Programmierbare Zündung

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Re: Programmierbare Zündung

#16

Beitrag von darock » 17.07.2016, 10:34

Das einarbeiten von Nuten die man messen kann ist natürlich eine Option.
Ich meinte das messen des Zahnkranzes.

Bernhard

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Re: Programmierbare Zündung

#17

Beitrag von Fuzzy » 17.07.2016, 11:20

Hi,
joap, ich hab dich schon verstanden.
Es wäre natürlich am einfachsten, wenn das über den Zahnkranz gehen würde.

Jörg

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Re: Programmierbare Zündung

#18

Beitrag von crislor » 17.07.2016, 15:33

Ich habe mir mal in weiser Voraussicht eine Triggerscheibe machen lassen und schon im 4er verbaut. Bin also für Alles offen - wenn dann die Trijekt Einzug hält ;D

Bild

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Gruss CRISLOR Koenig der Fahrfreude

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Re: Programmierbare Zündung

#19

Beitrag von Fuzzy » 17.07.2016, 17:34

Hi,
das ist wahrscheinlich der “übliche“ Weg, wenn man diese Richtung geht.
Ich wollt das eben so unauffällig wie möglich.
Aber ich mach mir da vielleicht zu viele Gedanken, weil so richtig auffällig ist die Variante mit der Triggerscheibe ja auch nicht gerade.

Mal sehen. Die Schwungscheibe soll ja so oder so erleichtert werden.
Dann wären die paar Nuten oder Bohrungen nicht so viel Action.
Und da mein Motor zerlegt ist, sollte die Adaption durch die Getriebe-Motor-Adapterplatte auch lösbar sein.

Wobei mir die Sache mit “Flying-Magnet“ wie bei MSD auch nicht schlecht gefällt.

Tja, schau mehr mal..... :yes:


Gruß,
Jörg

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Re: Programmierbare Zündung

#20

Beitrag von gelpont19 » 17.07.2016, 17:47

Das Problem ist vielleicht die hohe Frequenz der Impulse, die mit deiner Triggerscheibe entsteht. Bei der Lochreihe ca. 2 KHz bei dem Zahnkranz ca. 5 KHz. (gerechnet bei 5000 U/min.)Normalerweise für Hallsensoren kein Problem, aber im Bordnetz eines KFZ spielen ungünstige Faktoren die ein- oder andere Rolle. Auch muss die Zeit der Bedämpfung des Sensors, wie die Zeit zur Entdämpfung (Herstellerangaben) gerechnet sein. Diese Zeiten sind asymetrisch - nicht wie in deiner Triggerscheibe symetrisch...

Die Impulsaufnahme über die Nockenwelle (halbe Geschwindigkeit) scheint da auf den ersten Blick beherrschbarer. Die Reproduzierbarkeit der Schaltpkt. scheint am Strobe (gegenüber der Ignitor) zu stehen, wie ne eins.



Warum also den Aufwand betreiben. Ausserdem funktioniert die 123 noch bei 10,3 V (leider selbst probieren müssen) und es hatte Aussentemp. von 35°C an dem Tag, als meine LM verreckte..... aber ich will dir den Spass nicht verderben und lese interessiert weiter mit... ;D
Das Foto mit dem Zündmodul (im GT6) entstand in UK beim Round Britain. Die Megasquirt sitzt wohl in dem offenen Modul re. im Bild.

win
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Re: Programmierbare Zündung

#21

Beitrag von Schnippel » 17.07.2016, 18:51

Hallo Win,

wenn ein Verteiler mechanisch Ok ist, kannst du da reinbauen was du willst,oder original lassen,der Zündzeitpunkt steht.
Da braucht man kein 123456 für einbauen. Diese Video ist reines Marketing.
VG
Ralf
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Re: Programmierbare Zündung

#22

Beitrag von Kamphausen » 17.07.2016, 19:25

nur läßt sich ne elektronische halt schön einfach anpassen ohne mit Gewichten und Federn und Verschleiß jonglieren zu müssen.....

@Win: Wenn die 36-1 Wheels bei Nachrüst-Einspritzanalagen funktionieren, sollten sie auch für Zündung funktionieren....
Weiß jemand wann aus "Sex, Drugs and Rock 'n' Roll" eigentlich "Veganismus, Laktoseintoleranz und Helene Fischer" wurde?

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Re: Programmierbare Zündung

#23

Beitrag von yxc » 17.07.2016, 21:02

..keine sorge mit den Sensoren: selbst ein veteran wie der Honeywell 1GT101dc ist für 50kHz gut> 1 dutycycle( risetime+fall)=<20mysec....

das schafft der TR nicht...

I.d.r. Triggert der sense Eingang des steuergerätes auch nur auf die positive Flanke vom sensorsignal...




Vg Juergen

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Re: Programmierbare Zündung

#24

Beitrag von gelpont19 » 18.07.2016, 08:20

yxc hat geschrieben:..keine sorge mit den Sensoren: selbst ein veteran wie der Honeywell 1GT101dc ist für 50kHz gut>
Im Wohnzimmer....
I.d.r. Triggert der sense Eingang des steuergerätes auch nur auf die positive Flanke vom sensorsignal...
Eben - keine Verifizierung über einen 2. Eingang....
Jürgen - das Datenblatt garantiert nur 10 Khz (und das wahrscheinlich bei 24 V) Was ich aber meine ist das i.d.R. verschmutzte Bordnetz eines KFZ, was sich umso mehr bemerkbar macht, je weiter die verarbeitende Elektronik entfernt ist. Liest man das Datenblatt weiter, findet man u.A. diese Angaben :

Characteristic Parameter
Target diameter 101,6 mm [4 in] min.
Target thickness 6,35 mm [0.250 in]
Tooth width 8,89 in [0.350 in]
1Reference target material is cold rolled steel.
2Test conditions are:
• Sensing air gap = 1,02 mm to 2,03 mm [0.040 in to 0.080 in]
• Vsupply = 4.5 Vdc to 24 Vdc.
RPM = 10 RPM min. to 3600 RPM max.

...daraus geht hervor, was ich schon schrieb - das Target (Betätigungsrad) muss asymetrisch genau nach diesen Vorgaben gefertigt werden und garantierte 3.600 Touren wären mir zu wenig. Slot width - der Abstand zwischen den "Zähnen" ergibt sich dann aus den übrigen Parametern. Da der Sensor mit einem modifizierten IC arbeitet, kommt er dem Prinzip der induktiven Näherungsschalter nahe, die im Industrieeinsatz allerdings mit einer wesentlich aufwendigeren Schaltungstechnik arbeiten, um Störungen auszublenden - und da geht es nicht, wie im KFZ um "schmutzige" Netze...

Nächster Sensor .... ?

win
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Re: Programmierbare Zündung

#25

Beitrag von yxc » 18.07.2016, 08:57

Hallo win,
Du haettest jetzt nicht von irgendwo irgendein datenblatt nochmal abschreiben muessen. Schau mal bei Honeywell nach,da wird eine betriebsfrequenz von 2Hz -25kHz feilgeboten (ergibt sich aus rise+fall time).
5000u/min>83,33u/sec...ergibt 3kHz. Die betriebsspannung von 4,5-24vdc. Das teil ist speziell für automotive Anwendungen ausgelegt,desweiteren bevorzugt der kenner abgeschirmte signalleitungen,puffer+filterkondensatoren kurz vorm Sensor.
Habe das Ding im übrigen schon verbaut,es funktioniert zuverlässig, es gibt aber auch neuere ausführungen. Ich wollte nur mal aufzeigen,dass der Sensor auch bei 36 Zähnen nicht das bottleneck ist. Ist im übrigen auch bei wirklich hochdrehenden Motoren nicht das Problem

Vg Juergen

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Re: Programmierbare Zündung

#26

Beitrag von AndreasP » 18.07.2016, 09:44

Hallo,
wer sich für eine programmierbare Zündung entscheiden möchte, sollte die Auswirkung des Zündzeitpunktes auf die Leistung prüfen.
Solange die Zündung nicht zu früh feuert, läuft der Motor gut!
Bei einigen Motorrädern habe ich die Ignitech.cz verbaut und etliche Läufe auf meinem Prüfstand unterommen. Der Vorteil des richtigen Zündzeitpunktes war enttäuschend.
Daher ist ein Leistungsgewinn mit einer elektronisch gesteuerten oder programmierbaren Zündung nicht zu erwarten.

Andreas

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Re: Programmierbare Zündung

#27

Beitrag von gelpont19 » 18.07.2016, 11:36

yxc hat geschrieben:Das teil ist speziell für automotive Anwendungen ausgelegt,desweiteren bevorzugt der kenner abgeschirmte signalleitungen,puffer+filterkondensatoren kurz vorm Sensor.
Vg Juergen
KSM an : Abgeschirmte Leitungen nützen nur bei Störungen von aussen, beim Bordnetz geht es aber um die Beaufschlagung von Störungen in der Versorgung !! / vor dem Sensor is nix - ausser dem Sensor. Puffer + Filter sind i. d. R. Eingangsbeschaltungen in der Steuerung. Ist dies notwendig wird der Eingang langsam....KSM aus.
Speziell für mobile Anwendungen verwendet man magnetoresistive Sensoren (keine Hallsensoren, da die bei höheren Temp. "kleben") Google mal AMR effect.

Aber ich will euch eueren Pioniergeist nicht vermiesen.... ;D

wie schreibt Ralf immer :

Munter

win
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Re: Programmierbare Zündung

#28

Beitrag von yxc » 18.07.2016, 11:51

Hallo win ,
nochmal: Der von mir beschriebene Sensor (veteran...) wird es im tr bei allen drehzahlen und 36 zaehnen tun...(habe selbst eine hestec efi damit aufgebaut)...
..die von mir erwähnten Filter dienen ausschließlich der Entfernung irgendwelcher spikes in der dc versorgung des sensors...

Vg Juergen

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Re: Programmierbare Zündung

#29

Beitrag von darock » 18.07.2016, 12:46

Hallsensoren sind völlig normal in moderneren Fahrzeugen. Das 36-1 Rad funktioniert damit auch völlig problemlos.

Die VR Sensoren ohne Versorgungsspannung haben den Nachteil, dass die Signalaufbereitung danach aufwendiger ist als bei einem normalen Hallgeber.

Sonst sehe ich das wie Andreas. Nach einwenig Testen mit den TRs am Prüfstand war der Effekt der veränderten Zündung auch eher marginal.

Ich hatte auch schon eine Megasquirt zur Zündungssteuerung eingebaut. Lief weniger gut als mit dem Originalverteiler. Hätte noch Wochen Arbeit gekostet das 100% zum Laufen zu bekommen. Das Einzige, das man als Vorteil sehen könnte sind die Zusatzfunktionen. Mit der ZZP Anhebung beim Fallen unter 800 umin kann man den Leerlauf traumhaft stabilisieren. Oder der Begrenzer. Das Launchcontroll. Die Stichflammen aus dem Auspuff :D ... ja lustig ist es schon ...

Bernhard

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Re: Programmierbare Zündung

#30

Beitrag von Fuzzy » 10.01.2017, 19:30

Hallo,

ein Freund von mir wird jetzt die Aldon Amethist an verschiedenen Motoren testen.

Wie schon geschrieben.
Triggern kann man im originalen Verteiler, theoretisch sogar mit dem U-Kontakt, wahrscheinlich sinnfrei, aber möglich :-D
Oder auch über die Kurbelwelle.
Zusätzlich kann dann je nach Ausführung ein Signal von den Drosselklappen, Unterdruck oder Überdruck verarbeitet werden.
Da beim CP-PI keine Unterdruckdose verbaut ist, könnte evtl. die Variante mit dem Drokla-Signal sinnvoll sein. Mehr Frühzündung im Teillastbereich ist bestimmt für das Ansprechverhalten und nebenbei für einen niedrigeren Spritverbrauch nicht verkehrt.

Werde dann berichten was dabei raus kommt.
Sollte jemand schon Erfahrungenen damit gemacht haben, dann raus damit :wave:


Gruß,
Jörg

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