Motor unruhig zwischen 1.000 - 2.000

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Re: Motor unruhig zwischen 1.000 - 2.000

#16

Beitrag von dakwo74 » 17.05.2016, 11:07

Hallo,
heuteabend werde ich ein paar Messungen vornehmen.
- Spannung @ Start
- Benzindruck --> kommt max. 0,2 @ Schwimmer an?
Welche Zündkerzen würdet Ihr empfehlen? Die Bosch habe ich auch aus dem Triki. Ich würde dann Berus oder Champion nehmen. Zusätlich muss der synchronisation der
Vergaser überprüft werden. Lichtmaschine = Lucas 18ACR.
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Re: Motor unruhig zwischen 1.000 - 2.000

#17

Beitrag von Schnippel » 17.05.2016, 11:41

Hallo

Zündkerzen sind nicht die Ursache.
Ein intakte Zündanlage läuft mit Bosch WR78 am Besten.

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Re: Motor unruhig zwischen 1.000 - 2.000

#18

Beitrag von Willi » 17.05.2016, 12:52

Bei einem derart verbastelten Motor ist es natürlich so gut wie unmöglich, eine Ferndiagnose zu stellen. Was mir aber direkt ins Auge springt ist die B1AR Nadel, die Du lt. Signatur in die Vergaser eingebaut hast. Diese Nadeln finden sich u.a. im 4,2l Jaguar wieder. Das kann schon mal nicht funktionieren. Auch bei Erhöhung der Verdichtung auf PI Werte kommst Du mit der normalen Nadel aus (das angesaugte Volumen ist ja in etwa das Gleiche). An dieser Stelle würde ich erst mal mit dem Basteln weitermachen...

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Re: Motor unruhig zwischen 1.000 - 2.000

#19

Beitrag von dakwo74 » 17.05.2016, 13:30

Hallo Willi,
danke für dein Input.
Ein Vergaser auf PI mit 123 Ignition sehe ich aber nicht unbedingt als verbastelten Motor. Alle Input und Konfiguration kamen aus diesem Forum.
Ich glaube, dass ich nicht der einzige bin mit diese Konfiguration.

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Re: Motor unruhig zwischen 1.000 - 2.000

#20

Beitrag von Schnippel » 17.05.2016, 15:34

Hallo

Die B1AR Nadel wird funktionieren,keine Angst. :-D
Für eine höher verdichtete Vergasermaschine eine Grundvorraussetzung !
Arbeite Stück für Stück !
Teste das erstmal mit der Lichtmaschine (abklemmen während der Testfahrt) und der Spannung beim Starten.
An der Batterie und direkt an der Spannungsversorgung der 1234.

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Re: Motor unruhig zwischen 1.000 - 2.000

#21

Beitrag von gelpont19 » 17.05.2016, 16:10

Ralf - wenn´s hilft : Die 123tune arbeitet auch bei ner Spannung von 10,5 Volt ohne Probleme...
Ich weiss nur nicht, was die Lichtmaschine OHNE Last / angeschlossene Batt. so macht...
Das ne Lucas - entweder Regler oder Gleichrichter tot....
@ Willi - kann dich beruhigen - die Nadel läuft in meinem Karren seit 15.000 Km ohne Probleme - sie denkt halt, sie sitzt in nem Jaguar... ;D ;D ;D

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Re: Motor unruhig zwischen 1.000 - 2.000

#22

Beitrag von dakwo74 » 17.05.2016, 17:51

...Spannung @ Batterie bzw. Spule --> 9..11V während Start
...Vorwiderstand 1,4 Ohm, Spule 1,6 Ohm
die Suche geht weiter...
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Re: Motor unruhig zwischen 1.000 - 2.000

#23

Beitrag von dakwo74 » 17.05.2016, 20:33

....ergebnis. Benzindruck i.o., Zündung mit Stroboskop 2 grad unter 123. Kurve entsprechend angepasst.
Mit Zündfunkentester die Kabel kontrolliert...erst bei ca. 8mm gibt es funk. M.E. soll das locker 15-20mm sein. Zylinder 4 macht gar nichts! Verdacht geht also Richtung Verteilerkappe, Verteilerfinger. Ich werde aber alle Kabel, Verteilerfinger, Kappe und Spule ersetzen !
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Re: Motor unruhig zwischen 1.000 - 2.000

#24

Beitrag von darock » 17.05.2016, 20:54

Na das klingt doch mal ganz klar nach einem Erfolg.

Bau mal einen ganz normalen mechanischen Verteiler ein.

Wäre nicht die erste 123-kaputt ...

Bernhard

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Re: Motor unruhig zwischen 1.000 - 2.000

#25

Beitrag von dakwo74 » 17.05.2016, 20:57

Hallo Bernhard,
ich möchte der 123 noch nicht aufgeben.....
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Re: Motor unruhig zwischen 1.000 - 2.000

#26

Beitrag von darock » 17.05.2016, 20:59

dakwo74 hat geschrieben:Hallo Bernhard,
ich möchte der 123 noch nicht aufgeben.....
Jochem
Meinte nur zum testen ... Ist ja leicht gemacht ...

Bernhard

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Re: Motor unruhig zwischen 1.000 - 2.000

#27

Beitrag von Niederrheiner » 17.05.2016, 21:43

Hallo Jochem, an deiner Stelle würde ich hier ein paar Tipps kombinieren und die wilde Fehlersucherei unterlassen.

Niemand, auch IOZ nicht, kann Vergaser/Nadeln auf einen Motor abstimmen, der nicht zur Verfügung steht. So war es doch, oder?

Du solltest die Variablen reduzieren, zuerst die 123. Dann ein Setup finden, wo die Vergasernadeln mit dem Motor harmonieren.

Ein forumsbekannter Limburger TR Schrauber und ich haben auch lange und entspannt an einem derartigen Setup gearbeitet, bevor optimale Leistung bei Verbrauch 10,X /100km anlag. Ohne ruckeln, mit konstantem Leerlauf usw. Da liegt meines Erachtens der Hase im Pfeffer, wie der Westfale sagt. Danach kannst Du spielen....oder die 123 an eine zu fette Nadel anpassen.

Ohne Rollenprüfstand oder mobilem Tester kommst Du nicht weiter und frickelst an Symptomen. My 2cents.
Beste Grüße, Helge

Mitglied des Vereins "Rettet dem Dativ" e.V.

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Re: Motor unruhig zwischen 1.000 - 2.000

#28

Beitrag von Willi » 17.05.2016, 22:53

@Ralf & Win

Tut mir leid, aber das Nadelprofil ist nur vom angesaugten Volumen abhängig; nicht von der Verdichtung. Das Gemisch muss ein Air to fuel ratio (je nach Lastzustand) zwischen 15,4 (max. Economy) und 12,6 (max Leistung) haben. Die höhere Verdichtung sorgt nur dafür, daß die Leistungsausbeute besser wird (siehe auch TRiki Motor "Leistung"). Das Anforderung an das AFR (meinetwegen auch Lambda) ändert sich durch die Verdichtung nicht. Wenn eine Nadel eingebaut wird, die auf einen rund 50% höheren Luftdurchsatz abgestimmt ist, kann der Vergaser nicht optimal funktionieren.

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Re: Motor unruhig zwischen 1.000 - 2.000

#29

Beitrag von dakwo74 » 18.05.2016, 02:39

Hallo Jochem, an deiner Stelle würde ich hier ein paar Tipps kombinieren und die wilde Fehlersucherei unterlassen.
Hallo Helge,
ich gebe dir recht. Aus diesem Grund habe ich die verschiedene Einflussfaktoren nach Tips in diesem Thread eins nach einander ausgeschlossen.
Aber bei mir hat grundsätzlich etwas nicht gestimmt. Das Verhalten der Funke, sogar keine Funke @ Zylinder 4 @ Starten bestätigt das.
Die Teile sind im Vergleich relativ günstig (bis auf Spule), und werde diese ersetzen. Dann wäre diese Faktor abgehackt, und das wars, sonst geht es zum nächste.
VG Jochem
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Re: Motor unruhig zwischen 1.000 - 2.000

#30

Beitrag von Gyula » 18.05.2016, 08:02

Willi hat geschrieben:@Ralf & Win

Tut mir leid, aber das Nadelprofil ist nur vom angesaugten Volumen abhängig; nicht von der Verdichtung. Das Gemisch muss ein Air to fuel ratio (je nach Lastzustand) zwischen 15,4 (max. Economy) und 12,6 (max Leistung) haben. Die höhere Verdichtung sorgt nur dafür, daß die Leistungsausbeute besser wird (siehe auch TRiki Motor "Leistung"). Das Anforderung an das AFR (meinetwegen auch Lambda) ändert sich durch die Verdichtung nicht. Wenn eine Nadel eingebaut wird, die auf einen rund 50% höheren Luftdurchsatz abgestimmt ist, kann der Vergaser nicht optimal funktionieren.

Willi
Hi!

Willi, ist da nicht eine NW mit längeren Öffnungszeiten verbaut?
Bedeutet das nicht, dass auch ein höheres Gasvolumen angesaugt wird?

---------------------
Ich kenne zwar die Nadel nicht, aber der beschriebene Fehler ist auch bei einer zu fetten Nadel nicht plausibel.
Eher denke ich, dass zuerst die Zündung passen muss, also nicht die Kurve, die ist im ersten Ansatz schon ok, aber der Funke sollte schon an allen Töpfen gleichmäßig da sein.
Auch die Zündfolge sollte stimmen (vertauschte Zündkabel).
Und dann müssen die Vergaser am Fahrzeug optimal synchronisiert sein, ist das geschehen (Synchtester)?
Die Nadelhöhe muss bei beiden gleich sein (nachgemessen?).
Auch Falschluft ist nicht gut (Prüfung mit Bremsenreiniger)
sind die Bypassventile ok. und richtig eingestellt?
Was ist mit den Luftfiltern/ Gehäuse? Sind da alle Bohrungen für den Vergaserflansch offen (Sichtkontrolle)?
Der Co - Wert sollte im ersten Ansatz grob im richtigen Bereich liegen, also CO 2 - 5 %.
Dann kann man fein adaptieren........

Aber ohne Lambdasonde.......?

Liebe Grüße
Gyula
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