Die allgemeine Schadstoff Hysterie und Verunsicherung

Hier gehören übergreifende Themen wie z. B. der Wartungsplan vor dem Winterschlaf hinein.
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Re: Die allgemeine Schadstoff Hysterie und Verunsicherung

#46

Beitrag von POW40 » 02.08.2017, 18:29

gelpont19 hat geschrieben:
01.08.2017, 19:01

..da nimmst du dich ja nicht aus - oder soll jemand deine Fragen beantworten ??

Nehm ich nur eine raus - Gewicht Tesla - Gewicht von Peters SUV - kannste selber rational eruieren - sprich : Dir selber beantworten

win

...quod erat demonstrandum :-D

Die Fragen sind ernst gemeint und sachlich, werden aber gern ignoriert :genau:

Und auch Deine Gewichtsaussage ist nicht "rhetorisch sauber", da Du "Äpfel mit Birnen" vergleichst.
Bei gleichem Fahrzeugkonzept ist das E-oder Hybrid Fahrzeug IMMER schwerer....sonst sollten wir alle Smart fahren, weil leichter geht nicht 8-O

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Re: Die allgemeine Schadstoff Hysterie und Verunsicherung

#47

Beitrag von pi_power » 02.08.2017, 18:30

@Peter, vielleicht wirst Du in naher Zukunft in einer Art überdimensionaler Rohrpost mit Alcantarra-Interioer und Minibar mit sauberer Druckluft nach Berlin gepfumpt, um im Ferkehrsausschuss für unsere Oldtimer zu kämpfen ;-)

Wir sind uns einig, dass Emissionen stark reduziert werden müssen?!

Marc
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Re: Die allgemeine Schadstoff Hysterie und Verunsicherung

#48

Beitrag von sixforsix » 02.08.2017, 19:44

Garfield hat geschrieben:
02.08.2017, 18:06
sixforsix hat geschrieben:
02.08.2017, 16:09
@Garfield: " ...wenn wir alle elektrisch fahren würden". Wenn wir alle elektrisch mit Brennstoffzelle fahren würden, wären Deine Argumente aber obsolet, oder?
Gruß
Stefan
Natürlich, aber nur teilweise. Woher soll der Strom für die Elektrolyse zur Gewinnung des Wasserstoffs herkommen? Alternativ müssen wir uns um Gewinnung von Lebensraum im Osten unterhalten, damit wir die Anbauflächen bekommen um Bioalkohol dafür zu gewinnen.... aber will ja niemand wirklich, hoffe ich.

Es bleibt schwierig.

Gruß, Peter
Allein in NRW fallen ca. p. Monat 1000t. Wasserstoff in der Industrie als Abfall an. Bei dem Verbrauch von 1kg Wasserstoff p.100km sind da doch schon reichlich Kilometer abgedeckt :-) Wie Marc schon richtig bemerkt hat, ein Umdenken ist dringend notwendig. Die Automobilindustrie hat diesen Prozess in Deutschland nachweislich verschlafen....siehe auch das Bsp. mit den Elektrolieferwagen der Post.
Gruß
Stefan

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Re: Die allgemeine Schadstoff Hysterie und Verunsicherung

#49

Beitrag von POW40 » 02.08.2017, 20:13

Es ist immer einfach die "Anderen" als die Schuldigen zu bezeichnen :genau:

Jeder einzelne von uns beeinflusst durch sein Nachfrage- und Nutzungsverhalten die "Lösung".
Warum ist der Diesel so erfolgreich? Weil der Literpreis im Vgl. zum Beziner "subventioniert" ist und viele von uns gerne Geld sparen......
Warum gibt es so viele SUVs? Weil "wir" Kunden gerne "Präsenz" haben, hoch sitzen oder es prestigeseitig wünschen.....
Warum ist der Anteil an grossvolumigen Motoren bei SUVs hoch? Weil es die Vielzahl von uns will und es sich leisten kann.....

Die Automobilindustrie ist keine NGO oder NPO....
Sie optimiert - wie jedes andere Unternehmen - die Gleichung aus Nachfrage/Wünschen des Kunden (also uns) und Gewinnmöglichkeit.....
(und dies klammert bewusst Betrugsverhalten von Seiten des VW Konzerns aus, denn dies ist zu sanktionieren)

Jeder von Euch kann heute bereits ein Elektroauto kaufen und nutzen.
Wer macht das von uns bislang? (und jetzt bitte nicht sagen, es ist zu teuer.....)

Jeder von Euch kann heute bereits mit dem ÖNV fahren.
Wieviele machen es von uns bereits und nehmen bewusst auch Nachteile in Kauf?

Wir reden über Reduktion von Emissionen.
Wer hat von uns schon Geld in eine moderne Heizung gesteckt mit Filter (in Stuttgart das grössere Problem als die Kfz)?
Wer nutzt noch aus Kostengründen Holzpellet-Heizungen?
Wer fliegt noch immer gern per Flieger in den Urlaub?

usw usw usw.....


Es ist wie gesagt leicht auf die Anderen zu schimpfen & zu sagen, ich würde ja, wenn.......denn das ist bequem.
Mich wurmt, dass bei dem Thema generell eine "irrationale" Diskussion geführt wird, die nicht versucht, verursachungsgerechte Lösungen zu finden, sondern die "bequeme" poltische Lösung gewählt wird und mit der Automobilindustrie der vermeintliche Schuldige gefunden ist. (Hätten die Heizungshersteller und Kraftwerkebetreiber ähnliche Lernkurven bei der Emissionsreinigung gehabt wie die Automobilindustrie, hätte Stuttgart heute kein Problem.......

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Re: Die allgemeine Schadstoff Hysterie und Verunsicherung

#50

Beitrag von Garfield » 02.08.2017, 21:19

pi_power hat geschrieben:
02.08.2017, 18:30
@Peter, vielleicht wirst Du in naher Zukunft in einer Art überdimensionaler Rohrpost mit Alcantarra-Interioer und Minibar mit sauberer Druckluft nach Berlin gepfumpt, um im Ferkehrsausschuss für unsere Oldtimer zu kämpfen ;-)

Wir sind uns einig, dass Emissionen stark reduziert werden müssen?!

Marc
Nur dann, wenn es weltweit passiert und es keinen Zertifikathandel gibt. Sonst ist es sinnbefreit. Global: ja.
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Re: Die allgemeine Schadstoff Hysterie und Verunsicherung

#51

Beitrag von Garfield » 03.08.2017, 09:31

IMG_6744.JPG
310 Gramm. Da darf sich mein SQ7 wirklich hinten anstellen.

Übrigens: Nach 6000 km dürfte ich bereits meinen AdBlue Tank nachfüllen, ich hätte noch max. 1500 km fahren können. Serviceinterwall ist 30.000 km.

Gruß, Peter
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Re: Die allgemeine Schadstoff Hysterie und Verunsicherung

#52

Beitrag von darock » 03.08.2017, 09:35

Lächerliche Meldung aus dem "Dieselgipfel"

Es sollen wohl über 5 Millionen Autos eine neue Software bekommen um 25% NOx einzusparen. Macht natürlich viel Sinn, wenn die Auto teilweise bis zu 1800% (Audi) mehr ausstoßen als sie dürfen.

Und ja, das gilt wohl nur für Deutschland. Die anderen Länder können ersticken ...

Die Politik wieder eingeknickt vor der Lobby.

Bernhard

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Re: Die allgemeine Schadstoff Hysterie und Verunsicherung

#53

Beitrag von Garfield » 03.08.2017, 09:43

IMG_6745.JPG
IMG_6745.JPG (44.5 KiB) 88 mal betrachtet
Wie haben die Menschen das im Ruhrgebiet nur damals überleben können ohne zu ersticken...?

Zugegeben: Das war schon krass. Aber das bisschen Stickoxyd, was da noch rauskommt, ist eher Kindergeburtstag gegen das , was damals hier war.
Der Westfale versteht nichts, guckt aber interessiert.

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Re: Die allgemeine Schadstoff Hysterie und Verunsicherung

#54

Beitrag von Schnippel » 03.08.2017, 10:10

Lieber Peter

du solltest dir mal intensiv vor Augen führen lassen was Stickoxide sind.
Und deren verheerende Wirkung........ auf Dauer !
Aber vorher unbedingt die Neutrale Meinungs Brille aufsetzen !

Bis denn
Ralf
Freundlichkeit ist wie ein Bumerang,sie kommt zurück.

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Re: Die allgemeine Schadstoff Hysterie und Verunsicherung

#55

Beitrag von Schnippel » 03.08.2017, 10:36

Hallo Bernhard,

der Diesel Gipfel war aus meiner Sicht eine Kasper Theater Veranstaltung,mehr nicht.
Die Großen Auto-Verantwortlichen haben schön mit Polit-Marionetten gespielt,
mit eigens geschriebenen Drehbuch. So jetzt schön lachen, alle zufrieden.
In Deutschland hört das erst auf,wenn der erste Auto-Manager in den Bau geht.
Voran der Winterkorn,und Piech.

Bis denn
Ralf
Freundlichkeit ist wie ein Bumerang,sie kommt zurück.

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Re: Die allgemeine Schadstoff Hysterie und Verunsicherung

#56

Beitrag von darock » 03.08.2017, 10:40

Mir ist auch unklar wieso aus anderen Ländern kein Wind weht.

Österreich "ermittelt" ... konkrete Aussagen gibt es wie immer keine. Da ist wohl die Zulieferindustrie zu stark verwurzelt.
Die Franzosen sind still weil PSA und vor allem Renault ganz sicher genauso tief drin stecken wie alle anderen. Also lieber nicht zu laut schreien.
Die Italiener wie die Franzosen aber die haben zusätzlich noch andere Probleme.

Aber da sind noch einige andere Länder ... ist denen das alles wurscht?

Die nordischen Länder und vor allem Norwegen sind doch bekannt für das harte Eingreifen in solchen Fällen.

Genau genommen ist die Betriebserlaubnis für alle betroffenen Fahrzeuge erloschen.

Baut man als Privater bei einem Auto den Kat aus und wird damit erwischt steht das Auto still und man bekommt heftige Strafen. Selbst für Austauschluftfilter werden teilweise Abgasgutachten verlangt. Mir sind Fälle bekannt wo Fahrzeuge mit Eintragungen auf Basis von sehr "dehnbar" ausgelegten Regularien vom Magistrat stillgelegt wurden bis sie eine Nachüberprüfung bestanden hatten. Die Halter hatten jeweils 2 Wochen Zeit der Anordnung folgezuleisten. So wird mit Privaten in solchen Fällen umgegangen!

Bernhard

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Re: Die allgemeine Schadstoff Hysterie und Verunsicherung

#57

Beitrag von sixforsix » 03.08.2017, 11:58

Fazit der bisherigen Diskussion: Die Automobilhersteller stehen vor einer Zäsur. Ein "weiter so" kann es nicht geben. Wie schon Marc und auch andere sagen, die Emissionen durch den Verkehr gefährden unser Aller Gesundheit, also müssen wir über alternative und Umweltfreundlichere Konzepte nachdenken. Diese sind auch jetzt schon teilweise verfügbar. Wie die Zukunft des Individualverkehrs aussehen wird, da gibt es hier sicherlich unterschiedliche Meinungen. Was mir sonst noch positiv aufgefallen ist: Hier im Forum wird auch bei einem solchen emotionalen Thema sachlich und respektvoll diskutiert. Das ist nicht immer selbstverständlich. Danke allen dafür :-)
Gruß
Stefan

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Re: Die allgemeine Schadstoff Hysterie und Verunsicherung

#58

Beitrag von darock » 03.08.2017, 12:16



Ist schon etwas älter aber sehr informativ um das ganze noch etwas besser zu verstehen. Außerdem wird von Herrn Domke auch der Fall beschrieben in dem Opel mit einer Softwareanpassung ein Fahrzeug so umrüstet, dass es die Grenzwerte einhält.

Bernhard

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Re: Die allgemeine Schadstoff Hysterie und Verunsicherung

#59

Beitrag von Garfield » 03.08.2017, 12:20

Schnippel hat geschrieben:
03.08.2017, 10:10
Lieber Peter

du solltest dir mal intensiv vor Augen führen lassen was Stickoxide sind.
Und deren verheerende Wirkung........ auf Dauer !
Aber vorher unbedingt die Neutrale Meinungs Brille aufsetzen !

Bis denn
Ralf
Diese bewirken eine Verlangsamung des Selbstreinigungssystems der Bronchien, was dazu führt, dass sich bei regelmäßiger Teer- und Kondensatzufuhr eine chronische Bronchitis („Raucherhusten“) entwickelt, der auch nach sofortigem völligen Beenden des Rauchens u. U. noch monate- bis jahrelang anhalten kann. Zu reizenden Substanzen gehören z. B. die sich bei der Tabakverbrennung aus stickstoffhaltigen Verbindungen in Spuren entwickelnden Gase Ammoniak (chemische Formel: NH3) und die Stickstoffoxide (NO und NO2 bzw. N2O4). Die Stickoxide stehen zudem unter dem Verdacht, zusätzlich krebserregend zu sein.

(Quelle: http://www.chemie.de/lexikon/Tabakrauch.html)

Also alle Raucher erst einmal zurückhalten.... denn diese nehmen Stickoxide sogar vorsätzlich auf.
Ich bezweifle, dass in normaler Stadtluft eine Konzentration von NOx vorherrscht wie im Rauch einer Zigarette.

Aber gut, verbieten wir gerne auch das Rauchen, das habe ich wirklich nichts gegen.

Gruß, Peter
Der Westfale versteht nichts, guckt aber interessiert.

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Re: Die allgemeine Schadstoff Hysterie und Verunsicherung

#60

Beitrag von Garfield » 03.08.2017, 12:28

sixforsix hat geschrieben:
03.08.2017, 11:58
Fazit der bisherigen Diskussion: Die Automobilhersteller stehen vor einer Zäsur. Ein "weiter so" kann es nicht geben. Wie schon Marc und auch andere sagen, die Emissionen durch den Verkehr gefährden unser Aller Gesundheit, also müssen wir über alternative und Umweltfreundlichere Konzepte nachdenken. Diese sind auch jetzt schon teilweise verfügbar. Wie die Zukunft des Individualverkehrs aussehen wird, da gibt es hier sicherlich unterschiedliche Meinungen. Was mir sonst noch positiv aufgefallen ist: Hier im Forum wird auch bei einem solchen emotionalen Thema sachlich und respektvoll diskutiert. Das ist nicht immer selbstverständlich. Danke allen dafür :-)
Gruß
Stefan

Umweltfreundlichere Konzepte sind eben NICHT verfügbar. Es sind Konzepte verfügbar, die eine räumliche Verlagerung vornehmen. E-Mobilität gehört nicht dazu, da hier hochgiftige und problematisch zu entsorgende Stoffe verwendet werden (z.B. Lithium). Für Wasserstoff aus Industrieabgasen bestehen derzeit keine technischen Lösungen, dieses für Mobilität nutzbar zu machen, und auch Bio-Alkohol ist in der Erzeugung problematisch, da ein hoher Flächenverbrauch dafür ansteht.

Ob diese Fahrzeuge unsere Gesundheit tatsächlich mehr gefährden als beispielsweise in den 70er oder 80er Jahren bezweifle ich stark. Es ist schon sehr viel erreicht worden. In den meisten Ländern der Erde werden weit weniger saubere Fahrzeuge betrieben, die zudem auch noch andere Schadstoffe produzieren als NOx.

So, und nun setze ich mich in mein Diesel-SUV und hoffe, dass ich keinen KAT-losen alten Stinker vor mir habe...

Gruß, Peter
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