren.
War ich nie, wäre mir den Preis nicht wert.
Ich hab ja einen Prüfstand in der Megasquirt Software
und wenn ich auch die Leistung nicht in PS kenne, weiss
ich anhand der Abgaswerte schon, dass ich nahe am Optimum
bin und das reicht. Eigentlich ist das Auto zum cruisen für meine Freundin.
Der V8 ist doppelt so stark und leichter, da ist jedes Gefummel am 6-Zylinder
eher Peanuts. Ich hab das eigentlich nur noch ein bisserl weiter getrieben, weil
ja damals die Streiterei war, dass das nie handzahm laufen wird.

Ich hab gute 100ccm mehr und die 290er, also knappe 10 PS in der Spitze
und der Motor dreht willig mit Schub bis gute 6500. Durch den Hubraum
geht der Motor untenraus noch wie ein TR5 mit PH1 und zentraler Drokla
im direkten Vergleich.

AndreasP
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Re: TR6: "Leistung wird im Kopf gemacht" Teil III --> Kent 280° NW und EFI Umbau

#17

Beitrag von AndreasP » 08.02.2019, 15:45

Schade, hatte mich schon gefreut.

Aber die Qualität der Abgaswerte hat rein gar nichts mit der Leistung zu tun. Selbst ein lahmer Motor kann ganz hervorragende Abgaswerte haben.
Die Abgaswerte zeigen aber, daß der Vergaser ( Einspritzung ) gut eingestellt ist.

VG Andreas

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Re: TR6: "Leistung wird im Kopf gemacht" Teil III --> Kent 280° NW und EFI Umbau

#18

Beitrag von Kamphausen » 08.02.2019, 20:04

Naja...
Ne ordentliche Zündung (wie bei Andreas vorhanden) und Gemischaufbereitung (ebenfalls bei Ihm vorhanden) vorausgesetzt, sollte über die Lambdawerte schon ein Rückschluß auf ein optimales Gemisch möglich sein...
Das führt zur - in der gegebenen Konfiguration - maximalen erreichbaren Leistung...

Gerade bei Prüfständen bin ich persönlich der Meinung: Wer viel Mißt mißt Mist....

einzige Aussage, die man nachher treffen kann: Zum Zeitpunkt "X" bei warmen Motor und Antriebsstrang in Verbindung mit der Lufttemperatur "Y" zeigt ein bestimmter Prüfstand eine Leistung von "Z" an....

Nicht wirklich vergleichbar zu anderen Zeitpunkten, Lufttemperaturen und Prüfständen...sondern einzig sinnvoll, um die Gemischaufbereitung abzustimmen oder Fehler zu suchen und auszumerzen...
Und das geht auch mit der Megasquirt auf der Straße...nur bekommt man keine "Leistung" angezeigt......

Interessante Abhandlung zu dem Thema: https://www.auto-motor-und-sport.de/tec ... efstaende/

Peter

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Re: TR6: "Leistung wird im Kopf gemacht" Teil III --> Kent 280° NW und EFI Umbau

#19

Beitrag von Schnippel » 09.02.2019, 08:55

Hallo Peter

man macht sich seine Welt wie sie einem gefällt.
Es liegt wohl im Trend große Ansagen nicht mit Messwerten als Fakten zu dokumentieren.
Und wenn es nur für die eigenen Schublade wäre.
Und bitte, gestehe mir ein, das ich nach über 80 TR Leistungs-Messungen bei mir auf der Rolle ein ganz klein wenig mit reden kann.


Munter bleiben
Ralf
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Re: TR6: "Leistung wird im Kopf gemacht" Teil III --> Kent 280° NW und EFI Umbau

#20

Beitrag von gelpont19 » 09.02.2019, 09:04

...interessanter Bericht. Dann bin ich ja wohl bei viel zu niedrigen Temp. auf den Prüfstand gegangen. Lediglich die 1019 mBar waren gut so. Werd mir einfach nochmal nach 7 J. nen Besuch leisten, dann aber wenn´s warm ist.

win
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Re: TR6: "Leistung wird im Kopf gemacht" Teil III --> Kent 280° NW und EFI Umbau

#21

Beitrag von Kamphausen » 09.02.2019, 09:22

@Ralf: Hab ich ja nix gegen gesagt...aber dann kann man halt zwei TR vergleichen, die auf DEINEM Prüfstand waren....
Hab ich irgend wann gesagt, das ich jetzt 170PS hätte? Nee....nur, das die Karre besser läuft....

Ich hab mal zugeschaut, als allein der Fahrerwechsel (80Kg -> 160Kg) bei nem Motorradprüfstandslauf nen Unterschied von 7PS gemacht hat ....seit dem bin ich gegenüber absoluten Werten aus solchen Messungen ein wenig skeptisch..

Peter

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Re: TR6: "Leistung wird im Kopf gemacht" Teil III --> Kent 280° NW und EFI Umbau

#22

Beitrag von Schnippel » 09.02.2019, 10:12

Hallo

wenn es einem um jedes einzelne PS geht, klar immer auf die gleiche Rolle.
Aber auch da wird es Unterschiede geben können ( z.B.Ölwalkarbeit in Hinterachse und Getriebe wenn nicht warm gefahren)
Trends wie, wann fängt die Nockenwelle an zu arbeiten, kann ich allerdings auf verschiedenen Prüfständen sehen.
Wie bei vielen Prüfangelegenheiten gibt es auch eine DIN.
Somit ist es egal wie hoch die Temperatur oder Luftdruck ist,die Software korrigiert das.
Ich mache ab und an Leistungsmessungen für Eintragungen, ohne diese DIN würde der Prüfstand dafür nicht zugelassen.

Und nicht vergessen
Drehmoment spürst du im Rücken !
Leistung siehst du auf dem Tacho !


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Ralf
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Re: TR6: "Leistung wird im Kopf gemacht" Teil III --> Kent 280° NW und EFI Umbau

#23

Beitrag von Kamphausen » 09.02.2019, 11:03

Dann sind wir uns ja einig...

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Re: TR6: "Leistung wird im Kopf gemacht" Teil III --> Kent 280° NW und EFI Umbau

#24

Beitrag von V8 » 09.02.2019, 11:12

Schnippel hat geschrieben:
09.02.2019, 08:55
Es liegt wohl im Trend große Ansagen nicht mit Messwerten als Fakten zu dokumentieren.
Und bitte, gestehe mir ein, das ich nach über 80 TR Leistungs-Messungen bei mir auf der Rolle ein ganz klein wenig mit reden kann.
Was nützt der beste Prüfstand, wenn man mit den Ergebnissen nicht die richtigen Schlüsse zieht?
Fakten sind ja gut und schön, aber man spürt schon, ob da was geht, oder das Optimum erreicht ist.
Ich hatte jetzt 2x TR6 PI hier, die direkt nach einer Messung auf dem Prüfstand in Bissendorf einfach
noch ein riesiges Potential hatten.

Der Erste war von Burkhard, der lief mit Lambda 0.82 unter Vollast (viel zu fett) und der Zweite von
Eugen, der katatrophal verstellt war und mit Lambda 0.94 viel zu mager lief! Der Erstere hatte noch
unerkannt eine defekte Zündung! Ich will gar nicht wissen, was da der Prüfstand angezeigt hat! Soweit
ich weiss gab es in beiden Fällen Telefonkontakt über die Entwicklung, insofern bin ich jetzt etwas
verwundert, dass da von "großen Ansagen" etwas kritisch geredet wird. Lass das bitte einfach.

Ich bleib dabei, solange ich den Besitzern mit etwas Tuning noch ein Grinsen ins Gesicht zaubern kann,
ist jede Diskussion um teure Prüfstandläufe entbehrlich für mich. Als Profi macht das Sinn, weil man nicht
mit fremden Autos über die Strasse heizen muss, aber für uns als Hobbyschrauber ist die Breitbandsonde
die mit Abstand bessere Erfindung.

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Re: TR6: "Leistung wird im Kopf gemacht" Teil III --> Kent 280° NW und EFI Umbau

#25

Beitrag von hneuland » 09.02.2019, 13:41

tach Jungs (liebe Mädels, tach Jungs, hallo alle anderen),

der Beitragstitel heißt doch “Leistung wird im Kopf gemacht”? Oder bin ich da im falschen Film? :-?
Was da jetzt der Andreas (V8) aus dem Hut zaubert, hat doch wohl mit Kopf nicht mehr viel zu tun. Also lasst uns versuchen, die Dinge vom Kopf wieder auf die Füße zu stellen.. :idea:

Genug der Bildersprache - wenn ein Kfz-Fachmann seine Kennnisse und Fertigkeiten aus Messergebnissen bezieht ist das ja wohl keine schlechte Arbeitsgrundlage. Wenn diese Messanlage ein Rollenprüfstand ist, ist auch die technische Basis ok. Es sei denn, das Ding ist geschrottet....

@ Lieber Andreas, ich kenne ja Dich und auch den von Dir in die Zange genommenen Bissendorfer persönlich. Mag sein, dass Deine intuitiven Fähigkeiten durchaus am Prüfstand erworbene Fertigkeiten ausgleichen können. Doch dies sollte man hier im Forum nicht auf diese Weise austragen.
Gegen Deine Schlussfolgerung, dass Du mit Tuning und einem Grinsen im Gesicht Zufriedenheit herbeizaubern kannst, ist gar nichts einzuwenden. Das macht ja unser Hobby so schön.
Wenn parallel dazu, wie in Bissendorf, die Zufriedenheit in der Weise erzeugt wird, dass man mit seinem alten Karren wieder beruhigt nach hause fahren kann, ist das die andere Seite der Wahrheit. Diese Hilfe haben schon etliche hier in diesem Forum auch von TR-Freund Ralf erfahren. So hat auch dieser - Tuning hin oder her - manch grinsenden TR'ler vom Hof fahren sehen. Mich eingeschlossen.
Also vertragt Euch, bitte. Ich erwarte ja gar nicht ein Verhalten nach dem alten Spruch “Seid nett zueinander”... Was ist verkehrt daran, auch dem Anderen sein Spielzeug zu lassen? :kiss:

lieben Gruß
Horst

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Re: TR6: "Leistung wird im Kopf gemacht" Teil III --> Kent 280° NW und EFI Umbau

#26

Beitrag von hneuland » 09.02.2019, 13:52

@ Peter - hatte ja die erquickliche Gelegenheit, Dein mit der Megasquirt neu aufgebautes Auto mal kurz zu fahren. Die subjektive Erfahrung war beeindruckend, hab' ich ja auch schon geschrieben. Dies obwohl ich solchem "neumodischen Kram" in einem Oldtimer skeptisch gegenüberstehe (stand).
Es spricht aber auch nichts dagegen, solche Veränderungen gelegentlich auch mit Messwerten - etwa von einem Rollenprüfstand - zu untermauern. Das macht ja das Arbeitsergebnis nicht schlechter, vermittelt aber objektiv, wo man steht. Dein wer "misst mißt Mist" aus der Elektronikersprache gilt im Kfz-Bereich nur bedingt.
Klar, man muss natürlich wissen, wo man die Messpunkte setzt - der eine am rechten Scheibenwischer und der andere am linken Hinterrad lässt nur sehr eingeschränkt Rückschlüsse auf die Kompression von Zylinder 3 + 5 zu :-o

LG
Horst

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Re: TR6: "Leistung wird im Kopf gemacht" Teil III --> Kent 280° NW und EFI Umbau

#27

Beitrag von Kamphausen » 09.02.2019, 19:03

hneuland hat geschrieben:
09.02.2019, 13:52
lässt nur sehr eingeschränkt Rückschlüsse auf die Kompression von Zylinder 3 + 5 zu :-o
Dafür hab ich nen MOT 501 ...

Jochem ist ja primär auf den Prüfstand gegangen, um sich die Einspritzung abstimmen zu lassen und nicht, um euch bunte Diagramme liefern zu können...

Ich hab selber abgestimmt und bin schlicht zu geizig, um für die Belustigung einiger weniger hier Geld für Prüfstandläufe auszugeben wo ich dazu auch noch weiß, das meine Karre nur 1:9,3 - 9,4 verdichtet ist...
Die Brennräume bei mir haben unterschiedliche Volumina, weil einzelne Ventilsitze neu müßten und ich damals da schlicht kein Geld für hatte, aber die Saison vor der Tür stand...
Wenn das mal aussortiert ist, frag ich Ralf mal...

Mal davon abgesehen: EFI heißt nicht zwangsläufig mehr Leistung...außer vorher war was scheiße eingestellt...

Ich für meinen Teil klinke mich jetzt aus und schreib zum Thema nur noch "drüben" ...
Weiter geht´s ja bestimmt, wenn Jochem mal die ersten Meter gefahren ist...

Peter

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Re: TR6: "Leistung wird im Kopf gemacht" Teil III --> Kent 280° NW und EFI Umbau

#28

Beitrag von V8 » 10.02.2019, 07:37

hneuland hat geschrieben:
09.02.2019, 13:41
tach Jungs (liebe Mädels, tach Jungs, hallo alle anderen),

der Beitragstitel heißt doch “Leistung wird im Kopf gemacht”? Oder bin ich da im falschen Film? :-?
Was da jetzt der Andreas (V8) aus dem Hut zaubert, hat doch wohl mit Kopf nicht mehr viel zu tun. Also lasst uns versuchen, die Dinge vom Kopf wieder auf die Füße zu stellen.
Genau darum geht es lieber Horst.

Was hier gezeigt wurde ist, daß mit dem Tausch einer Nockenwelle und des Ansaugsystems eine Leistungssteigerung von 25 PS erreicht wurde. Es ist eben nicht so, daß primär die Bearbeitung des Zylinderkopfes für den Leistungsgewinn eines Strassenmotors verantwortlich ist, sondern die Wahl der Komponenten.
Sagt übrigens auch so Stefan Schamschulla in seinem Beitrag in der Register Zeitung.
Ganz wesentlich ist dabei nach dem zusammenfügen der Teile eine Abstimmung, soll das funktionieren. Hat man also ein Lambda von 0,94 ist der dadurch verursachte Leistungsverlust deutlich höher als der Gewinn durch die Kopfbearbeitung.

Bestes Beispiel ist der Motor von Peter. Damals war der noch auf dem Trip, daß der Motor nur schön laufen sollte und nicht getunt werden. Der Kopf ist nicht geplant und die Kanäle nicht bearbeitet. Wir haben lediglich die Ventilsitze versucht zu retten, weil da der Vorgänger ein Problem hatte. Bislang waren trotzdem alle tr6 Besitzer recht beeindruckt, wenn sie mitgefahren sind.

Würde man den Ventilbereich beim TR6 nacharbeiten, die Ventilsitze nach aussen verlegen, die Kanäle dazu anpassen und glätten und den Brennraum um die Ventile nacharbeiten hat man 90% der Möglichkeiten für ein Straßenauto ausgeschöpft und braucht dafür etwa 5 Stunden. Zusätzlich läßt man den dann noch planen, was ich aber nicht als Kopfarbeit im eigentlichen Sinn verstehe. Ich lasse zum Beispiel zu dem Zweck die Kolben etwas aus dem Block hervorstehen.

Fazit: Beim TR6 wird die Leistung m.e. im Ansaugsystem und in der Gemischaufbereitung gemacht.

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Re: TR6: "Leistung wird im Kopf gemacht" Teil III --> Kent 280° NW und EFI Umbau

#29

Beitrag von hneuland » 10.02.2019, 14:22

moijn,

wie schön, dass man solche Dinge durchaus sachlich diskutieren kann. Immerhin sind wir ja auch ein technisches Forum un' nich' nur ne Quasselbude.... :yes:

Soweit ich in der Lage bin, das zu beurteilen (fahre ja auch nicht mein erstes Auto) geht erfolgreiches Tuning so, dass man alle wichtigen Komponenten auf- und miteinander abstimmt. Was wichtig ist, entscheidet i.d.R. der eigene Geldbeutel in Verbindung mit dem Fachmann, der am Auto rumschraubt. Der schraubt dann solange, bis das Geld alle ist.

Was denn "Tuning"überhaupt ist, hat schon Generationen vor uns beschäftigt. Manch einer hat bei seinem Manta nur die Kotflügel verbreitert und war damit schon im Tuninghimmel. Ich selbst habe bei meinem ersten Mini (Morris Mk II) in den 60zigern den Vergaser gewechselt und eine dicke Auspuffanlage montiert. Was das an Leistung gebracht hat, war mir letztlich egal. Jedenfalls war das schon "Tuning", im Verhältnis zu einem richtig aufgearbeiteten Cooper aber PillePalle. Für mehr hat aber mein Taschengeld damals nicht gereicht.

Soweit ich hier im Forum bislang gelesen habe, geht's beim TR-Aufrüsten auch gar nicht um mehr Leistung, sondern um mehr Zuverlässigkeit? Aber das mag ein Jeder so sehen, wie er lustig ist. Gut finde ich es, wenn die Arbeiten vorgestellt und schön beschrieben werden. Dabei ist es sicher nicht falsch, auch paar Daten mit reinzuschreiben. Dann können sich auch die Fachleute unter uns ein Bild davon machen und ihre Bewertung abgeben. Ob dann für Eifersüchteleien noch Raum ist, will ich nicht beurteilen. Aus meiner Sicht sind alle hier erwachsen und stehen auch im richtigen Leben ihren Mann/Frau. Da braucht's im TR-Hobby sowas nicht.
Wär' doch schön, wenn wir (wieder) dahinkommen :dream:

Liebe Grüße
Horst

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Re: TR6: "Leistung wird im Kopf gemacht" Teil III --> Kent 280° NW und EFI Umbau

#30

Beitrag von runup » 10.02.2019, 15:12

servus horst
du hast noch etwas vergessen, mit dem tuning (als alles anfing)
:laughing: das "dranpappen" von aufkleber an der kiste.
machen heut noch einige :yes:
dennoch sollte jeder seinen spass dabei haben :-D
:wave:

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