Düsentester

Einspritzventile, Einspritzpumpe, mechanisch, elektronisch...
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seidelswalter
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Re: Düsentester

#16

Beitrag von seidelswalter » 13.03.2017, 18:52

ich mach das so: Reagensglasständer mit 6 Gläsern, Maschine 2 Minuten ohne Kerzen laufen lassen, Spritzbild kann man gut beobachten, eingespritzte Menge auch, steht im besten Fall auf einer Linie
IMG_0442.JPG
IMG_0442.JPG (44.26 KiB) 279 mal betrachtet
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Re: Düsentester

#17

Beitrag von TRdry » 13.03.2017, 19:23

Wie ohne Kerzen 2 Minuten laufen lassen ?!? Etwa mit dem Anlasser 2 Minuten orgeln ?
Wenn es wirklich mal nicht richtig läuft - und das kommt bei einem sauberen System sehr selten vor - ziehe ich einfach die Lucasdüse(n) einzeln bei laufendem Motor ab. Wenn dann irgendetwas mit dem Spitzbild nicht passt kann man das sofort sehen. Um Mengen der einzelnen Düsen zu messen kann man jeweils die Zeit stoppen. Ich halte das jedoch nicht für erforderlich.
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Re: Düsentester

#18

Beitrag von yxc » 13.03.2017, 20:11

...das ist im Prinzip die lucas testbank! Zur funktionskontrolle dv&duesen wunderbar,weil absolut verfaelschungsfrei...wenn man dann noch die anlasserdrehzahl kennt....andere systeme sind da schwieriger für solche experimente zu ueberlisten...
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Re: Düsentester

#19

Beitrag von hneuland » 13.03.2017, 20:13

seidelswalter hat geschrieben:ich mach das so: Reagensglasständer mit 6 Gläsern, Maschine 2 Minuten ohne Kerzen laufen lassen, Spritzbild kann man gut beobachten, eingespritzte Menge auch, steht im besten Fall auf einer Linie

IMG_0442.JPG
Walter,

das heißt, Du steckst alle 6 Düsen gleichzeitig in die Gläser und orgelst die Maschine 2 Minuten mit dem Anlasser?
Horst

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Re: Düsentester

#20

Beitrag von seidelswalter » 13.03.2017, 20:37

Horst, so isses, und von Orgeln kann überhaupt keine Rede sein, ohne Kerzen surrt der Anlasser wie eine Nähmascine, und länger wie bis zur halben Füllung braucht es auch nicht. Vorsichtig muss man aber mit den Gläsern sein, bei Druck zerspringen die gern, aber ich hab mir mal ein 100er-Paket besorgt, das hält mich aus. Das was Thomas macht kenn ich auch, is mir aber zu gefährlich, der Auspuff usw. - und es sagt ja nix über die Menge im Vergleich aus. Ich kann die Menge gut kontrollieren. Ich finde meine Lösung ist elegant, jeder solls machen wie er denkt. Nach der Überarbeitung bei Harm Klijn übrigens steht der Spiegel wie eine 1 auf gleicher Höhe... noch Fragen?
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Re: Düsentester

#21

Beitrag von hneuland » 13.03.2017, 20:42

danke Walter!

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Re: Düsentester

#22

Beitrag von TRdry » 13.03.2017, 21:03

Walter, wenn das so funktioniert dann ist es ok. Ich hätte Bedenken den Anlasser zu überlasten.
Ich finde den Test mit laufendem Motor nicht unbedingt gefährlicher als Deine Variante. Man sollte natürlich wissen was man tut und ein paar Dinge beachten.
Bei Bedenken wegen des Kraftstoffnebels, wäre eine Variante z.B. einen Glaskolben mit Deckel und Düsenanschluss in den das Isolierstück mit dem O-Ring hineinpasst herzustellen. Jetzt noch eine Stoppuhr und die Menge / Zeiteinheit messen ...
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Re: Düsentester

#23

Beitrag von Eckhard » 13.03.2017, 21:30

....und ich bin mit meinen Änderungen die vorgenommen wurden nicht zufrieden. Möchte nicht näher darauf eingehen. Die Düsen spritzen sauber ab, aber es ist zuviel Luft in der Flüssigkeit dabei und ich weiß auch warum und wie man es abstellt. Frust kommt nicht auf da ich fast mein ganzes Arbeitsleben im Versuch und Entwicklung verbracht habe. Da sind Rückschläge nicht auszuschließen

Wie heißt es in den Zeugnissen mancher Arbeitnehmer ? Er versuchte stets die ihm gestellten Aufgaben zu bewältigen :-D
Ich gehöre dazu :)

Eine andere Technik muss her und ist schon in Arbeit. Es wird eine Pumpe mit Stempel wie im Dosierverteiler, aber pneumatisch betrieben
Warum mach ich das alles obwohl keine Notwendigkeit besteht ?
Reine Neugier
Wenn es so funktioniert wie vorgesehen wird berichtet

Eckhard

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Re: Düsentester

#24

Beitrag von Eckhard » 15.03.2017, 15:36

Doch noch einen Versuch mit zwei Änderungen gestartet. Das Rückschlagventil am Eingang war kontraproduktiv. Im Nachhinein logisch :kopfklatsch
Der Vorratsbehälter fasst 45 ml bis zur Einfüllschraube. Der Luftstrahl dringt tief ein und mischt sich mit der Flüssigkeit. So kann man keine Messungen vornehmen Ein Diffusor und nur 20 ml bringen Abhilfe. Kann die Ergebnisse ungefähr reproduzieren
Die Pumptechnik ist in Arbeit. Dauert noch eine Weile da sehr kleine Teile angefertigt werden müssen. Meine kleine BOLEY hilft mir dabei
DSC_0070.JPG
BOLEY B2
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Re: Düsentester

#25

Beitrag von Eckhard » 19.03.2017, 11:40

Es geht weiter. Das Bessere ist der Feind des Guten (noch nicht bewiesen)
Micro-Pneumatik kommt zum Einsatz. Mit der Pumpe ist die Funktion nun sehr nahe am Dosierverteiler. Man kann den Hub und somit die Einspritzmenge verstellen. Eine Harausvorderung war die Herstellung der Druckfedern mit einer Drahtstärke von 0,18 mm sowie die Topfmanschette mit Durchmesser 6 mm

Eckhard
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Micro-Pneumatik
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Re: Düsentester

#26

Beitrag von yxc » 19.03.2017, 22:35

...eine kleine Anregung : http://www.nordson.com/-/media/Files/No ... f?la=de-DE


Vg Juergen

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