Pi-Bezinversorgung, Probleme, Lösungen

Einspritzventile, Einspritzpumpe, mechanisch, elektronisch...
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Re: Pi-Bezinversorgung, Probleme, Lösungen

#76

Beitrag von TRdry » 02.05.2017, 13:55

So ist es. Die Wärmezufuhr durch die Pumpe ist systembedingt. Hochleistungspumpen werden durch den Kraftstoff gekühlt und heizen auf Dauer den Tankinhalt auf. Je weniger Tankinhalt desto eher. Das Thema ist jedoch komplex. Ich hatte vor einigen Tagen in einem anderen Thema schon einmal auf die erhöhte Flüchtigkeit moderner Kraftstoffe hingewiesen. Es gehört eigentlich hier hin deshalb hier noch einmal der Artikel aus der MGCC 3/2017. Ich empfehle nach "Modern Petrol - Volatility" zu googeln.
Hier der Link: http://www.mgccyregister.co.uk/wp-conte ... erties.pdf
Wenn dann noch andere ungünstige Bedingungen wie z.B. hohe Aussentemperatur, niedriger Luftdruck, lange Fahrstrecke mit vollem Kofferraum, zu kleiner Tankabgang, sonstige Hindernisse wie falsche Filter im Zulauf der Pumpe (der Feinfilter gehört zwischen Pumpe und PRV) und falscher Kraftstoff zusammen kommen dann gibt es eben schon eher Kavitation. Ich kann mich erinnern, dass wir schon Benzinpumpen bei langen Touren an heissen Sommertagen mit Tiefkühlerbsen gekühlt haben. Ich bin letztes Jahr auf einer Passfahrt kurz liegen geblieben. Es reichte da schon das Nachtanken des warmen 5 l Reservekanisters und 15 Min Pause und der Wagen lief wieder einwandfrei.

Thomas

Kavitation gibt es spätestens wenn der Tank leer ist. ;-)
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Re: Pi-Bezinversorgung, Probleme, Lösungen

#77

Beitrag von yxc » 02.05.2017, 18:54

...wie schon vormals geschrieben:

"...- die dampfblasenbildung ist abhängig vom siedepunkt der Flüssigkeit. Der Siedepunkt ist wiederum druckabhaengig!
- auch wenn heute Alkohol im Benzin ist, tut das mit 78gradC siedepunkt nix zur Sache, das pentan im Sprit siedet schon bei 36gradC, jeweils bei 1013mbar normal
- ist 8bar Überdruck nach der pumpe zugegen,steigt der Pentan Siedepunkt auf ca 100gradC!!! Auf der Strecke zum DV ist eine Blasenbildung unwahrscheinlich!!!
- sie tritt wohl eher im druckregelventilruecklauf,im tank und im pumpenzulauf auf!"

Vg Juergen

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Re: Pi-Bezinversorgung, Probleme, Lösungen

#78

Beitrag von TRdry » 04.05.2017, 18:30

Zwischenbericht
Da es nicht sinnvoll ist den Tank beim PI leer zu fahren habe ich mir jetzt als erste Maßnahme aufgrund meines innen korrodierten Original-Stahltankes mit 42 L Inhalt einen größeren Tank mit 55 L Kapazität eingebaut. So habe ich einen größeren Aktionsradius ohne Nachzutanken.
Den Tankumbau habe ich genutzt um zwei Durchführungen für den Vor- und Rücklauf zum Kraftstoffkühler vorzubereiten. (s. Foto). Als nächste Maßnahme werde ich jetzt in die Rücklaufleitung vom PRV zum Tank den Kraftstoffkühler zwischenschalten. Ich baue diesen Kühler in den hinteren Radkasten. (s. Foto) Das Foto ist von oben aufgenommen. Der Kühler sitzt dann unter dem Blech im Radkasten.
Ob das was bringt wird sich zeigen. Ich habe auch nicht vor jetzt unbedingt den Tank immer komplett leerfahren zu wollen. Das funktioniert meiner Ansicht nach sowieso nicht und schadet letztendlich der Pumpe und meinen Nerven.
Der Wärmetauscher stammt vom VW-Diesel.
Thomas
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IMG_2950.JPG
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Re: Pi-Bezinversorgung, Probleme, Lösungen

#79

Beitrag von hneuland » 05.05.2017, 10:18

moijn,

ist ja ein wenig Land zu sehen für die Lösung des Problems, danke für die Beiträge vor allem an Juergen und Thomas. Danach geht die Ursache recht eindeutig in Richtung "warmer" Sprit aus dem Rücklauf - steht ja so ähnlich auch schon im TRIKI...
Auch ich will mich vor meiner geplanten Alpentour des Themas nochmal annehmen und, wie von Thomas beschrieben, auch eine Kühlvorrichtung für den Rücklauf vorsehen. Wenn ich schonmal dabei bin, wird auch das PRV gegen eine verbesserte Ausführung gewechselt (Foto von Thomas, gibt's bei Revington und Rimmer). Den Leitungsquerschnitt möchte ich derzeit wegen des hohen Aufwandes nicht vergrößern, vielleicht später. Scheint zwar sinnvoll aber nicht entscheidend für Funktion.
Wechseln möchte ich dabei auch die zwar erst drei Jahre alte, aber hin und wieder sich mit Gejaule meldende aktuelle Bosch-Pumpe. Im Netz sind ja doch einige brauchbare Alternativen zu finden, etwa bei dem Anbieter "arlows shop" (bietet auch bei ebay an). Der hat die ganze Palette von Bosch über Pierburg und noch Andere im Programm.
Hat schon jemand Erfahrungen mit diesem Anbieter gemacht?

Liebe Grüße
Horst

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Re: Pi-Bezinversorgung, Probleme, Lösungen

#80

Beitrag von Kamphausen » 05.05.2017, 11:23

Weiter Info´s:

http://www.lucasinjection.com/bosch_and ... _pumps.htm

Hoffe, der Link wurde hier nicht schon mal gepostet ?!?

Peter
Weiß jemand wann aus "Sex, Drugs and Rock 'n' Roll" eigentlich "Veganismus, Laktoseintoleranz und Helene Fischer" wurde?

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Re: Pi-Bezinversorgung, Probleme, Lösungen

#81

Beitrag von fritzz » 05.05.2017, 13:53

wenn, dann hatte ich's noch nicht gesehen. Hilfreich, thanks!

Gr fritzz

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Re: Pi-Bezinversorgung, Probleme, Lösungen

#82

Beitrag von yxc » 06.05.2017, 08:31

..habe mal von bosch und pierburg alle theoretisch möglichen Pumpen zusammengestellt, die anno 2017 zu kaufen sind und die vom Leistungsprofil (>75l/h bei7,5bar) in Frage kämen .


VG Jürgen
Dateianhänge
fp_01[10693].pdf
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Re: Pi-Bezinversorgung, Probleme, Lösungen

#83

Beitrag von hneuland » 06.05.2017, 08:49

vielen Dank Jürgen!
....weshalb bietet Bosch bloß soviel unterschiedliche Typen mit praktisch gleichen Daten :boese:
Wenn ich das mal mit meinem Laienverstand auswerte, wäre die B261 205 413-01 optimal für unsere Zwecke, wäre da nicht der hohe Arbeitsstrom von 14 A. Der bringt ja wohl unnötig Wärme ins System?
Noch 'ne Frage - hab' mal versucht, mich im Internet etwas sachkundiger zu machen. Dabei stieß ich auf diverse Leistungskurven auch anderer Fabrikate, etwa EMS oder diese hier: http://www.ebay.de/itm/251040238973?_tr ... EBIDX%3AIT.
Danach geht mit höherem Druck nicht nur die Förderleistung zurück, sondern auch der Arbeitsstrom. Oder interpretiere ich da was falsch?

Gruß
Horst

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Re: Pi-Bezinversorgung, Probleme, Lösungen

#84

Beitrag von yxc » 06.05.2017, 10:00

Hallo Horst,
Elektrische Leistung,die in die pumpe gestopft wird, ist relativ proportional zum Produkt aus Fördermenge und druck.
Bald mehr zur Auswahl....

Vg Juergen

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Re: Pi-Bezinversorgung, Probleme, Lösungen

#85

Beitrag von hneuland » 18.05.2017, 17:21

tach Jungs,
obwohl die Auswertung dieser Befragung für Herbst geplant ist (bleibt auch dabei), will ich bei meinem Auto vor der Dolomitenfahrt im Juli noch "Nägel mit Köppen" machen. Hab' aus den Beiträgen und Zwischenbewertungen für mich jetzt folgende Konsequenzen gezogen (bin also gar nicht so beratungsresistent, wie manchmal scheint....):
Alutank ausgebaut, bekommt beim Kühlerbauer 12mm Abgang,
Neue Benzinpumpe bestellt (Pierburg 7.21659.70.0)
Kraftstofffilter ebenfalls neu (hinter Pumpe) Bosch 0 450 905 906
PRV neu (Revington-Version)
Kraftstoffkühler (vom Passat) für Rücklauf PRV-Tank
Leitungen komplett neu
Bin im Moment noch nicht ganz schlüssig, wo ich alles montiere.
Werde weiter berichten und auch Fotos einstellen.

Liebe Grüße
Horst

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Re: Pi-Bezinversorgung, Probleme, Lösungen

#86

Beitrag von TRdry » 18.05.2017, 17:53

Tach,
schön das Thema wieder in den Fokus zu bringen :-)
Ich habe bisher den Wärmetauscher noch nicht eingebaut weil ich erst einmal ein paar Messungen durchführen will. Ein Fernthermometer am Feinfilter soll erst einmal überhaupt anzeigen unter welchen Bedingungen insbesondere bei welcher Temperatur die Sache kritisch wird. Das ist nach meinen Beobachtungen nur eine sehr geringe Temperaturdifferenz zwischen einwandfreier Funktion und Nichts geht mehr. Ich bin letztes Jahr aufgrund von Dampfblasen (der Tank war schon richtig heiß) in den Alpen kurz liegengeblieben. Um weiter zu fahren reichte schon das Einfüllen von 5 L des warmen Reservekraftstoffes und außerdem ein paar Minuten Warten. Dann ging der Trip weiter über den Pass ohne Probleme.
Thomas
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Re: Pi-Bezinversorgung, Probleme, Lösungen

#87

Beitrag von hneuland » 18.05.2017, 18:42

TRdry hat geschrieben:
18.05.2017, 17:53
Tach,
schön das Thema wieder in den Fokus zu bringen :-)
Ich habe bisher den Wärmetauscher noch nicht eingebaut weil ich erst einmal ein paar Messungen durchführen will. Ein Fernthermometer am Feinfilter soll erst einmal überhaupt anzeigen unter welchen Bedingungen insbesondere bei welcher Temperatur die Sache kritisch wird. Das ist nach meinen Beobachtungen nur eine sehr geringe Temperaturdifferenz zwischen einwandfreier Funktion und Nichts geht mehr.
Thomas
Die Idee mit dem Fernthermometer ist es vielleicht wert, darüber nochmal vertieft nachzudenken. Ich hatte schon bei meiner jetzigen Konstruktion provisorisch einen PC-Lüfter neben die Benzinpumpe gesetzt, der ständig Luft darauf pustet. Der lief aber immer mit, auch wenn der Tank voll und der Sprit kalt ist.
Das ließe sich ja auch über ein von einem Anlegefühler (am Tank) gesteuertes Relais regeln. In diesem Kreis könnte man evtl. noch ein paar Peltier-Elemente einschleifen und auf den Kraftstoffkühler montieren.:idea:
Bei welcher Temperatur wird es denn kritisch? Die Fühler gibt es im Eletronikhandel in Stufen schon ab 20° für kleines Geld, damit ließe sich eine solche Regelung mit geringem Aufwand einrichten. Ob's aber wirklich Sinn macht, bin ich mir nicht sicher....

Horst

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Re: Pi-Bezinversorgung, Probleme, Lösungen

#88

Beitrag von altana » 20.05.2017, 11:35

Heute morgen beim Frühstück in der Tageszeitung gelesen:

Viel Ärger mit den Pumpen; Die Kraftstoffanlage macht bei modernen Autos den meisten Ärger! Bei Neuwagen waren Pumpen, Einspritzung, Turbolader und Co. im vergangenen Jahr für 21,6 Prozent aller Garantiefälle verantwortlich. Das geht aus einer Statistik eines Garantie-Versicherers hervor.
Da sind doch unsere paar Dampfblasen unbedeutend, zumal wir solche Probleme mit gemeinsamer Unterstützung meistens selbst in den Griff bekommen: wir halten den Sprit kühl! Rainer

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Re: Pi-Bezinversorgung, Probleme, Lösungen

#89

Beitrag von TRdry » 07.06.2017, 08:56

Moin.
Ich hatte letztes Wochende nach mehrstündlicher Fahrt zum TR-Registertreffen in Braunlage die Gelegenheit die Grenztemperatur zu messen.
Der Ausfall des Systems durch Kavitation im Ansaugbereich der Pumpe erfolgte bei exakt 47 °C Kraftstofftemperatur bei ca. 600 m ü. NN.
Die Messung erfolgte durch Fernfühler direkt am Feinfiltergehäuse.
VG
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Re: Pi-Bezinversorgung, Probleme, Lösungen

#90

Beitrag von hneuland » 09.06.2017, 11:58

tach Jungs,

im Beitrag #85 hatte ich den Neuaufbau meiner Spritfabrik bereits beschrieben. Mittlerweile ist sie eingebaut und hat erste Proberunden und TÜV-Abnahme überstanden. Deshalb ein paar Details dazu mit Fotos. Folgendes wurde verändert:

1. Alutank erhielt einen 12mm Abgang vom Kühlerbauer (ägerlich - der hatte die Aluspäne im Tank gelassen, musste einen halben Tag nachspülen und habe noch provisorisch einen Vorfilter montiert),

2. Benzinpumpe Pierburg 7.21659.70.0 und Kraftstofffilter Bosch 0 450 905 906 zusammen auf ein 3mm Alublech montiert. Oben eine Lasche zum Festschrauben an der Originalbefestigung des Standardfilters gelassen. Die Platte liegt auf den beiden Ausprägungen der Reserveradmulde auf - sorgt damit zusätzlich für Wärmeabfuhr.

3. Neues "Uprate"-PRV von Rimmer (Revington-Version von Malpassi), Benzindruck lässt sich eingebaut von außen im Betrieb einstellen - habe 106 PSI gewählt, der Druck verändert sich ohne und mit laufendem Motor so gut wie nicht,

4. Stromversorgung mit neuem Kraftstoffpumpenrelais (mit Widerstand zwischen den Spulen); für zusätzliche Kühlung durch Lüfter (s.3. Foto) ein weiteres abgesichertes Relais montiert - kann deshalb ggf. mit Peltier-Elementen und/oder Thermostatschalter an der Pumpe noch ergänzt werden,

5. Kraftstoffkühler im Radkasten montiert - erster Versuch mit einem Flachkühler (Passat-Version ca. 46x11 cm) scheiterte, weil ich keine passende Montagestelle dafür fand. Ein Flachkühler wäre die bestgeeignete Lösung, weil nicht steinschlaggefährdet. Montiert habe ich dann aber einen Durchluftkühler vom BMW (E39 M57 525d 530d) im linken Radkasten. Im Störungsfall können die beiden 8mm-Gummischläuche mit einem Rohrstück verbunden werden (Tip von Peter/Kamphausen).

6. Zusatzlüfter zur Kühlung von Pumpe + Filter in Reserveradmulde,

7. Tankentlüftung an der bei meinem Alu-Tank oben rechts vorhandenen Einlauföffnung angeschlossen (letztes Foto) und per Schlauch in den rechten Radkasten geführt -mein Tankdeckdel hat keine Entlüftung.

8. Alle Gummileitungen (8mm / 10 mm / 12 mm) von Gates (Empfehlung Charly/Kawedo) neu verlegt, neuer Gummitankstutzen (50mm Tankwagenschlauch mit Gewebe). Stahlflex-Leitungen zwischen Pumpenausgang und Nachfilter sowie vom Filter zum PRV vom Hydraulikbetrieb anfertigen lassen (benzinfeste Schläuche).

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Eine erste Proberunde habe ich mit ziemlich leerem Tank gemacht (5 l Inhalt), die Pumpe wurde noch nicht einmal handwarm, ist aber - im Vergleich zur bisherigen Bosch-Pumpe - recht laut. Nach dem ersten Volltanken läuft der Motor gleichmäßiger als zuvor; beim TÜV wurde die Gemischschraube am DV bis auf 2% CO runtergedreht ohne dass der Motor ausging. Bei der bisherigen Anlage blieb er schon bei 3,5% stehen... Habe jetzt ca. 3,8 % eingestellt, läuft gut (alter Wert war fast 5 %). Bin gespannt, wie sich die neue Spritfabrik bewährt, wenn es richtig warm wird. Werde weiter berichten.
Das Vorfilter (im 1. Foto zu sehen) ist z.Zt. noch provisorisch eingebaut um die letzten Aluspäne aus dem Tank herauszufiltern. Es wird noch durch eine Sytec-Version mit passenden 12mm-Anschlüssen ersetzt.

Liebe Grüße
Horst

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