Vorstellung und Restauration TR 4 BJ 62  ***

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Trix-Tr4
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Re: Vorstellung und Restauration TR 4 BJ 62

#286

Beitrag von Trix-Tr4 » 23.11.2017, 02:50

Hallo liebe TR Gemeinde,
es ist mal wieder an der Zeit, Neues zu berichten. Wenn auch nichts wirklich Großes, doch aber zeitintensiv, was, wie ja mittlerweile bekannt, im Vorhinein nicht als Solches erkennbar ist.
Die Tücke liegt im Detail. Einziger Trost liegt für uns darin, daß der Herbst mit Schmuddelwetter glänzt und nicht, wie das Frühjahr, mit sonnigen Tagen bei uns Ungeduld fördert.
Jedoch ein kleiner Lichtblick, leider ohne Foto, hat unerwartete Freude ausgelöst, da es sofort funktionierte, nämlich der Einbau der Nummernschildbeleuchtung!
Zunächst hatten wir die gummierte Birnenaufnahme mit Verkabelung in den Stoßstangenhörnern eingesetzt und die Nietmuttern vorbereitet.
Bei der Montage der Birne mit der Bajonett-Befestigung konnte kein richtiger Halt ausgemacht werden. Ich hatte mir schon alle möglichen Alternativ-Befestigungen durch den Kopf gehen lassen, bis mir der Gedanke kam, einfach mal zu versuchen die Birne gerade einzustecken, das Leuchtenglas in den Gummifalz des Gehäuses zu drücken und dann die Chromabdeckkappe festzuschrauben. Ein Versuch war es wert. Also Zündung an, Licht eingeschaltet, und ....... es hat geklappt. Kommentar von Nico, und mir schoß es auch durch den Kopf "endlich klappt mal was auf Anhieb" . So etwas brauchten wir aber auch mal wieder.

Improvisation ist Alles. Die Türfangbänder hatte ich ja Oben bereits beschrieben. Der Metallkern wurde mit einem alten Fahradschlauch beklebt um Metall auf Metall-Berührung zu vermeiden.
Um das Fangband an der Türaufnahme zu verschrauben, Originalteile gibt es nicht, habe ich die Korpusverschraubung einer IKEA Küche aus den 70ern zweckentfremdet.
Es handelt sich um eine Messinghülse mit zwei Gewinden und flachen Gewindeschrauben. Diese auf "Länge"geschnitten und als Stabilisator der Verschraubung in die Aufnahme des Türfangbandes eingesetzt.
Die Gegenseite, verdeckt in der A-Säule, fiel etwas "rustikaler" aus. Hier verwendete ich als Anschlag, das normale Ende des Bandes war mir nicht zuverlässig genug, einfach eine Gewindeschraube in der passenden Länge und zwei selbstsichernde Muttern um die Schraube in der passenden Position zu halten.
Das Ganze wurde mit der Gummikappe als Staubschutz noch versehen und konnte damit dann auch abgehakt werden.
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Das Lenkrad, gerade noch vor den kühlen Temperaturen (der Geräte-Schuppen zu Hause ist nicht beheizt) mit der 7.Lage klarem Bootslack versehen, konnte jetzt auch provisorisch montiert werden, um den TR mal in der Halle umzusetzten. Winterreifen der Alltagsfahrzeuge lassen grüßen. Damit konnte auch die Hupenfunktion getestet werden, die ebenfalls sehr tückisch ausfallen kann. Die Endlackierung und damit 8.Lage folgt mit der Fertigstellung des gesamten TR.
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Für die El-Benzinpumpe haben wir auf Anraten noch einen zusätzlichen Ausschalter (einfache solide Kipphebel-Ausführung vom El-Handel) eingebaut. Der beste Platz schien uns der neben dem Warnblinker zu sein.
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Ein wunder Punkt ist noch die Justierung der Vergaser. Nachdem uns die Lima und Riemenscheiben ausgebremst hatten, versuchte "peterq" es erneut. Irgendwie haperte es mit der Synchronisierung der beiden SU Vergaser. Die saugten so unterschiedlich Luft wie es schlimmer nicht sein konnte.
Nach genauem Betrachten der Bewegungsabläufe im Vergaserumfeld bemerkten wir eine unterschiedliche Drehbewegung der beiden Drosselklappenwellen. Der Standgasanschlag wird normalerweise auf der Welle mit einem Stift befestigt. Die Bohrung zur Aufnahme des Stiftes war offensichtlich zu groß geraten (Shit happens) so daß hier die Bewegung Spiel hatte. Das hatte zur Folge, daß der Vergaser ausgebaut werden durfte und noch mal zur Revision mußte.
Der Versand erfolgte erstaunlicher Weise per DHL bis zum dortigen Verteilerzentrum in nur 13 Stunden und sollte am gleichen Tag noch ausgeliefert werden. Gepfiffen, 6Tage hing das Paket fest!!!!!!! Allerdings das erste mal für mich, sonst hat ein Versand immer super geklappt. Ein Streik soll's gewesen sein. Nun ja, Hauptsache der Vergaser hat keine Beine bekommen.
Soll morgen wieder bei uns sein.
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Eines noch zum Schluß, und das als warnendes Beispiel für Andere.
Wir hatten mit viel Aufwand und Zeit unsere Motorhaube mit guten Spaltmassen eingebaut !!!!!! Sah echt stark aus.
Diese können wir leider wieder ausbauen!!
Es wäre alles gut gegangen, wenn nicht die oberen Befestigungsprofile des Kühlergrills gewesen wären. Wir hatten die alten Profile entfernt und, bis auf eines, drei neue angefertigt. Diese aber noch nicht am Grill angenietet, da noch nachbiegen für den optimalen Sitz erforderlich war. Das konnte nicht trocken sondern nur am Fahrzeug erfolgen, doch dazu war die (leider) Motorhaube im Weg. Alle Versuche, es anders zu gestalten, waren vergebens.
Resüme:
Haube wieder entfernen. Aber jetzt mit Hilfen. So zum Beispiel werden wir alle 30 cm Tesakrepp an Body und Haube aufkleben und mit Markern Orientierungshilfen anbringen.
Erst dann wird die Haube abgenommen, um Platz für die Kühlergrillmontage zu schaffen.

Es bleibt also spannend!

Grüße aus den noch nicht gefrorenen Baumbergen

KLaus + i.V.Nico

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Re: Vorstellung und Restauration TR 4 BJ 62

#287

Beitrag von tr_tom » 23.11.2017, 05:45

Hallo Klaus & Nico,

eine Frage zum Kühlergrill.

Musste bei euch die Motorhaube ausgebaut werden, um den Kühlergrill zu montieren bzw. zu demontieren?

Ich meine diese Alufront des Grills.

Gruss
Thomas

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Re: Vorstellung und Restauration TR 4 BJ 62

#288

Beitrag von Trix-Tr4 » 23.11.2017, 11:26

Hallo Thomas,
danke für die detailierten Abbildungen. Grundsätzlich muß natürlich für die Montage des Kühlergrills die Haube nicht abgenommen werden. Wir haben den oberen Grill (Nr. 96) mit den 4 oben angenieteten Befestigungsbügeln.
Um diese geht es bei uns, denn die Ursprünglichen waren verbogen, gebrochen und damit, bis auf einen, nicht mehr verwendbar.
So haben wir nun aus Alustreifen neue angefertigt und nur grob vorgebogen. Diese müßen noch korrekt nachgearbeitet und angepaßt werden und genau das ist der Punkt. Das geht leider, ohne Kratzer auf dem neuen Lack hinzunehmen, nur ohne Motorhaube. Da bleibt selbst im geöffneten Zustand gerade Platz um die vier Bügel an dem Frontblech zu verschrauben. Aber anhalten, biegen und aufnieten geht nicht.
Leider...

Gruß
Klaus

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Re: Vorstellung und Restauration TR 4 BJ 62

#289

Beitrag von tr_tom » 24.11.2017, 05:43

Trix-Tr4 hat geschrieben:
23.11.2017, 11:26
Hallo Thomas,
danke für die detailierten Abbildungen. Grundsätzlich muß natürlich für die Montage des Kühlergrills die Haube nicht abgenommen werden. Wir haben den oberen Grill (Nr. 96) mit den 4 oben angenieteten Befestigungsbügeln.
Um diese geht es bei uns, denn die Ursprünglichen waren verbogen, gebrochen und damit, bis auf einen, nicht mehr verwendbar.
So haben wir nun aus Alustreifen neue angefertigt und nur grob vorgebogen. Diese müßen noch korrekt nachgearbeitet und angepaßt werden und genau das ist der Punkt. Das geht leider, ohne Kratzer auf dem neuen Lack hinzunehmen, nur ohne Motorhaube. Da bleibt selbst im geöffneten Zustand gerade Platz um die vier Bügel an dem Frontblech zu verschrauben. Aber anhalten, biegen und aufnieten geht nicht.
Leider...

Gruß
Klaus
Danke, ist nun klarer.

Gruss
Thomas
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Re: Vorstellung und Restauration TR 4 BJ 62

#290

Beitrag von Trix-Tr4 » 01.12.2017, 02:01

Hallo liebe TR-Gemeinde,

wie bereits erwähnt, stand am letzten Wochenende die erneute Demontage der Motorhaube an, die wir mit großem Aufwand und Geduld endlich in, mit passabelen Spaltmassen, Position gebracht hatten. Nun gaben wir uns die größte Mühe diesen Sitz zu behalten. Das versprachen wir uns durch das vorherige Aufbringen von Klebestreifen vom Kotflügel oder Karosserie zur Haube. Diese wurden dann noch mit Kuli-Pfeilen und Linien versehen, um das nachherige Auflegen der Haube an der selben Stelle zu vereinfachen. Hoffentlich klappt es auch.
Nun lösten wir die seitlichen Verschraubungen an der Haube als Erstes. Danach erfolgte durch die Lampenöffnungen das Lösen der unteren Schrauben, wobei einer von uns die Haube gegen Verrutschen sicherte. Eines darf man nicht vergessen, was uns dann passierte. Alle Schrauben waren entfernt und die Haube konnte angehoben werden, das ging jedoch nur ca.20cm hoch danach hing sie fest. Wir hatten den Haubenaufsteller vergessen!!!! Shit happens!!
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So hatten wir nun das Herzstück des TR wieder im uneingeschrenkten Zugriff. Der bis dahin zurückgekehrte Vergaser mit neuer Drosselklappenwelle nahm wieder gut eingedichtet seinen alten Platz ein und wir konnten uns nun dem Kühlergrill widmen.
Mit der Säuberung des Grills haben wir auch versucht durch sanftes Biegen das Werkstück wieder in die alte Passform zu bringen. Um das kontollieren zu können, bauten wir zunächst die Gummigehäuse für die Blinker und Standlichter in den Alugrill. Diese werden zum Teil mit Blechmuttern am Grill verschraubt
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Die scharfen Kanten des Grills sind vorher natürlich abgeklebt worden um möglichst Schrammen zu verhindern, was sich nicht immer verhindern läßt.
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Für die Korrekturen bauten wir provisorisch die Scheinwerfer ein und konnten danach den Grill, soweit möglich, fest verschrauben. Damit ergab sich die Gelegenheit, die vier oberen Haltbügel in die richtige Form zu biegen, aufzunieten und an der Frontmaske zu verschrauben.
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Das Ergebnis kann sich sehen lassen. Ein originaler Bügel konnte eingesetzt werden, die restlichen Drei wurden von uns nachgefertigt.
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Und damit war das Soll für dieses Wochenende erfüllt.

Es grüßen aus den leicht verschneiten Baumbergen

Klaus + i.V. Nico

PS: Die Haube kehrt erst nach erfolgter Feinjustierung der Vergaser an den alten Platz zurück!
Zuletzt geändert von Trix-Tr4 am 01.12.2017, 12:49, insgesamt 1-mal geändert.

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Re: Vorstellung und Restauration TR 4 BJ 62

#291

Beitrag von spiti_stgt » 01.12.2017, 08:43

...die Scheinwerfer hätte ich nach der Haube montiert , macht das Leben einfacher !! Den selben "Fehler" hab ich vor ein paar Monaten auch gemacht , ich habe damals die Scheinwerfer wieder demontiert damit man vernünftig an die Haubenscharniere kommt .
Gruß Markus

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Re: Vorstellung und Restauration TR 4 BJ 62

#292

Beitrag von Trix-Tr4 » 01.12.2017, 13:01

Hallo Markus,
stimmt, die Erfahrung haben wir vor einiger Zeit auch schon gemacht (war in der Vorbereitung für den Lackierer zum Spachteln erforderlich).
Darum habe ich auch im Text oben auf das Provisorium hingewiesen.
Trix-Tr4 hat geschrieben:
01.12.2017, 02:01
Für die Korrekturen bauten wir provisorisch die Scheinwerfer ein und konnten danach den Grill, soweit möglich, fest verschrauben. Damit ergab sich die Gelegenheit, die vier oberen Haltbügel in die richtige Form zu biegen, aufzunieten und an der Frontmaske zu verschrauben.
Aber dennoch, vielen Dank für den Hinweis wir wissen das sehr zu schätzen. Denn besser einmal zuviel gewarnt als überhaupt nicht oder zuwenig!

Weiterhin viel Spaß beim lesen und noch mehr beim Nachmachen.

Gruß
Klaus

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Re: Vorstellung und Restauration TR 4 BJ 62

#293

Beitrag von BramTR4 » 01.12.2017, 17:48

Hallo KLaus + i.V.Nico.
Jetzt ist es noch einfach die Motorhaubescharnieredrehpunkte(?) zu änderen.
Macht es in die Zukunft leichter die Haube ab zu nehmen. 2x (UNF 3/8") statt 6 Schrauben löschen.
Vielleicht ein Idee ?? :idea:
Schöne Arbeid leistet euch, Komplimente :top: :top: :top:
Viel Erfolg und Schönes WE.
Grüße.
Bram.
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Re: Vorstellung und Restauration TR 4 BJ 62

#294

Beitrag von Trix-Tr4 » 02.12.2017, 02:37

Hallo Bram,

genau den Gedanken verfolgen wir auch, zumal wir auf der Fahrerseite bereits das genietete Scharnier, bedingt durch Bruch, mit einer Verschraubung erneuert haben. Nur ist diese Stelle durch die Lampenöffnungen ganz schwierig mit verrenkung zu erreichen. Bis jetzt wurde der Gedanke bei uns ausgebremst, weil das Scharnier der Beifahrerseite noch im originalen genieteten Zustand ist, gerade beim Chromatieren war.
Wir wollen es mal testen. Wenn das klappt, dann werden wir das auch umsetzten und natürlich hier darüber berichten.
Danke für den Hinweis.

Gruß
Klaus+i.V.Nico

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Re: Vorstellung und Restauration TR 4 BJ 62

#295

Beitrag von Trix-Tr4 » 15.12.2017, 01:27

Hallo liebe TR-Gemeinde,
da haben wir mal eine schöpferische Pause eingelegt und uns um Freunde bzw. Helfer gekümmert, die mit Ihren neuzeitlichen Fahrzeugen zu schaffen hatten. Und sei es nur die Montage der Winterausstattung. Wir nannten es "Full House".
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An drei Fahrzeugen schrauben geht gar nicht, da ist man nur auf der Suche nach Werkzeugen. War ja nur ein verlängertes Wochenende. Aber jetzt geht es weiter.

Thema:" Haubenscharniere". Wir nahmen die Anregung aus dem Forum auf und konkretisierten damit auch unseren Gedanken, das rechte Haubenscharnier im Gelenk durch eine Schraube, statt genietetem Bolzen, zu ersetzen. Die anfängliche Scheu, das frisch eingestellte Scharnier auszubauen und mit der gleichen Einstellung wieder einzusetzen, legte sich bei dem Gedanken, die Position an dem Stehblech genau zu kennzeichnen. So konnten wir durch anbringen von Klebestreifen zwischen Stehblech und Scharnier eine gute Basis für den spitzen Bleistift schaffen.
Also gingen wir das Wagnis ein, später die gleiche Position wiederzufinden.
Das Gelenk des demontierten Scharnieres bohrten wir mit der Standbohrmaschine auf und ersetzten es durch eine Verschraubung.
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Alt und Neu

In Ermangelung einer zölligen selbstsichernden Mutter bekam die Mutter einen Tropfen Loctite.

Eine weitere Baustelle war noch das Eindichten der Alu-Windschutzscheibenabdeckung.
Das Problem hier waren 2 Einnietmuttern, die wir nicht stark genug eingepreßt hatten.
Es gilt hier den exakten Mittelwert zu finden, denn zu wenig eingepreßt bedeutet, die Mutter dreht sich bei folgenden Montagen mit, oder man preßt zu stark ein, dann verformt sich die Mutter und man bekommt die Schraube nicht tief genug eingedreht.

Wir hatten Glück und konnten uns hier behelfen. Die Alu-Leiste hatten wir ja vorab provisorisch befestigt um den korrekten Sitz und Position der Verschraubungen zu testen und evtl.nachzubessern.
Nun brachten wir die Dichtmasse auf und konnten danach die endgültige Verschraubung anbringen, was uns bis auf die äußeren Druckknöpfe gut gelungen ist. Diese können erst ganz zum Schluß angebracht werden, da das aufgezogene Verdeck erst die Bohrungen für die Druckknöpfe vorgibt.
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Nun noch zwei Löcher für die Druckknopfunterseiten gebohrt und festgeschraubt. Danach das Dach unter Spannung gebracht und gespannt das Ergebnis betrachten ob alles richtig sitzt.
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Wir hatten an dieser Stelle alles richtig gemacht. Allerdings stellten wir fest, daß das Verdeck wohl nicht wirklich zu unserem Verdeckgestell paßt. Es gab wohl im Wechsel zum TR 4A leichte Veränderungen, so daß bei uns die Gestängebügel nicht korrekt auf den Verdecknähten liegen, was man aber nur bei genauem hinsehen feststellt. Hauptsache ist aber erstmal, daß der Wagen dicht ist.
Der krönende Abschluß des Wochenendes war dann noch die Anbringung der Verdeckgurte. Danach konnten wir erst einmal einen Haken an das Dach machen.
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Die ehemaligen Sicherheitsgurte wurden jetzt abgelängt und mit der Lochzange an der richtigen Stelle gelocht. Die Schnittkannten und Lochungen haben wir mit der Feuerzeugflamme angesengt um ausribbeln zu verhindern.
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So konnte die Aktion "Verdeck" endlich abgehakt werden.

Hier verabschieden wir uns erst mal wieder mit Grüßen aus den verschneiten Baumbergen

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Re: Vorstellung und Restauration TR 4 BJ 62

#296

Beitrag von Kamphausen » 15.12.2017, 12:55

Trix-Tr4 hat geschrieben:
15.12.2017, 01:27
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Hauptsache ist aber erstmal, daß der Wagen dicht ist.
KLaus + i.V. Nico
Öhm....

Läuft jetzt nicht Wasser durch die Nietmuttern in den Scheibenrahmen bei Regenfahrten? Ihr habt ja "hinter" den Verschraubungen abgedichtet....

Peter
Von Bodenfrost spricht man erst dann, wenn beim Hochheben des Dackels noch ne Gehwegplatte mit dranhängt.

TR6 PI (CP) ´72

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