Rostschutzinfos

Lackierung, Schweissen, Hohlraumversiegelung, Scheiben...
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Rostschutzinfos

#1

Beitrag von Kamphausen » 18.10.2016, 18:18

Moin

Gerade drüber gestolpert:

http://www.wikidorf.de/reintechnisch/Inhalt/Rostschutz

Sehr interessante Abhandlungen zu einem der emotionalsten Themen der Szene...

Peter

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Re: Rostschutzinfos

#2

Beitrag von Niederrheiner » 18.10.2016, 20:20

Interessant, Peter, danke. Da lag ich mit dem Wachsprodukt mit dem BMW im Winter für den Unterboden doch richtig.
Beste Grüße, Helge

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Re: Rostschutzinfos

#3

Beitrag von Derfel » 01.01.2018, 12:52

Hallo Leute, ein erfolgreiches und glückliches neues Jahr und vor allem ein gesundes :wave:

Habe da was interessantes im WWW gefunden zu diesem Thema:
https://www.oldtimer-markt.de/rostschutztest

Der ein oder andere wirds schon gelesen haben.


Gruß
Roman
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Übrigens, mein Hund war reinrassiger Engländer :(

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Re: Rostschutzinfos

#4

Beitrag von Schnippel » 01.01.2018, 14:27

Hallo

Tests die von großen Zeitschriften Veröffentlicht werden würde ich mit großer Vorsicht betrachten.
Wenn ich wissen will was in der Praxis bewährt ist frage ich Fachleute die damit tag täglich umgehen.
Und das über Jahre.

Bis denn
Ralf
Freundlichkeit ist wie ein Bumerang,sie kommt zurück.

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Re: Rostschutzinfos

#5

Beitrag von AndreasP » 02.01.2018, 09:27

Hallo,
der Versuch mit der Bremsscheibe ist klasse.
Mike Anders Fett nutze ich seit über 20 Jahren als Montagefett. Motorrad Radachsen oder Schraubverbindungen werden vor der Montage damit bestrichen. So läßt sich nach vielen Jahren alles gut lösen und es entsteht kein Gammel auf der Oberfläche.
Wenn sich bei meinem TR irgendwo am Fahrwerk Rost bildet, wird das Zeug einfach mit einem Pinsel aufgetragen.

VG Andreas

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Re: Rostschutzinfos

#6

Beitrag von kurtschulz » 02.01.2018, 14:40

Hallo,
ja, der Versuch mit der Bremsscheibe überzeugt. Habe eben meine satt mit Mike Sanders Fett eingestrichen.

Ein unfallfreies Jahr wünscht Euch
Kurt

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Re: Rostschutzinfos

#7

Beitrag von hrg » 06.01.2018, 21:20

Liebe TR-Freunde,
vielleicht wiederhole ich mich: Rostschutzmittel meiner Wahl ist Lebertran für alle Flächen, die nicht weiter behandelt (z.B.: lackiert) werden sollen. Auf diese Idee brachte mich vor ca. 30 Jahren eine charmante Professorenwitwe, deren Gatte sich wohl für die Korrosionsproblemen der Nordseefischer interessiert hatte. Seitdem bepinsele ich eine kleine Roststelle am Fr ontgrill meines 11CV (kein TR) alle 3 Jahre damit und in jüngerer Zeit Falze/Hohlräume meiner TR während/nach der Restaurierung. Habe dafür keine technische Rechtfertigung: allerdings schwimmen die Fische in Salz und Wasser.
Freundliche Grüße, Hans

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Re: Rostschutzinfos

#8

Beitrag von Fuzzy » 07.01.2018, 00:25

Hallo zusammen,
ich denke man kann aus Allem eine Wissenschaft machen.

Entscheidend ist aus meiner Sicht, dass überhaupt etwas gemacht wird.
Und das am besten regelmäßig.


Früher hat es auch mal Altöl sein dürfen.
Ja gut, das geht heute schon aus umwelttechnischen Gründen nicht mehr. 8-O
Aber bei regelmäßiger Beobachtung und Nachbehandlung hat das trotz Säure, Wasserrückständen, Metallabrieb auch funktioniert.

Heute sind z.B. bei angerosteten Oberflächen, ausgehärtetem U-Schutz sicherlich öl- und oder fetthaltige Produkte erste Wahl.
Ob Sanders, Gurulan (Vaseline+Bienenwachs), Fluidfilm, Weißöl, Mischungen aus Wachs und Öl,.......usw.

Ich habe da auch schon das eine oder andere ausprobiert. Jeder hat da wohl sein eigenes Geheimrezept.

Entscheidend ist einfach, dass überhaupt etwas gemacht wird. :yes:

Und wenn ich die oft schön lackierten TRs mit neuen Innenausstattungen etwas genauer anschaue......
Wobei was heißt genauer anschauen?
Ein einfacher Blick in die Radhäuser, auf den U-Boden >>>> :kotz:

Klar zum einfach schön Aussehen ist das ja auch nicht wichtig. :kopfklatsch 8-O


Dabei ist das doch kein Hexenwerk. Auch ohne besonderes Werkzeug.
Bsp. Fluidfilm aus der Sprühdose mit einer optional erhältlichen Hohlraumsonde.
Da geht so einiges.


Oder wenn es schöner sein soll: Rahmen, U-Boden, Radhäuser, Kotflügelinnenseiten, Falze, ..... würde ich nach einer ordentlichen Handentrostung zum Produkt “Rostegal“ greifen.
Achtung: laaaaaaaaange Trocknungszeit!
Danach mit KH-Lack lackieren + transparentes Wachs.
Vielleicht würden nach dem Rostegal auch Brantho 1K-Produkte funktionieren. Diese Kombi habe ich aber noch nicht probiert.


Und klar bei einer Frameoff-Restauration sieht die Prozedur natürlich anders aus.
Wobei die Hohlräume bei unseren alten Schätzchen wohl schon ein Jahr nach Auslieferung nicht mehr rostfrei waren.
Und auch trotz dem Sandstrahlen nicht mehr rostfrei werden.

Also auch da siehe oben. :P:baeh:

Ach ja, eine Sauerei ist es aber immer.
Also viel Spaß. :)


Gruß,
Jörg

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Re: Rostschutzinfos

#9

Beitrag von Willi49 » 07.01.2018, 11:39

Danke Peter,
sehr interessante Praxis.
Hätte da noch den wahren Rostumwandler: Hochofen
Gruß
Willi
......so`n Pferd is auch nur`n Mensch. (Tamme Hanken)+
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